habe einen hund per schutzvertrag gekauft darf der hund dann weiter an 2te besitzer weiter geben we

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Wie ich Menschen wie dich hasse... Es ist ja wohl logisch, dass du jetzt für alles verantwortlich bist was dem Hund passiert?! Und wenn in einem Vertrag schon extra festgehalten ist, dass der Hund nicht an 3. gehen soll, sondern wenn dann zurück an den Züchter/ersten Besitzer (das ist der Sinn eines Schutzvertrags) und ihr ihn trotzdem weiter verkauft, dann wünsche ich dir jetzt ganz viel Spaß im Gericht und wünsche mir indirekt, dass es für sowas echt Haftstrafen gibt! Wenn Tiere leiden weil Menschen zu dumm sind zum lesen, da hört der Spaß wirklich auf! Was ist denn so schwer einfach den Züchter anzurufen und zu sagen "Ich kann den Hund nicht mehr halten. Könnten Sie ihn zurück nehmen?" Da war das Geld wohl wieder zu schade, nh? Spinner...

mich würde interessieren warum man einen hund kauft nur um ihn kurz darauf wieder abzugeben....wenn man die verantwortung über ein ganzes hundeleben übernehmen will sollte man sich das wirklich gut überlegen........scheißaktion, kann ich nicht im geringsten nachvollziehen..

ihr müßt doch name und anschrift des neuen hundebesitzers haben. sinn des schutzvertrages ist es ja, daß man kontrollieren kann, ob es dem tier gut geht. steht auf dem handschriftlichen vertrag nichts dergleichen, seid ihr aus dem schneider. hat es euch nicht auch interessiert, wo das tier landet?

Habe ich einen Denkfehler (Info Schutzvertrag - Tierschutzorganisation)?

Wir wollen uns einen Hund zulegen. Sowohl meine Frau als auch ich haben genügend Hundeerfahrung. Trotzdem wollten wir weder ein Tier aus dem Heim (mag wo anders nicht so sein, aber bei uns haben die Tiere leider ausnahmslos einen "Schatten") noch einen nach Deutschland eingeschifften Straßenhund von Rumänien, Ungarn, Spanien etc.

Nun hatten wir ein Tier endeckt, welches uns beiden sofort zugesagt hat. Nach dem ersten Telefonat stellt sich heraus, der Hund sitzt aktuell noch in Rumänien. In der Hinsicht nicht so schlimm, da er dort nicht von der Straße oder schlechter Haltung kam, sonder regulär als Welpe abgegeben wurde und wirklich sehr anständig dort gehalten wird (familiärer Umgang).

Nun haben wir den Schutzvertrag bekommen. Ich muss einfach mal sagen, als Vertriebsmitarbeiter im Innendienst würde ich einen solchen Vertrag unter lautem Lachen direkt in den Papierkorb befördern. Da uns jedoch an dem Tier liegt, habe ich mal einen Gegenvorschlag gemacht und selbst einen Kaufvertrag verfasst.

Problem: Laut Schutzvertrag werde ich (angeblich) kein Eigentümer, sondern nur Besitzer. In Fragen wie Einschläferung etc. MUSS vorher die Organisation kontaktiert werden und zustimmen. Der Hund muss bis zum 01.12.2015 kastriert und ein Nachweis erbracht werden. Bei falscher Haltung kann der Hund zurückgefordert werden auf meine Kosten. Gerichtsstand ist beim Halter. Ich muss zudem jederzeit eine Begutachtung der Haltung zulassen.

Meine Argumentation: Ich bin beim eigentlichen zu unterschreibenden Vertrag 4x als der NEUE EIGENTÜMER benannt. Erst in der Zusatzvereinbarung werde ich auf den Besitzer reduziert. In Sachen Einschläferung, was eine eindeutig ethische Entscheidung zwischen Meinung des Tierarztes und Halters ist, hat eine Dritte Person im Ausland nicht zu entscheiden. Kastration eines Rüden ist in Deutschland nach aktuellem Tierschutzgesetz nur in Ausnahmefällen erlaubt. Über falsche Haltung hat keine dritte Person einer Organisation zu entscheiden, sondern der Amtstierarzt. Eine Begutachtung muss ich nicht zulassen, auch wenn diese vertraglich geregelt ist. Immerhin sticht Ober den Unter und da gibt es ja etwas wie das Grundgesetz, nach welchem ich nur nach richterlicher Anordnung jemanden ins Haus lassen muss. Übergabe des Hundes auf eigene Kosten? Wenn keine Gerichtsstand gewählt ist vieleicht, aber Gerichtsstand beim Halter heißt auch ALLE Angelegenheiten werden hier geklärt, inklusive Rückgabe der "Sache", die ein Hund ja laut Gesetz ist. Ich sehe den Vertrag als NICHTIG an. Letztlich bleibt eine Übergabe einer Sache gegen Zahlung eines Betrags übrig. Somit bin ich so oder so der Eigentümer ohne jegliche Pflichten gegenüber der Organisation...

Nicht falsch verstehen. Natürlich dient jeglicher Text im Vertrag dem Wohl des Tieren u. es wird auch keinen Verstoß geben, aber ich finde es eine Frechheit, Personen bereits im Voraus jegliche soziale und ethische Kompetenz abzusprechen aber zeitgleic alle Verpflichtungen aus Eigentum aufzuerlegen.

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