Hört das markieren nach kastration auf

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ich kann Dir von beiden Sorten berichten, mein rüde ist unkastriert und sein gleichaltriger kumpel war vor der Kastration sein absoluter Feind, jetzt sind sie dicke kumpels und der kastrierte Rüde darf meinen dominaten Rüden besteigen. Das makierender Wohnung ist ein erziehungsfehler Eurereseits und ist mit der kastration nicht zu beseitigen. der Rüde steht über Euch...und steckt sein revier ab... das ist Euer fehler...nicht das problem des Hundes. so etwas wird strikt vom Rudelchef in der ersten Sekunde untersagt...sofort und ohne Ausnahme!!!!!! Mein Hund würde seines lebens nicht mehr froh, wenn er sich das wagen würde...niemals... auch makieren außerhalb der Wohnung muß von so einem rüden als Rudelchef eineordnet werden. mein Rüde hält beim Makieren kontakt zu mir und er weiß durch handzeichen ob es"verboten" ist. Da habt ihr Nachholbedarf... dringend...zu mal es in einer Ferienwohnung echt egelig ist...nehm ihn beim betreten der Wohnung an der Leine und so wie er das bein heben will ertönt ein dreifach donnerdes Donnerwetter, das darf wie ein Donnerhall ausfallen, der Hund braucht ein mal ein deutliches Signal, danach kann man den Ton zurück nehmen, aber immer noch ein deutliches "Pui"...sehr deutliches bitte... das muß für den Hund wie eine ganz schlimme Bestrafung klingen...Die Stellen wo makiert wurde mit Enzymreiniger reinigen und mit eigenen duftmarken versehen..altes Parfüm aus Mutters Mottenkiste ist herrlich ... ;-))) der Hund bleibt in der Fereinwohnung so lange angeleint, bis er das verinnerlicht hat, jedes mal beim neu reinkommen...anleinen...erst wenn es sicher gestellt ist, darf diese kontrolle gelockert werden...nicht früher...das als Rat aus 26 Jahren Rüdenhaltung Das Beinchenheben hört als Kastrat nicht af, das bleibt ein leben lang, nur andere Rüden sehen diesen hund nicht mehr als Rüden an und behandeln ihn eher "weibisch" bis hin zur Unterwerfung, das ist etwas unterschiedlich und auch Typabhängig...mein Rüde(Labi unkastriert) steht auf Kastraten.Meine Mixhündin wurde als Hündin sozialverträglicher, sie war vorher eine Angstbeißerin und biß alles was ihr nicht passte...das war durch die Kastration wie weggeblasen...aber auch sie hat nach wie vor ihre stellung im rudel makiert...es waren 3 Hunde im Rudel, sie war die Chefin.

Mutige, aber sehr gute Antwort, auch wenn sie schon etwas älter ist. :-) 

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Ich kann Buddysuperdog nur 100% zustimmen. Es ist in erster Linie eine Erziehungssache. Eine Kastration wirkt sich bei jedem Rüde individuell aus. Es gibt keine Garantie dafür, dass er hinterher nicht mehr markiert. Welchen Status hat dein Hund Zuhause? Seit ihr konsequent oder lässt er den Macho raushängen? Ein Hund, der gelernt hat sich Zuhause an Spielregeln zu halten wird sich auch in fremden Wohnungen daran halten, vorausgesetzt, er ist wirklich konsequent erzogen. Ich würde an deiner Stelle zuerst über die Erziehung reflektieren. Eine chemische Kastration ist eine Hammermethode, wenns nur ums Markieren geht. Auch eine operative käme für mich nicht in Frage. Warum mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man sie einfangen kann.

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