Gleichrichter Volt und ampere?

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4 Antworten

Ampere, also einen Strom,  hat man nur, wenn eine Strom- bzw. Spannungsquelle (hier sollte man besser Elektrizitätsquelle schreiben, ist aber unüblich) belastet wird.

Auch vom Elektrizitätswerk wird erst einmal nur eine Spannung geliefert. Ein Strom fließt erst, wenn man eine Lampe, einen Herd, ... einschaltet.

Das ist nach einer Gleichrichtung nicht anders. Dabei muss man beachten, dass nicht jedes Gerät mit Gleichspannung betrieben werden kann. Das sind Geräte mit einem Transformator (ältere Ladegräte, Netzteile ...)

Wenn die Spannung, die gleichgerichtet werden soll, sinusförmig ist, dann wird immer nur ein sogenannter Effektivwert als Maß für die Spannung angegeben. So hat die Netzspannung 230V. Bei sinusförmigen Schwingungen
wird die Spannung zwischen einem negativen Wert über den Wert Null bis zu einem positiven Wert schwanken.
Bei einer Gleichrichtung wird der negative oder positive Wert einfach "abgeschnitten" es bleiben nur Spannungen übrig, die zwischen Null und dem Maximal-Ausschlag schwanken.

Diese Schwankungen kann man mit einem Kondensator "glätten", so dass sich die Spannung am Kondensator auf den Maximal-Wert einstellt.

Der ist dann aber nicht (wie bei der Netzspannung) 230V sondern 
230 * 1,414 .

1,414 ist der Wert von Wurzel aus 2 . Das lässt sich mathematisch zeigen.

Egal wie groß die Eingangsspannung ist, nach der Gleichrichtung ist sie um diesen Wert größer.
Ganz so richtig ist das nicht, denn hier wurde ohne Last gerechnet. Wenn ein Strom entnommen wird, wird auch der Kondensator in den Pausen ( wenn die abgeschnittene Sinus-Halbwelle dran war) wieder entladen, womit auch die Spannung nicht mehr den Maximalwert erreicht.

Eine Stromquelle hat eine Spannung, gemessen in Volt, die hat aber keine "Ampere", sondern bestenfalls eine Belastungs-Obergrenze für die Stromstärke. Die Stromstärke (gemessen in Ampere) ergibt sich aus den jeweils angeschlossenen Verbrauchern.

Durch die Gleichrichtung (mit Brückenschaltung) ergibt sich normalerweise keine Spannungsänderung.

Das kommt ganz auf Deine Schaltung an. Bei üblicher Gleichrichtung (4 Dioden in Graetz-Schaltung) und einem ohm'schen Verbraucher hast Du hinterher noch ca. 11V (wegen der Verluste an 2 Dioden) und

a) Falls die 4 Ampere die Belastbarkeit Deiner Spannungsquelle angeben, immer noch 4 A

b) Falls die 4 Ampere den Strom in Deiner Schaltung angeben, 3,7 A

Bei einem dicken Kondensator hinter dem Gleichrichter kann die Spannung bis zu 17 V betragen.

Guten Abend fragenfragenl,

zuerst einmal brauchen wir eine Spannungsangabe (Volt) des Eingangs und Ausgangs des Gleichrichters. Strom kommt auf der DC Seite nur soviel heraus, wie benötigt wird! 

Warte auf Antwort.

MFG,

lesta

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