Hund und Katze? Verstehen die sich? (westie,bengal)

8 Antworten

Kennt Dein Hund denn Katzen?

Wenn ja: wie reagiert er auf sie?

Wovon ich dringend abrate, ist ein junges Kätzchen. Junge Tiere (egal ob Hundewelpe zu Katze oder Kätzchen zu Hund) überfordern das ältere Tier oft.

Bei jungen Kätzchen müsstest Du zudem unbedingt zwei nehmen da Katzen unbedingt Artgenossen brauchen.

Freigänger kann man zwar einzeln halten (die treffen draußen auf Artgenossen), aber da Kätzchen auf keinen Fall vor der Kastration raus dürfen, wäre die Katze solange einsame Wohnungskatze (am besten lässt man Katzen erst mit mindestens acht Monaten raus da sie so lange noch in das Beuteschema von Füchsen, Mardern und Greifvögeln passen).

Mein Rat: falls Euer Hund katzenverträglich ist, schaut Euch nach einer erwachsenen, hundeerfahrenen Katze um.

Die Vergesellschaftung von erwachsenen Hunden und Katzen, die die jeweils anderer Tierart schon kennen, verläuft in der Regel ziemlich problemlos.


Hündin und Kater - (Leben, Hund, Katze) unsere andere Hündin und Katze - (Leben, Hund, Katze) Katze und Kater - (Leben, Hund, Katze)

ich wohne in eine reihe von reihenhäusern und hier trifft die bengalkatze auf jedenfall mal die ein der andere katze. ich hab die katze schon reserviert, mir wurde jedoch davon abgeraten was ich nicht wirklich nachvollziehen kann , denn man kann mit viel zeit und geduld die beiden ja irgendwie aneinander gewöhnen. die katze wird 4 monate alt sein, und danke für deine antwort :)

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Kürzere Version :

Im Gegensatz zu Katz und Maus können Hund und Katze eine friedliche WG gründen. Am besten klappt es mit erwachsenen Tieren, die noch keine schlechte Erfahrung mit der anderen Gattung gemacht haben. Auch ein ähnliches Temperament der beiden erleichtern die Sache ungemein. Wenn du Hund und Katze zusammenführen möchtest, brauchst du vor allem eines: viel Geduld. Darüber hinaus helfen dir unsere bewährten Tipps dabei, den Hund an die Katze und umgekehrt zu gewöhnen. Und wenn du dabei nicht so erfolgreich und schnell vorwärtskommst, wie du es dir erhofft hast, gehst du im Training einfach einen Schritt zurück.

Zusammenführung von Hund und Katze: die Ankunft vorbereiten

Hund und Katze haben nicht nur ihren besonderen, ganz eigenen Geruch, sie geben auch besondere Geräusche von sich. Vor der ersten Begegnung kannst du beide Tiere auf die neuen Reize vorbereiten. Handtücher mit den Duftstoffen des neuen Mitbewohners bereiten die „heimische“ Nase auf den entsprechenden Neuankömmling vor. Tonaufnahmen von typischen Lauten bewahren Hund und Katze vor akustischen Überraschungen. Zieht eine Katze bei dir ein, solltest du ihr ein „Katzenzimmer“ einrichten, zu dem der Hund keinen Zutritt hat. Hier solltest du auch ihre Futterstelle, das Katzenklo und einen Korb zum Verstecken platzieren.

