Hund fällt einfach um

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Hallo douschka,

ich will dir damit jetzt keine Angst machen, aber ich würde ihn definitiv auf DCM untersuchen lassen! Schon, um es auszuschließen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass dir DCM bekannt ist, wenn nicht hier was zum Lesen. http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/dcm.html

Zufällig habe ich vor kurzem gelesen, dass Laboklin jetzt die Zulassung für den Test hat. abc ersetzen.laboklin.ch/index.php?link=labogen/pages/html/de/erbkrankheiten/hund/hund_degenerative_myelopathie-dm.html

Ich drücke dir die Daumen, dass es etwas anderes war!

Danke für den Stern!

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Ich verstehe und kann nachvollziehen, wie du dich fühlst. Ich hab auch einen hund, einen coton de tuléar (auch 4 jahre). Einmal war sie nach dem essen kurz vor dem ersticken und wir haben uns alle richtig sorgen gemacht. Wie dem auch sei. Ich an deiner stelle würde einfach mal den tierarzt anrufen. Ich weiß leider auch nicht, was das sein könnte. Aber so als leie hätte ich die gleichen vermutungen aufgestellt wie du es schon beschrieben hast. Aber rätseln bringt ja einem nicht weiter. Ich würde es jedenfalls dem tierarzt genau so schildern. Wenn nix ist, um so besser. Dann bist du wenigstens beruhigt. Wenn es doch was sein sollte, ist es immer gut, wenn schnell gehandelt wird.

Alles gute !

Danke für Deine Antwort. Ich kann nicht einfach anrufen, da ich die TÄ in unmittelbarer Nähe für nicht qualifiziert halte. Wie geschrieben ich beobachte und werde mich dann an wirkliche Spezialisten halten. Einmalig kann alles oder nichts sein. Deshalb werden die Sorgen nicht weniger und leichtsinnig bin ich bestimmt nicht. Werde recherchieren ob es in der Linie schon Vorfälle gab. Die Rasse ist für negative gesundheitliche Überraschungen bekannt. Bereite mich auf alles vor. Momentan sehe ich keinen Einsatz für die "Feuerwehr", was gestern noch ganz anders aussah.

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Ok, mit so großen Hunden kenne ich mich gar nicht aus. Aber mit dem Umkippen schon, ich kann mir vorstellen, dass du fertig warst.

Meine Kleine hat es auch seit einiger Zeit, keine richtigen Krämpfe aber sie kippt schon mal um und ist aber danach wieder fit (scheinbar).

Ich habe sie zu verschiedenen Tierärzten geschleppt auch in Tierkliniken und man weiß nicht genau was es ist. Sie hat ein vergrößertes Herz das manchmal Probleme macht, sie wird auch blau wenn der Tierarzt sie hinlegt. Er meint, dass es daran liegt, die Lunge wird durch das vergrößerte Herz gestaut und sie bekommt nicht genug Luft.

Und die Nierenwerte werden auch regelmäßig untersucht, es wurde vermutet, dass eine Niereninsuffizienz daran schuld sien kann. Es wurde mir so erklärt, dass (was auch immer, ich weiß es nicht mehr) etwas die Hirnblutschranke überwindet und solche Anfälle auslösen kann. Auf jeden Fall etwas in der Niere, etwas das entgleist ist.

Ansonsten fällt mir nichts ein, vielleicht ein schlechter Zuckerwert, das wurde bei der Kleinen auch untersucht.

Es bleibt dir nichts anderes übrig als den Hund wieder mal komplett durchchecken zu lassen. Alles Gute für dein Mädel.

Meint Deine Tierärztin vielleicht den MDR1-Defekt? Das kann man testen lassen!!

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@Beutelkind

Nein, ich google da mal.

Nein, das meinte sie nicht, es war ein Nierenwert (ich weiß nur nicht welcher weil ich so geheult habe), es ging darum, dass wenn dieser Wert so hoch ist er oder andere Stoffe die Hirnblutschranke überwinden können und solche Anfälle auslösen.

Das war jetzt mehr als laienhaft beschrieben, anders kann ich es leider nicht.

Aber ich spreche das beim nächsten Tierarztbesuch an, danke dafür.

