Hilfe in Physik für Arbeit?

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3 Antworten

Ein  Kühlschrank wird über einen sog. Kältekreislauf betrieben. Das Kältemittel durchläuft in diesem Kreislauf die Phasen "flüssig" und "gasförmig". Dementsprechend teilen sich auch die verschiedenen Energieformen auf.

Gehen wir nun den Kreislauf durch:

Im Verdichter wird das gasförmige Kältemittel komprimiert und Verdichtungsarbeit oder Kopressionsarbeit verrichtet.

Das komprimierte Medium strömt mit hohem Druck in den Verflüssiger. Dort kondensiert es unter Abgabe der Kondensationsenergie (der Verflüssiger wird warm)

Das nun flüssige Medium wird über eine Kapillare druckreduziert und strömt in den Verdampfer. Der Verdampfer ist der Ort des Geschehens im Kühlraum. Die verdampfung benötigt Energie - die Verdampfungsenergie (Verdampfer wird kalt). Diese wird dem Kühlraum entzogen.

DAs nun wieder gasförmige Kältemittel strömt zur die Saugseite des Verdichters und es geht wieder von vorn los.

Hinsichtlich des Wirkungsgrades, das wäre über alles gesehen:

(nutzbare Kälteenregie) / (reingesteckte elektrische Energie) ist die Bestimmung nicht mal so eben gemacht.

Nach meinen Informationen liegen die Wirkungsgrade von Kompressorkühlschränken bei ca 50%.... d.h. 1Watt Kälteleistung erforder 2 Watt elektr. Leistung

Kühlschränke sind Kältemaschinen, den Wirkungsgrad bei Kältemaschinen nennt man Kältezahl (da dieser auch größer als 1 werden kann).

Prinzipiell errechnet man Wirkungsgrade durch : Nutzen/Aufwand

Der Nutzen ist die abgegebene Wärmeleistung, der Aufwand letztendlich der Stromverbrauch.

PWolff 13.12.2016, 00:29

Beim Kühlschrank ist der Nutzen die entnommene Wärmeenergie.

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der wirkungsgrad stellt sich zusammen durch die nutzenergie geteilt durch die aufwandsenergie. das ganze wird in einer verhältniszahl oder in prozenten angegeben. faustregel ist: was eingebracht wird, das ist IMMER höher/mehr als das was rauskommt..100% oder auch ein verhältnis von 1:1 gibt es nicht..

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