Zusammenführung von Hund und Katze: die Spielregeln für das erste Date

Zum ersten Date sollte die Katze in ihrer Box und der Hund angeleint sein. Es wäre gut, wenn ein Helfer die Samtpfote zu euch bringt, damit du dich auf den Hund konzentrieren kannst. Bei jedem noch so kleinen Anzeichen von Aggressionen werden Hund und Katze sofort getrennt, und später kannst du einen neuen Versuch starten. Wichtig ist, dass du stets ruhig bleibst und den Hund für erwünschtes Verhalten überschwänglich lobst. Bedränge niemals deine Katze, wenn sie sich nicht kooperationsbereit zeigt. Gib ihr die nötige Zeit, sich an die für sie neue Situation zu gewöhnen. Zeigen beide Tiere Entspannung, kann die Katze die Box verlassen und das Neuland inspizieren, während der Hund vorerst an der Leine bleibt. Für die erste kurze Begegnung ohne Leine braucht die Katze einen sicheren Zufluchtsort und danach eine Pause, in der du mit dem Hund Gassi gehen und spielen kannst. Hund und Katze brauchen manchmal viel Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Mit kleinen Schritten kommst du dabei schneller voran. Und erst wenn beide dauerhaft friedlich und entspannt miteinander umgehen, kannst du den Versuch starten, sie sich selbst zu überlassen. Halte dabei aber dennoch stets ein Auge auf dein neues Team, um eventuell aufkeimende Spannungen direkt im Keim zu ersticken und die beiden Tiere wieder in Balance zu bringen.

Hunde und Katzen sind nicht von Natur aus Freunde. Dazu kommt es oft zu Missverständnissen, wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, freut er sich und will spielen, bei der Katze bedeutet das Angriff! Da hat die Katze natürlich Angst, wenn sie der Hund anwedelt ...

Solche Tierfreundschaften funktionieren am besten, wenn beide von Kindertagen an miteinander zu tun haben - oder wenn beispielsweise ein recht junges Kätzchen zu einem sehr freundlichen Hund kommt. Du darfst Dich auf keinen Fall darauf verlassen, dass sich bereits ganz oder halb erwachsene Hunde und Katzen aneinander gewöhnen. Man sieht natürlich viele schöne Bilder solcher Tierfreundschaften auf Facebook, aber es ist nicht die Normalität.

Ich würde an Deiner Stelle keine Bengalkatze anschaffen. Lieber wieder einen zweiten Hund, das gibt weniger Probleme.

Weißt Du übrigens, was eine Bengalkatze kostet? Du kannst durchaus mit einer vierstelligen Summe rechnen. Dazu sind Bengalkatzen zwar sehr schön, da aber Wildkatzen eingekreuzt wurden, vom Temperament her nicht einfach. Meiner Ansicht nach ist das eine Katzenrasse für Spezialisten und nicht was für jemanden, der halt das Leopardenmuster im Pelz nett findet. 

danke, mir ist durchaus bewusst mit was ich zu tuhen habe , ich hab mich auch schon informiert und besuchen war ich die katze auch schon (mit meinem Hund)! was sie kostet ist mir egal , es geht ja schließlich nicht um irgendwas ! und sie gefällt mir eben wegen der temperamentvollen art ! zudem sind die katzen wunderschön. Ich finde sie einfach faszienierend ! Meine Frage war lediglich ob sie sich vertragen könnten und nichts drum herum ;)

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eine bengalkatze ist ein wildtier. einzelgänger. nicht verträglich mit irgendwas. nicht frs streicheln oder dem leben in der wohnung gemacht, die brauchen ein richtiges gehege mit viel platz

ein bengale ist ne mischung aus bengalkatze und einigen hauskatzenrassen. je größer der wildblutanteil desto schwieriger die haltung, grob formuliert. allgemein halte ich bengalen nicht für katzenanfänger geeignet, hast du katzenerfahrung?

westies sind jagdhunde. wie reagiert sie auf katzen? mit nem katzenjäger kann das übel schiefgehen. vor allem junge katzen werden hin und wieder mal totgebissen..

katzen brauchen genauso kontakt zu anderen katzen wie hunde zu anderen hunden. heißt in wohnungshaltung paarhaltung. eine erwachsene kastrierte katze die nachd er eingewöhnung in den freigang kann geht auch allein.. bei bengalen als teilwildkatze besteht allerdings die möglichkeit dass sie draußensein toll findet und wenig nach hause kommt. und sie ist auffällig, das zieht leider diebe an. da bengalen aufgrund des wildblutes sehr wild sind passen da nur extrem aktive katzen als partner bei, bengalen, savannahs oder katzen mit sehr lebendigem wesen.