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Vielen Dank für Deine Antwort. Meine Befürchtungen gehen leider auch dahin, dass Vermutungen angestellt werden. Diese Erfahrungen mussten einige meiner Tiere schon machen. Sämtliche Untersuchungen- und nichts wirklich Greifbares kam heraus. Meine letzte Hündin soll einen Arterienstau mit Folgen für das Herz gehabt haben, weil sie sich kaum noch auf der Hinterhand halten konnte. Man sah deutlich die Halsadern. Dafür bekam sie u.a. Preise, weil sie "trocken" ist (Pferdekenner wissen was damit gemeint ist, gibt es aber auch bei Hunden). Der TA sah es anders., meine Zweifel wurden überhört. Beim Spezialisten wurde diesbezüglich ein kerngesunder Hund attestiert. Was jeder TA können sollte, Tests mit Nadeln zur Reflexkontrolle wurden erst dort durchgeführt. Ergebnis, Probleme kommen von der Wirbelsäule in Folge fortgeschrittener Spondylose. Das war aber bekannt, dafür bekam sie bereits Medikamente. Es war ein schlimmer Schub, wo ich Hilfe für meine Hündin brauchte.

Das hier ist neu und muss auf jeden Fall untersucht werden. Ich hoffe sehr, dass es eine eindeutige Diagnose ergibt. Mit "es könnte und vielleicht, wir probieren jetzt mal Das", kann weder mein Hund noch ich etwas anfangen. Mein Mißtrauen ist groß, da auch mein erster Doggerich unbedingt eingeschläfert werden sollte, aufgrund 3 tödlicher Diagnosen (Herz, Lunge, Speiseröhre), der Krebs wurde garnicht einbezogen. Er konnte nicht gehen und ich ihn nicht gehen lassen (mein Bauchgefühl sagte was ganz anderes). Meine Tierheilpraktikerin hat ihn aufs Abschiednehmen vorbereitet. Was keiner zu Hoffen wagte, die Mittel haben ihn "auferstehen" lassen. Mein TA des wirklichen Vertrauens, kam ins Grübeln. Tyras lebte weitere 2,5 Jahre gut bis er mit 10,5 Jahren bereit war. Will damit sagen, dass wissenschaftlich begründete Diagnosen unabdingbar sind, bei Uneindeutigkeiten jedoch keinem geholfen ist. Ich höre auch jetzt auf meinen Bauch, der sagt, abwarten und unbedingt drann bleiben.

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@douschka

Ich kenne das...

Die Kleine hatte schon immer Magen-Darm Probleme und eines nachts fing sie an zu zittern und zu krampfen. Ich habe sie ins Auto gepackt und bin in eine Tierklinik gefahren,sie wurde untersucht, geröngt, behandelt usw.

Am nächsten Morgen mussten wir wieder hin, es wurde weiter untersucht und es wurde dabei festgestellt, dass sie extrem hohe Zuckerwerte im Urin hat, ganz extrem. Aber im Blut nicht, das wurde ein paar Tage lang ständig kontrolliert und keiner wusste, was das soll.

Die Chefärztin war auch ratlos und hat alte Bücher gewälzt, weiter untersucht (der arme Hund) und es wurde dann beschlossen, den Hund auf Insulin zu setzen.

Dafür sollte die Kleine in der Tierklinik bleiben, sie sollte ja eingestellt werden. Ich weiß aber wie sie frisst, manchmal gar nicht, auch mal zwei Tage nicht und dann Insulin? Wenn der Blutzucker normal ist?

Ich habe tagelang hier mit mir gekämpft und habe mich dagegen entschieden. Und das hat der Kleinen das Leben gerettet.

Ich bin selber Diabetikerin und ich haben meinen Diabetologen danach gefragt. Er sagte, dass es so etwas gibt und Menschen wären früher daran gestorben wenn sie Insulin bekamen weil sie eben keine Diabetes hatten.

Der Zucker im Urin hat etwas mit der Niere zu tun, Insulin ist da fatal.

Deswegen, auch auf das Bauchgefühl hören, das ist ganz wichtig.

Alles Gute für dein Mädchen.

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Ich würde keine Ruhe finden, Du ja auch nicht, also ab in die Klinik.

Alles Gute Euch beiden.

Hallo douschka, es gibt auch epileptische Anfälle ohne Krampfen, "nur" mit sogenannten Absencen, das sieht dann so aus, wie du es beschrieben hast. Hirnschlag glaube ich nicht, weil sie dann hinterher nicht gleich wieder munter gewesen wäre. Ansonsten kenne ich mich mit Doggen nicht wirklich aus. Herz - na gut, das sind große Hunde, da kann schon mal was sein. Ich würde auf alle Fälle zum Tierarzt gehen und sie abchecken lassen. Und ein Tip, falls sowas mal wieder vorkommt: mit dem Handy aufnehmen und mit zum Tierarzt nehmen!

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