gutes fantasy-schriftsteller forum?

4 Antworten

Hallo Tristan,

Schriftstellern setzt sich aus Handwerk und Phantasie zusammen. Aufgrund der Vielzahl von Büchern haben wir alle eine riesige Auswahl an Beispielen.

Auch in der Zeit von Google, Facebook und Foren ist auch für einen Schriftsteller oder einen angehenden Schriftsteller das komplette Lesen von Büchern wichtig.

Foren sind etwas dazu geeignet, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich kenne sehr viele Foren und die in vielen Sparten, aber was ich hier immer wieder sehe, ist vielfach kein konstruktives, sondern destruktives Zusammenarbeiten. Da wird dem einen nicht das Schwarze unterm Fingernagel gegönnt und große Ziele, die man sich gesetzt hat, darf man nicht aussprechen, sonst wird man zerrissen.

Gedanken oder Erfahrungen austauschen ist eine Sache. Aber ich frage dich allen Ernstes, was es denn mit einer Schriftstellerei- also dem Aufbau eines eigenen Werkes- zu tun hat, wenn man Texte austauscht? Wenn du soweit bist, würde ich dir eher empfehlen, Autoschrauber zu werden, denn da kannst du alles an deinem eigenen Fahrzeug nachmachen, was man dir vor exerziert hatte.

Wenn du etwas lernen willst, empfehle ich dir die Bücher von James N. Frey, einem amerikanischen Dozenten für Schriftstellerei. Titel: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. (Teil 1 und 2 bei Amazon) Der zeigt dir anhand von beispielen, wie man vorgehen sollte.

Wenn es dir nur an neuen Inpulsen in deinem Roman geht, dann leg das mansukirpt eine Weile zur Seite und lies oder schau dir Filme an. Oder geh shoppen, tanzen oder sonstwas. Irgendwann wird dich der Schreibvirus wieder packen, irgendwann kommt dir eine Bombenidee - dann setz dich hin und schreibe, schreibe,schreibe...

...aber alles nur aus deiner eigenen Feder, eigenen Phantasie und eigenem Denken. Dann wird es erst dazu, was es sein sollte: Ein großartiges Buch, das mit Recht deinen Namen als Autor, Initiator und Inhaber der Rechte trägt.

danke für die ausführliche antwort :)

es ist eigentlich nicht so, dass ich mir in solchen foren texte als inspiration oder so holen wollte. ich wollte lediglich, dass jemand meinen text liest, wenn er dann fertig ist, und mir evtl tipps gibt, wie ich dinge verbessern könnte - mehr nicht.

den roman, den ich nun anfange, habe ich schon geplant, nur bis vor kurzem hatte ich nicht die durchbrechende idee. bei einer shoppingtour ist mir dann das eingefallen, was perfekt gepasst hat. hast also recht, die beste inspiration findet man im leben selbst :)

mit texten austauschen meinte ich lediglich, dass ich im gegenzug dafür, dass jemand meinen text (fertigen text) liest und kritisiert, ich desjenigen text lese und kritisiere. ich bin auch der meinung, dass meine geschichte aus mir selbst kommen muss, deswegen will ich mir in solchen foren auch keine ideen holen ect.

ein weiterer grund für mein interesse an solchen foren ist, dass ich gerne texte anderer autoren lesen möchte, die in meinem alter sind. es interessiert mich einfach, vllt. den unterschied zwischen ihren und meinen und den den texten von profis zu sehen und mich daran vllt zu verbessern.

0

So ungefähr das Unerträglichste sind Autoren, die ewig nur im eigenen Saft schmoren, ohne jeglichen Austausch und Frischluft von außen. und die zudem noch denken, sie hätten der Welt etwas Wesentliches zu verkünden.

Schreibgruppen schulen nicht nur das Schreibhandwerk, sondern neben der "Sozialverträglichkeit" vor allem eins: die Kritikfähigkeit. Denn eines kann einem auch Frey (nix gegen ihn, ich kenne ihn sogar persönlich) nicht beibringen - wie man sein Werk "von außen" betrachtet,

Was noch dazu kommt: Zusammenschlüsse von Autoren - ganz gleich, ob das Syndikat, die Mörderischen Schwestern, Deliah oder wie sie alle heißen - wissen meist sehr genau, welcher Verlag für welche Genres neue Storys sucht und kennen "den Markt", sprich Veröffentlichungsmöglichkeiten.

Last not least entstehen im Wettbewerb mit anderen ganz andere Werke als wenn man monatelang im stillen Kämmerlein brütet.

0

Was möchtest Du wissen?