Helikopter und Notlandung

7 Antworten

Hallo,

ja, das ist möglich durch Auskoppeln des Hauptrotors vom Antrieb (kein Drehmoment mehr) und anschließender Autorotationslandung. Kritisch ist die Flughöhe, um alle Parameter für eine sichere Landung einhalten zu können - und viel Erfahrung, sprich Training.

Es muß nicht ausgekuppelt werden, das übernimmt der Freilauf. Idealerweise nimmt man das Gas noch auf "Idle" um nicht ausversehen ein Drehmoment zu erzeugen.

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Hallo,

ja ist möglich. Wie gut das funktioniert hängt davon ab was genau ausfällt am Heckrotor. Auf einen Steuerungsausfall/Blockade wird ganz anders reagiert als auf einen Totalausfall.

Idealerweise ist die Vertikale Heckflosse noch vorhanden, dann ist es (unter den richtigen Vorraussetzungen) möglich den Hubschrauber mit genügen Vorwärtsfahrt noch gerade zu halten und in einer Gleitlandung abzusetzen.

Ansonsten muß Autorotiert werden, d.h. ohne Triebwerksleistung landen um das Drehmoment wegzunehmen.

Der Heckrotor ist das Gegenstück zum Hauptrotor. Bei Ausfall kommt der Heli ins rotieren und eine sichere Landung ist weitgehend ausgeschlossen.

Im Prinzip ist das möglich, allerdings gibt es ein paar Flugzustände, die das Verfahren deutlich erschweren.

Der Heckrotor (Fenestron) ist dazu zuständig den Hubschrauber um die eigene Achse zu drehen nach links oder rechts der Hauptrotor erzeugt denn aufwind womit der Hubschrauber abhebt wenn dieser nicht vorhanden ist oder kurz gesagt der Hauptrotor ausfällt stürzt der Hubschrauber ab wenn der Pilot nicht noch irgenwie eine Autorotationslandung landen kann

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