Grundstück kaufen was klein ist

6 Antworten

du musst Volljährig sein. Grundstückskäufe müssen über einen Notar abgewickelt werden. Leicht denkbar, das die Notarkosten den Kaufpreis des Grundstücks überschreiten. Die Kosten können, je nach Art und Lage des Grundstückes zwischen 10 cent bis 5000 Euro pro quadratmeter betragen. Nicht auf jedem Grundstück darf auch etwas gebaut werden, nicht mal eine Gartenhütte.

du solltest 18 sein und die Grundstückspreise sind regional sehr unterschiedlich! Kauf dir was größeres, ein kleiner Garten hat so 200 m²

wieviel kostet ein kleiner Garten in einem kleinen Städtchen?:)

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du solltest 18 sein

nein, du mußt

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Hallo Tschanaaa98,

ich muss gestehen, ich bin sehr berührt von Deiner Frage. Ich denke dabei nämlich gleich an eine Geschichte im Buch "Anastasia Band 7 - Die Energie des Lebens" von Wladimir Megre. Im 7. Kapitel bekommt ein Mädchen aus einem Waisenhaus in der Ukraine auch ein Grundstück. Und eines Tages lebt sie dort auch in einem Wohnwagen. - Mit einem eigenen Grundstück hast Du die Möglichkeit, richtig verbunden mit der Erde zu werden.

Leider sind in Deutschland die Vorschriften dazu enger als in der Ukraine. Dem Mädchen in dem Buch wurde das Grundstück geschenkt. So was ginge bei uns theoretisch auch, aber mit 14 darf man wahrscheinlich selber noch keine notariellen Verträge abschließen. Genau weiß ich es nicht. Eine gewisse Rechtsfähigkeit hat man ja mit 14 schon. Aber ob sich eine Notar darauf einlassen würde?

Aber ich finde, bleibe trotzdem ruhig dran an Deiner Idee. Grundstücke mit nur 50 m² habe ich bisher kaum welche gesehen. Und selbst wenn Du so was findest, wird es wahrscheinlich Schwierigkeiten mit den vorgeschriebenen Grenzabständen geben. In der Regel darf man entweder genau auf der Grenze bauen, aber nur mit Zustimmung des Nachbarn oder in mindestens 3 m Entfernung zu den Grundstücksgrenzen. Damit schließt sich eine Gartenhütte auf nur 50 m² Grund und Boden nahezu aus. Wie groß soll denn die Gartenhütte sein?

Wie einige andere hier schon richtig geschrieben haben, schwanken die Grundstückspreise regional. So ein kleines Grundstück in einer Stadt wird teurer sein, als auf einem dünn besiedeltem Land. Und in einer Großstadt wird es teurer sein als in einer Kleinstadt.

Und auch wenn winzige Hütten und die Aufstellung von Wohnwagen grundsätzlich genehmigungsfrei sind, gibt es auch hier Grenzen. Deutschland ist diesbezüglich voll mit Vorschriften, fast übertrieben voll... In Natruschutzgebieten darf man z. B. gar nichts bauen oder aufstellen, auch wenn man dort ein eigenes Grundstück hat. In Landschaftsschutzgebieten nur mit Sondergenehmigung. In sogenannten Außenbereichen, also Gebieten, in denen die Stadt bzw. Gemeinde beschlossen hat, dass dort nichts gebaut wird, ebenfalls nur mit Ausnahmegenehmigung. Liegt das Grundstück im Bereich eines Bebauungsplanes, dann gelten dessen Bestimmungen. In einem sogenannten reinem Wohngebiet würde die Gemeinde auch recht schnell die Entfernung der Gartenhütte verlangen, und auch des Wohnwagens. Dort gelten nämlich strenge Bestimmungen, die ausschließlich Wohnhäuser zulassen.

Am besten wäre ein Grundstück in einem allgemeinen Wohngebiet für Deine Zwecke geeignet, oder in einem Mischgebiet. Letzteres lässt Wohnen und Gewerbe im selben Gebiet zu. Und auch im allgemeinen Wohngebiet sind z. B. auch Gewächshäuser bis 50 m³ umbauten Raum zulässig. Ich betreibe z. B. meine Gärtnerei in einem allgemeinen Wohngebiet. Im reinen Wohngebiet dürfte ich das nicht. Diese Grundstücke sind aber nicht billig. Die Preise beginnen bei 15 €/m² z. B. in der Uckermark und gehen bis zu 600 €/m² z. B. in München.

