Ich brauche gute Argumente gegen vegane / vegetarische Ernährung?

17 Antworten

Da gibt es MASSIG Argumente denn Veganismus ist ethisch, ökologisch und gesundheitlich eine Sackgasse.

Warum veganes Leben Unsinn ist

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Das Problem des Veganismus ist, dass er sich letztlich nur auf Basis einer anthromorphisierenden Ethik rechtfertigen kann. Im Gegensatz zur Mischkost, die auch ökologische, gesundheitliche und wahre ethische Gründe für sich reklamieren kann. Den Aufwand, den Veganer betreiben müssen, um tierische Produkte nicht nur beim Essen zu ersetzen, übersteigt den ökologischen Nutzen. Bleibt also nur eine Verzichts-Ethik: Durch mein Opfer rette ich die Welt. Das ist ein sehr religiöses Motiv. Der Verzicht muss gesteigert werden, um dem bisherigen Verzicht einen Sinn zu geben. immer weiter...denn auch für andere Produkte leiden und sterben Tiere so z.b. auch für Ackerbau.

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es ist ein Hype mehr nicht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Cornell-Universität. Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist. Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern. aio

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte einen beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region. Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum Soja-Hamburger.

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige Tierprodukteverzicht kein bischen aber eine ökologisch nachhaltige Mischkost. Vegetarisch/Vegan dient also nur zur profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der Umwelt, Tier oder dem Mensch..

Mit einer regionalen, ökologisch nachhaltigen Mischkost fördert man gute Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger, Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange Transportwege...usw. usf. Veganer ist man bereits wenn man NUR auf tierisches verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als dieser Sackgassenforschung hinterher zu rennen.

Man sieht ja allerorten, wohin uns deine "ökologisch nachhaltige Mischkost" gebracht hat - stolz drauf ??

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Worum geht es dir bei solch einer Diskussion? Einfach zu verteidigen, dass du eben Fleisch isst? Oder möchtest du sie nur ärgern?

Klar, Menschen haben schon immer auch Fleisch gegessen. Unabhänging davon wie unser Gebiss aussieht oder wie unsere Verdauung abläuft, ist es Menschen nach wie vor möglich, Fleisch (auch roh) zu essen. Die Argumentation, dass der menschliche Stoffwechsel angeblich nicht auf den Verzehr von Fleisch ausgelegt ist, ist meiner Meinung nach Quatsch. Auch dass man mit den Tieren Mitleid haben soll, finde ich unintelligent. Face it! Wer so richtig Hunger hat, wird eine Kuh nunmal essen wollen, egal wie knuffig die war, bevor sie auf den Teller kam!

Trotzdem ist Fleisch nicht unbedingt notwendig für den Menschen. Viele Fleischesser argumentieren, dass Fleisch ein wichtiger Proteinliferant sei. Das ist allerdings nicht wahr. Alle Proteine sind pflanzlicher Natur. Die Proteine, die im Fleisch sind, sind wiederverwertete Proteine aus der Nahrung, die jenes Nutztier zu sich genommen hat. Interessant ist ja auch, dass alle großen Säugetiere wie Elefanten, Rinder und Giraffen ausschließlich Pflanzenfresser sind. Auch Menschen sind also nicht allein aufgrund von Proteinzufuhr auf den Verzehr von Fleisch angewiesen.

Ferner ist der Verzehr von Fleisch – zumindest in dem Maße, wie er derzeit weltweit betrieben wird – extrem schädlich für die Umwelt. Das hat vor allem mit den Futtermitteln zu tun, die benötigt werden, um Nutztiere im großen Stil für den Fleischverzehr zu züchten. Für den Anbau von Futtermais und Soja werden Wälder gerodet, um entsprechendes Ackerland zu schaffen. Jene Monokulturen, die dort errichtet werden, wirken sich extrem schädlich auf den Boden aus, da ihm Mineralien entzogen werden, was den Boden zunehmend unfruchtbar macht. Auch wirtschaftlich ist der heutige Massen-Fleischkonsum problematisch, da jene Flächen immer mehr in die Hände gigantischer Konzerne fallen, die die wirtschaftliche Diversität und z.B. die Existenz ansässiger Landwirte gefährden.

Tatsächlich spricht viel mehr für einen gemäßigten Fleischkonsum oder vegetarische Ernährung als dagegen.

Ich kann natürlich verstehen, dass es dich nervt, wenn Vegetarier und Veganer sich zu Weltrettern stilisieren und dir ein schlechtes Gewissen machen wollen, weil du gerade eine Wurst isst. Dabei ist der übermäßige Verzehr von Nahrungsmitteln wie z.B. Avocados auch nicht gerade unproblematisch. Einen Hype durch einen anderen zu ersetzen ist auch keine optimale Lösung.

Trotzdem ist es nicht verkehrt, seine eigenen Essgewohnheiten auch mal zu hinterfragen. Fleisch zu essen ist keine Sünde, aber kann durchaus problematisch sein. Denn das meiste Fleisch stammt eben doch von Massenzucht – weil es billiger ist. Wenn es aber billiger ist, ein Schwein zu mästen als ein paar Gurken wachsen zu lassen, dann kann man auch ruhig mal stutzig werden.

Natürlich haben wir alle auch irgendwo unser Lieblings-Junkfood wie Burger oder Chickenwings. Das darf man sich auch hin und wieder mal gönnen. Aber das sollte eine Ausnahme sein. Wenn du Fleisch isst, solltest du versuchen, Produkten zu wählen, die aus einer verantwortungsvollen Quelle stammen. Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern schmeckt auch wesentlich besser.

Entspann dich! Du musst nicht den Konflikt mit militanten Veganern suchen, nur damit dir dein „böses“ Schnitzel umso besser schmeckt. Das ist Blödsinn! Sei einfach ein bisschen skeptisch, was das Fleischangebot betrifft und bleibe neugierig, was pflanzliche Nahrungsmittel betrifft. Weniger oder kein Fleisch zu essen heißt nicht, dass ab sofort nur noch trockener Salat auf den Teller kommt. Das weißt du doch auch. Also immer mit der Ruhe. Mach dein Ding und mach es mit Köpfchen. Viel Glück! :)

Es gibt tatsächlich keine Argumente. Hier und heute in Mitteleuropa ist bei guter Gesundheit und ausreichender Zufuhr von Vitaminen und Mineralien problemlos möglich, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, ohne krank zu werden.

Wir sind keine Neandertaler mehr, die ihre enorm kräfteraubende Lebensweise mit hohen Mengen an Kalorien decken müssen (Neandertaler ist eh schlechter Vergleich, die waren nie sehr zahlreich und sind ausgestorben und der frühe moderne Mensch war von Anfang an auch Sammler, nicht nur Jäger)

Deshalb ist es unsinnig zu sagen, der Mensche wäre ohne Fleisch nichts dort, wo er heute ist - nur weil früher (in diesem Fall vor mehr als 15'000 Jahren) etwas gut war, ist es nicht noch heute gut oder kann auf heutige Verhältnisse umgedeutet werden. Und das die Leute damals kaum 40 geworden sind, spricht ja schlussendlich nicht unbedingt für eine sooo gesunde Lebensweise.

Lass doch die Leute essen was sie wollen - wenn sie dich in Ruhe lassen, lass sie doch auch in Ruhe.

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