Hallo, wenn man auf einem hohen Berg ist, ist doch der Luftdruck niedriger. Heißt das, daß man zum Atmen mehr Kraft aufwenden muß?

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2 Antworten

Das hängt in erster Linie von der Gewöhnungszeit ab. Wenn man sich richtig verhält, besteigt man einen Berg relativ langsam. So hat der Körper die Gelegenheit sich auf den niedrigeren Luftdruck einzustellen.

Dennoch ist es etwas schwerer bei niedrigem Luftdruck zu atmen, da man effektiv weniger Masse Sauerstoff pro Atemzug aufnimmt. (Da zwar der Volumenanteil des O2 gleich bleibt, aber der Partialdruck abnimmt.)

Wenn du deinem Körper abrupt einer großen Druckdifferenz aussetzt, kann das unangenehm bis tödlich sein. (https://de.wikipedia.org/wiki/Dekompressionskrankheit)

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Kommentar von Konzulweyer
20.08.2016, 08:17

Jetzt mal rein theoretisch. Ich fahre einen Zementsilosattelzug. Diesen muß ich zum Ausladen bis ca 1,5 bar mit einem Kompressor aufpumpen. Wenn das Silo leer ist und der Druck von 1,5 bar noch vorhanden ist ( das sind bei ca 50 cbm Volumen ne menge Luft) könnte ein Mensch diesen Druck im innern des Silos aushalten? Ich möchts zwar nicht ausprobieren, aber es interessiert mich. Bzw wieviel Überdruck hält ein Mensch aus bei langsamer Gewöhnung dran.

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Weder noch, egal über Unter- oder Überdruck - das für das Atmen ist das unerheblich. Deswegen nimmt man ja auch Druckluftflaschen zum Tauchen. Überdruck in der Flasche, erhöjter Druck unter Wasse  - beides gleicht sich aus.

Geh mal zum Test in nen Pool, stell dich gerade rein, soweit, daß nur nach der Mund über der Wasseroberfläche ist. Dann merkst du, daß jetzt das Atmen schwerer fällt.

Was die Druckkammer betrifft - je nachdem wie du sie einstellst.

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