hunde und katzen sprechen ähnlich genug dass sie lernen können miteinander zu kommunizieren. und verschieden genug dass massig raum für missverständnisse ist. am besten klappen solche zusammenführungen mit jungen tieren oder tieren die schon erfahrung mit der jeweils anderen tierart haben, sprich die sprache "sprechen". wichtig ist vor allem dass der hund die katze nicht jagt, auch nicht im spiel, bis miez davon überzeugt ist dass der hund keine gefahr darstellt

übrigens bengalen bitte nur von eingetragenen züchtern. mit papieren und stammbaum. geschätzt 90% aller "bengalen" ohne papiere sind keine. nur normale hauskatzen mit ungewöhnlichem fellmuster die als "bengale" das dreifache im verkauf brachten.

ebenfalls gepunktet aber im handling einfacher ist die ocicat

Wenn Hund und Katze zusammenziehen, es wichtig, von Anfang an ganz ruhig mit den Tieren umzugehen. Keine Unruhe, kein Lärm sollten die gespannte Situation noch zusätzlich erschweren.

Am besten sollte man einige freie Tage zur Verfügung haben, so dass die vorhandenen Tiere in der für sie ungewohnten Situation zumindest die Sicherheit der Nähe ihres Herrchens oder Frauchens spüren.

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass es zeitaufwändig und anstrengend werden kann, Tiere aneinander zu gewöhnen.

Dass nicht Sie, sondern die Tiere entscheiden, wie lange die "Gewöhnungsphase" dauern wird.

Dass es immer mal Rückschläge geben wird. Lassen Sie sich aber vom grossen Ziel durch Rückschläge nicht abschrecken. Viele Menschen haben das bereits hinbekommen.

Und dass mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen im besten Fall ein wunderbares Miteinander entstehen kann.

Beide Arten von Tieren sind immer von den starken Gefühlen Angst und gleichzeitiger Neugierde beim Kennenlernen angetrieben. Beim Aneinander-Gewöhnen ist Ihre Aufgabe als Moderator die Angst zu mindern, indem Sie beiden Tieren Sicherheit geben und die Neugierde als Basis des Kennenlernen zu fördern.

Stellen Sie mit einer guten Leine und einem sicheren Brustgeschirr sicher, dass der Hund die Katze niemals jagen kann. Bedenken Sie, dass normale Brustgeschirre nicht ausbruchssicher sind. Geschickte Hunde schlüpfen hier schneller raus, als sie schauen können! Hier hilft ein Halsband und eine zweite Leine.

Wenn die Hund eine weglaufend Katze jagt, fördert das seinen Spiel- oder Jagdtrieb. Er findet das Kasse und will das dann gerne wieder machen. Vereiden Sie das unbedingt. Andererseits wird die Katze in Ihrer Angst "Hunde sind Katzenfresser" berechtigterweise bestätigt. Hat der Hund die Katze bereits gejagt, fangen Sie nicht bei Null an. Sie fangen bei minus 20 an.

Es gibt folgende Situationen

1 - Es kommt ein Hund in ein Haus mit Katzen

Da die Katze das Haus als Ihr Territorium ansieht, dringt der Hund in das Revier der Katze. Bitte berücksichtigen Sie "die älteren Rechte" der Katze, leinen Sie den Hund unbedingt an. Lassen Sie ihn nicht frei in der Wohnung umherschnüffeln, wenn Katzen im Raum sind. Er kann das ja vorher machen, wenn die Katzen nicht da sind.

Stellen Sie sicher, dass alle Katzen ein für Sie absolut sicheres Rückzugsgebiet haben (Kratzbaum, Katzenklappe nach draussen, Schrank oder ein anderer der Katze bekannter und sicherer Platz.

Sorgen Sie dafür, dass der Hund vorher einen ausgiebigen Spaziergang gemacht hat, damit er nicht noch zusätzlichen Bewegungsdran verspürt.

1.1 Die Katze kennt keine Hunde: Hier überwiegt die Angst

Wenn die Katze keine Hunde kennt, sollten Sie besonders vorsichtig sein und sehr darauf bedacht, dass der Hund die Katze keinesfalls jagt. Die Katze wird in Ihrer natürlichen Angst "Hunde sind Katzenfresser" bestätigt.

