Hilfe Abitur VWL Grundlagen der Wirtschaftspolitik?

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1 Antwort

3. Konjunkturpolitik

Unter diesem Begriff versteht man die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die darauf zielen, starke Konjunkturschwankungen in Grenzen zu halten und ein möglichst gleichmäßiges Wirtschaftswachstum zu erreichen.

es gibt Konjunkturdämpfende Maßnahmen und fördernde Maßnamen

dämpfende: Steuererhöhung, Saatsaufträge mindern

fördernde: Reduzierung von Sparprämien um Konsum anzukurbeln

Konjunkturphasen

Expansion (Aufschwung)
- Nachfragen, Löhne, Gewinne, Investitionen und Aktienpreise steigen
- Arbeitslosenquote sinkt

Boom (Hochkonjunktur)
- Inflationsrate und Beschäftigungsquote steigen
- Nachfrage und Kaufkraft müssen durch Steuererhöhungen gesenkt werden

Rezession (Abschwung)
- Umsatzeinbußen = mehr Insolvenzverfahren
- Arbeitslosigkeit steigt und Preise sowie Löhne sinken
- Grundhaltung ist pessimistisch

Depression (Tiefstand)
- Einkommen, Preise, Löhne, Rohstoffpreise, Zinsen sind sehr niedrig
- Arbeitslosigkeit steigt

5. Stablilitätsgesetz

magisches Viereck/Sechseck

Stabilitätsgesetz von 1967: „zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft“

Oberziel:  Bund und Länder müssen wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen und Erfordernisse des gesamtpolitischen  Gleichgewichts beachten.

Unterziele: Stabilität des Preisniveaus, Wirtschaftswachstum, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, hoher Beschäftigungsgrad

Ergänzende Ziele (Sechseck): Umweltschutz, gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung

Zielharmonie: Ein Ziel ergänzt das Andere (z.B. hohes Beschäftigungsniveau und
Hohes Wirtschaftswachstum)

Zielkonflikt: Ein Ziel beschränkt das Andere (z.B. hohes Wirtschaftswachstum und
Inflation)

Fazit: nicht alle Ziele können gleichzeitig erreicht werden.

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Kommentar von Lewa08
10.11.2016, 08:07

die anderen kann ich leider nicht beantworten ;D

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