Habt ihr ein Lebensmotto?

51 Antworten

nach jedem regen kommt ein sonnenschein ;) (heisst, dass nach jeder schweren situation irgendwann einmal wieder was schönes passieren wird )

Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu

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Diese sog.  Goldene Regel  soll angeblich der  Kernsatz des Kategorischen Imperativs von Kant sein,  stimmt aber nur bedingt .  Ich werde die Meinung Kants am Ende dieser Antwort hier mal reinstellen.  Für die bes. interessierten User.

 

Für mich ist dieses Motto  aber als grobe Leitlinie immer sehr wichtig gewesen, da es die Ethik des Miteinanderlebens am friedlichsten und wohl besten regelt - und mal so grob auf einen Satz gebracht.

 

Würden sich daran alle Menschen halten, wäre dieser Planet der friedlichste überhaupt.

 

Ich wünsche mir,  daß die Schulen diese Grundregel des Seins und Kants Philosophie insgesamt  zum Pflichtfach machen würden.

 

Hier mal die Sicht Kants auf diesen Satz -  auch interessant , insbesondere die Umkehrung :   Was denkt der Täter über den verurteilenden Richter bei Zugrundelegung dieses Lebensmottos  ?  Klar ??

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Hier ein Ausschnitt aus Wikipedia:

Der kategorische Imperativ wird häufig mit „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“ verwechselt. Diese so genannte Goldene Regel ist nicht mit Kants philosophischer Konstruktion des kategorischen Imperativs gleichzusetzen. Die goldene Regel ist ein hypothetischer Imperativ, weil sie einen Zweck verfolgt: die Vermeidung von Dingen, „die man nicht will“. Ebenso träfe hier das Kriterium der Verallgemeinerbarkeit nur auf die Handlungen zu, hingegen aber nicht auf die Maximen wie beim kategorischen Imperativ. Kant wandte sich vor allem gegen die negative Form der goldenen Regel:


    „Man denke ja nicht, daß hier das triviale: quod tibi non vis fieri etc. zur Richtschnur oder Princip dienen könne. Denn es ist, obzwar mit verschiedenen Einschränkungen, nur aus jenem abgeleitet; es kann kein allgemeines Gesetz sein, denn es enthält nicht den Grund der Pflichten gegen sich selbst, nicht der Liebespflichten gegen andere (denn mancher würde es gerne eingehen, daß andere ihm nicht wohlthun sollen, wenn er es nur überhoben sein dürfte, ihnen Wahltat zu erzeigen), endlich nicht der schuldigen Pflichten gegen einander, denn der Verbrecher würde aus diesem Grunde gegen seine strafenden Richter argumentieren, usw.“[12]

@OnkelBerni: Du schreibst:

"Würden sich daran alle Menschen halten, wäre dieser Planet der friedlichste überhaupt."

Ich denke nicht, daß da viele Konkurrenten in Frage kommen...:-) DH4u

LG Timeoscillator

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Gute Frage:) Ein richtiges Motto habe ich nicht, aber einige, die ich als sehr sinnvoll erachte...

1. Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

2. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

 

Hö? Mein dritter Punkt ist verschwunden:S

Eigentlich steht da noch:

3. Wer immer das macht, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

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@Pinky95

Habe noch was:)

4. Der Sinn des Lebens besteht darin, dass man ihm einen Sinn gibt.

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Nicht ein weichliches Ermatten

Banges Wohnen unterm Schatten

Klagen um erlitt'ne Not

 

Neuer Mut zu neuem Leben

Und ein tapf'res Flügelheben

trägt die Zeit ins Morgenrot

 

 

Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.

INGMAR BERGMAN

 

Eine herausfordernde Arbeit, diesem Gedanken annähernd gerecht zu werden -  einen ähnlichen Denkansatz, eher fordernd, formulierte schon Friedrich Nietzsche: "Tue was Du fürchtest und die Furcht stirbt." Beides nur denkbar in Kombination mit dem Gedanken: Berechne Dein Handeln an seinen Konsequenzen für Andere, die Du v

ielleicht (noch) nicht kennst.

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