Ich finde, Du kannst ruhig jetzt schon mit der Suche nach dem richtigen Grundstück anfangen. Wenn Du das gründlich überlegst, dauert es nämlich, bis Du das richtige gefunden hast. Bei jedem Grundstück, das Du interessant findest, solltest Du Dir bei der jeweiligen Gemeinde bzw. Stadt die Bauleitplanung dazu ansehen und fragen, was Du darauf machen darfst. Das allein kostet schon Zeit. Und solltest Du tatsächlich das richtige Grundstück finden, bevor Du 18 bist, können auch Deine Eltern den notariellen Vertrag für Dich abschließen. Wenn Du daran glaubst, dass es gut für Dich ist, kannst Du sie mit Deiner Begeisterung anstecken. Denn ein Grundstück ist eine recht sichere Investition.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Grundstückssuche.

Zwangsversteigerung von Miteigentum, Teil-Bebauung + Nutzungsrecht

Zwei Brüder erhalten von ihrer Familie ein großes Grundstück auf dem in Hinter-Bebauung zwei Häuser stehen – das Gesamtgrundstück gehört beiden je zu 50 Prozent. Die Häuser sind hintereinander aneinander gebaut, seitlich führt über das Grundstück des Elternhauses ein kleiner Weg zum zweiten Haus und zum restlichen noch großen Grundstück. Das zweite Haus hat z.Teil keine eigenen Anschlüsse – z.B. für Wasser usw., aber beide Häuser haben kleine Terrassen mit kleinen Gärtchen. Hinter dem Garten des zweiten Hauses schließt sich das restliche große Grundstück an. Das Grundstück wurde nicht geteilt, aber es wurde untereinander schriftlich ein Wegerecht vereinbart für den Bruder mit dem zweiten Haus und es wurde vereinbart, dass der Grundstücksteil hinter Haus 2 bis zum Erreichen der 50 Prozent (insgesamt 900 qm) für den zweiten Bruder nutzbar ist, das daran anschliessende hinterste Grundstück von weiteren ca. 500 qm sei für den Bruder des ersten Hauses nutzbar. (also erstes haus samt grundstück ca. 400 qm, zweites Haus samt Grundstück ca 400 qm, anschliessend daran 500 qm zu Haus 2 und daran anschliessend 500 qm für den Bruder aus Haus 1)

Im Grunde alles kein Problem, jedoch wurde Bruder 2 von seiner Frau im laufenden Scheidungsverfahren aus dem hinteren Haus gewiesen mit dem Hinweis, dass sie drei Kinder zu versorgen hätte. Der Haus-Finanzierungskredit und die Besitzansprüche wurden auf die Frau übertragen, welche aber sang und klanglos von Haus und Grundstück verschwand, in der Hoffnung, nicht weiter für die aufgenommenen Kredite aufkommen zu müssen. Nun stets Zwangsversteigerung an.

Im Grundbuch eingetragen sind nur die Grundstücks-Besitzansprüche 50 zu 50 – Wegerecht wurde vertraglich vor dem Notar eingeräumt UND – JETZT Kommts – dass das Grundstück HINTER Haus 2 für die Bewohner von Haus 2 ein Nutzungsrecht einräumt. Gedacht war, wie oben bereits erwähnt, dass das Grundstück sich an den Garten von Haus 2 direkt anschliesst und danach wieder das Nutzungsrecht für den Bruder aus Haus 1 beginnt.

Beide zahlten über Jahre Abgaben/Steuern zum Grundstück in Höhe von jeweils 50 Prozent

Während des Zwangsversteigerungsverfahren des Grundstücksmiteigentums und des Hauses 2 (teilweise ohne eigene Anschlüsse) wurden Gutachter beauftragt, die nun die 50 Prozent Grundstück, das Haus 2 UND das volle Nutzungsrecht zum gesamten restlichen freien Grundstück zur Versteigerung anbieten. Das hiesse, dass dem Bruder 1 zwar faktisch das hinterste Grundstück gehört, ABER er es nicht nutzen darf, sondern die Nutzung allein für die eventuellen neuen Besitzer/Bewohner des Hauses 2 eingeräumt sei.

GEHT DAS? Weil mit der Vereinbarung sollte eigentlich nur geklärt sein, dass Bruder 2 über den Grundstücksteil des Bruder 1 zu seinem Haus fahren darf und sein GrundstücksNutzungsrecht direkt an sein Haus 2 anschliesst... ABER damit sollte nicht gemeint sein, dass das hinterste Grundstück (Gartenfläche) des Bruders 1 auch nur von Bruder 2 genutzt werden darf.

Die Frau nun,

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