1.2 Die Katze kennt bereits Hunde

Wenn Katzen gute Erfahrungen mit Hunde gemacht haben, herrscht eher die Neugierde als Angst vor. Seien Sie dennoch vorsichtig, dass der Hund sich nicht zu schnell und unkontrolliert der Katze nähert. Es gibt sehr selbstbewusste Katzen, die sich erst einmal schlagkräftig Respekt verschaffen, bevor das gemeinsame Beschnuppern beginnt. Auch hier darf man den Schutz des Hundes nicht übersehen.

Der erste Tag

Arbeiten Sie mindestens zu zweit. Sorgen Sie für Ruhe. Keine Radio oder Fernsehn, keine umherlaufende Kinder sollte die Ruhe stören. Halten Sie für beide Tiere köstliche Leckerli bereit.

Leinen Sie Ihren Hund an. Halten Sie ihn gut fest oder machen Sie ihn zum Beispiel an einer Heizung fest. Dann lässt eine andere Person die Katze ins Zimmer. Die Katze entscheidet, wieviel Abstand sie braucht. Sehen und von Weitem riechen. Mehr muss nicht sein.

Streicheln Sie beide Tier. Geben Sie beiden Tieren Schutz und Geborgenheit. Sprechen Sie langsam und leise. Will der Hund wild auf die Katze zurennen und zerrt er an der Leine, machen Sie nicht den Fehler, in zu loben! Lenken Sie ihn ab. Setzen Sie sich vor in Ihn (Leine an der Heizung oder am Tisch festmachen) und sprechen Sie mit Ihn.

Die nächsten Tage: Üben, üben, üben!

Üben Sie das Kennenlernen täglich und sorgfältig. Brechen Sie ab, wenn einer der beiden zu wild ist oder zu sehr Angst hat.

Zerren Sie nicht an der Leine und schreien Sie keinesfalls "Pfui" oder "Lass das". Seien Sie der souveräne und ruhige Punkt in mitten des Aufbrausens der Gefühle auf beiden Seiten. Indem Sie Leckereien füttern, verbinden beide Tier die Situation mit etwas Positivem.

Stiert der Hund die Katze an, lenke Sie ihn ab. Geht das nicht, halten Sie ihm sanft die Augen zuhalten, versperren Sie ihm die Sicht, reden Sie ruhig auf ihn ein, streicheln ihn, belohnen ihn.

Je nach Reaktion der Tiere, kann das ein- bis dreimal täglich wiederholt werden.

Überfordern Sie die Tiere aber nicht. Gehen Sie lieber langsam vor, als zu schnell. Erzwingen Sie nichts. Die Entscheidung treffen sowieso die Tiere, wann und ob sie sich wohlfühlen und nicht Sie.

Als ich meinen Jagdhund während 3 Monaten an meine Katze gewöhnte, war er jeden Abend, solange sie das gemeinsame Training mitmachte, angebunden im Wohnzimmer. Anders hätte er keine Ruhe gegeben, er hat die Katze angestiert, gezittert, war total fixiert. Die Katze hat sein Verhalten verunsichert und sie ist meist nach wenigen Minuten wieder raus.

Einige wichtige Regeln für das Zusammenleben

• Die jeweiligen Futterschüsseln müssen für den anderen tabu sein, idealerweise nicht erreichbar. Am besten die Tiere in getrennten Räumen oder zu getrennten Zeiten und nicht im Blickfeld des anderen Füttern.

• Der Hund darf die Katze auf dem Katzenklo nicht stören

Den Tieren Zeit geben, nicht zu viel verlangen. Meist ist einer der Schlauere und versteht, was verlangt wird. In unserem Fall war es die Katze. Sie ging von selbst auf den Hund zu und roch an ihm. Da war das Eis gebrochen.

Irgendwann kommen sich die Tiere von selbst näher. Den Hund notfalls anbinden, die Katze darf sich aber in ihrem Revier bewegen. Das muss der Hund später auch akzeptieren und sehen können.

Wir lange muss ich das üben?

