Gründe gegen vegetarische Ernährung?

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7 Antworten

Ist ja eine sehr dumme Aufgabe wie ich finde. Das führt ja nur zu Streit zwischen verschiedenen Lagern. Mal abgesehen davon ist vegetarische Ernährung nicht teurer aber das weiß ja der/die Lehrer/in nicht. Man muss bei der vegetarischen Ernährung aber auf jeden Fall mehr darauf achten, was man isst, um z.B. genug Eisen zu bekommen. Das ist allerdings auch Hauptproblem bei Menschen die Fleisch essen. Man muss sich also allgemein etwas mehr informieren bei der vegetarischen Ernährung.

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Man muss sich Gedanken machen, dass man Alles bekommt (is ja nicht nur Eisen), das kostet Zeit.

Wir sind definitiv zum Allesfresser gebaut. Verweise auf Gebiss, Augenüberstand und Rudeljägergehirn, da kann man locker n paar Minuten schinden.

Die Mutter könnte auch einfach sagen, dass sie keinen Bock hat, immer für ne vegetarische Alternative zu sorgen. Also gibts für den Vegetarier in spe bestenfalls Sättigungs- und Gemüsebeilage. Solange es keinen Eintopf à la Chili gibt.

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Die Mutter könnte sagen, dass durch das fehlende Fleisch eine Mangelernährung entstehen kann, zuwenig Eiweiß, zu wenig Eisen. Sie könnte sagen, dass sie nicht extra für ihn kochen möchte, denn die anderen Familientmitglieder lieben Fleisch und wollen nicht darauf verzichten. Dann könnte sie einwenden, dass die Auswahl in vielen Restaurants was vegetarische Gerichte betrifft, sehr eingeschränkt ist und er sich, wenn er auswärts essen möchte dann schwer tun wird. 

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Du kannst versuchen mehrere Beispiele und Erfahrungen anderer Personen einzubringen, also Beispiele die du dir ausdenkst, zB dass von der Mutter ein bekannter einen Vegetarier auf der Arbeit hat der immer viel schneller erschöpft ist auf der Arbeit

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Bekannte Gegenargumente:

  • Vegetarier müssen vieles neu erlernen um Mangel an Vitaminen aber auch an Energie (Bedarf) zu vermeiden; Eltern kennen sich selbst hier nur selten aus und bräuchten entsprechend genauso fachlichen Rat wie das Kind, teils sogar mehr da sie auch Werbeversprechen und Vorwürfe richtig stellen müssen
  • Dazu gehört es auch viele vorher unbeliebte Nahrungsmittel wieder in den Speiseplan aufzunehmen. "Geschmackssache" ist vegetarisch zwar noch immer möglich, aber wer bereits vorher so gut wie nie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte aß, hat es hier nicht leicht, Mangel und Heißhungerattacken als typische Folge
  • Die Umstellung auf hauptsächlich pflanzliche Kost kann in den ersten Monaten zu Konzentrationseinbußen, Launenhaftigkeit+Gereiztheit und Schwächesymptomen führen - eine schwere Zeit auch für Freunde und Bekannte aber auch bezüglich des Lernerfolges in der Schule
  • Weiterer Punkt der Umstellung: sehr häufig anfängliche Verdauungsprobleme mit deutlicher Auswirkung auf die umgebenden Leute (Geruch durch Blähungen, Schweiß, usw. verändert sich)
  • Kind kocht nicht selbst, Mama/Papa kennt aber zu wenig Rezepte und hat auch zu wenig Zeit um vegetarisch ausgewogen zu kochen
  • Mama/Papa muss auch die eigenen Wünsche sowie der der anderen Familienmitglieder berücksichtigen (Geld, Aufwand, Küche?)
  • Angst der Familie zum Vegetarismus "bekehrt" zu werden oder sich gegen propagierende Aussagen und Vorwürfe durchsetzen zu müssen (meist sinnlos)
  • Angst vor Streit und schlechter Luft in der Familie
  • Angst, dass das Kind ausgegrenzt werden könnte (zB in der Schule)
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Ohne Fleisch zu essen kommt es oftmals zu Vitamin B12 mangel. Dies führt zu mangel an roten blutkörperchen. Mangel an roten blutkörperchen führt u.a. zu einer unterversorgung der zellen mit sauerstoff. Dies führt zu ständiger müdigkeit, kraftlosigkeit, leistungsabfall, erschöpftheit usw. Dies wiederum kann zu depressionen u.ä. führen. 

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Kommentar von randomhuman
08.02.2017, 11:52

Das ist aber eher bei Veganern der Fall. Vegetarier essen/trinken ja noch Ei/Milch...

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Der Mensch hat ein völlig anderes Verdauungssystem als Tiere, die für Pflanzenfutter ausgelegt sind (z.B. Kühe: Pansen, Gärkammern, Wiederkäuen...).

Der Mensch kann Fleisch bestens verdauen.

Es gibt kein einziges vegan lebendes Urvolk.

Der Mensch isst seit über 1 Million Jahren tierische Produkte

Die nächsten Artverwandten des Menschen (Schimpansen) sind wild nach tierischem Protein.

Pflanzennahrung enthält wertvolle Aminosäuren wie Methionin, Serin in Minderzahl

Pflanzennahrung hat jede Menge Hemm, Reiz, Giftstoffe, weil sie sich vor dem Verzehr schützen will.

Wer vegetarisch/vegan lebt, hat meist eine Kohlenhydrat-Überernährung, weil ein großer Ernährungsmangel ist

Es ist nirgends bewiesen, daß vegan/vegetarisch Ernährte auf Dauer gesünder sind. Die gefälschte China-Studie ist kein Beweis.

Tierische Fette sind wertvoll, der Vegetarier versäumt diese.

usw. usw.

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Kommentar von mulano
08.02.2017, 01:05

Der Mensch hat ein völlig anderes Verdauungssystem als Tiere, die für
Pflanzenfutter ausgelegt sind (z.B. Kühe: Pansen, Gärkammern,
Wiederkäuen...).

Also der Schimpanse hat ein Verdaungssystem das dem Menschen ziemlich ähnlich ist und 98% seiner Nahrung besteht aus Pflanzen.

Der Mensch kann Fleisch bestens verdauen.

Bestens ist ein bisschen übertrieben.

Der Mensch isst seit über 1 Million Jahren tierische Produkte

Also hat er die Millionen von Jahren davor keine gegessen?

Es ist nirgends bewiesen, daß vegan/vegetarisch Ernährte auf Dauer gesünder sind. Die gefälschte China-Studie ist kein Beweis.

Es gibt auch noch viele andere "gefälschte" Studien die zum gleichen Ergebnis kommen.

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