Dieses Training hat bei mir wie gesagt 3 Monate gedauert. Jeden Abend. Anfangs 5 Minuten, dann 10 min, irgendwann 1 Stunde. Meist ist die Katze raus, wenn sie genug hatte, manchmal war auch der Hund "überfordert", dann habe ich die Katze raus gelassen.

Es ist wichtig, immer geduldig zu sein. Rückschläge sind normal, die Tiere gewöhnen sich trotzdem aneinander.  Irgendwann spürt man, wann man es wagen kann, den Hund abzuleinen oder nicht dazwischen zu gehen.

Kleine Scheinattacken von beiden Seiten nicht so ernst nehmen aber immer klar kommunizieren: "Nein, hier wird nicht gestritten!" Mein Hund musste sich sicher 500 x anhören. "Die Katze wird nicht gejagt". Er hat verstanden, was von ihm verlangt wird. Es kann aber dauern, bis ein Tier seinen Jagdtrieb unter Kontrolle hat. Hier kann es auch helfen, mit einem erfahrenen Tierkommunikator zu arbeiten. Eine Sitzung kann bereits ausreichen.

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@michelle0606

Auch draussen tabu für den Hund: Andere Katzen jagen

Will der Hund auch draussen Katzen jagen, muss ebenfalls ein klares Verbot ausgesprochen werden. Deutliche Körpersprache, Ruhe und auch Belohnung, wenn der Hund gehorcht. Lassen Sie Ihn keinesfalls Jagen.

Unser Hund hat anfänglich draussen bei jeder anderen Katze wieder seinen starren Blick bekommen und wollte losjagen. Nach nun 6 Monaten und regelmässigem Üben lässt ihn jede Katze kalt. Er riskiert noch ein, zwei Blicke, schaut dann mich an und das war's. Jeder Hund kann das Verstehen. Man muss aber konsequent sein, ihn auch loben, wenn er richtig reagiert. Das soll nie vergessen werden.

Die Tiere sollte man erst alleine lassen, wenn sie sich wirklich vertragen und ruhig miteinander sind. Man spürt als Besitzer ja ganz gut, wann das Tier unsicher ist oder nicht.  Oft wird geraten, die Decken der Tiere zu Gewöhnung auszutauschen.

Bei uns hat das nur bedingt funktioniert. Anfangs fand die Mieze den Hundegeruch nur "Bäh" und hat sich partout nicht auf seine Decke an ihrem Platz gelegt. Besser, man lässt die Tiere direkt an sich riechen. Der Hund kann ja dabei angebunden sein oder einen Maulkorb tragen (um ganz sicher zu gehen).

Zwischendurch, neben all dem Üben, sollte man auch ganz normal sein, so dass die Tiere merken, dass es normal ist, zusammen zu sein. Ich habe nebenbei gekocht, getrunken, Zeitung geblättert, Blumen gegossen, gegähnt (Beschwichtigungsritual), mich ausgestreckt, mit meinem Freund geredet, also nicht immer alle Aufmerksamkeit den Tieren gewidmet.

Das wichtigste ist und bleibt: ganz ganz viel Geduld!!!

Das gilt auch, wenn Katze zu Katze dazukommt. Während sich Hunde im allgemeinen binnen 3-4 Wochen an den „neuen“ im Rudel gewöhnen, kann es bei Katzen durchaus ein halbes Jahr oder länger gehen, ehe sie den Familienzuwachs akzeptieren.

Achtung!!! Katzen können aus Protest unsauber werden und das ist eine unter Umständen SEHR unangenehme Angelegenheit. Es hilft, viele Katzentoiletten aufzustellen sowie beliebte Markierstellen mit knisternder Plastik- oder Alufolie zu schützen. Evtl. sollten Sie Ihre Katze testen, ehe Sie ihr einen neuen „Freund“ vor die Nase setzen.

Und noch eines: Seien Sie nicht übertrieben ängstlich, Tiere spüren das und die Angst und Anspannung überträgt sich. Manchmal trauen wir unseren vierbeinigen Mitbewohnern weniger zu, als sie von alleine längst können oder wissen.

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