Glaubt ihr an Gott? Was haltet ihr von Religionen?

WAS wäre denn beleidigend oder provozierend für andere Personen? - ist Dir bekannt, dass fundamentalistische Gläubige - v.a. Christen und Moslems wegen jeden Sch....beleidigt sind?

Beleidigungen hält wie sche7ise usw

35 Antworten

Für mich gibt es einfach viele Gründe dafür, zu glauben, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren, z. B.:

Hallo Padarnalat7777,

ja, ich glaube an Gott und will das auch gern begründen! Mein Glaube an ihn wird durch vieles gestützt, was eigentlich jeder sehen und beobachten kann: die Dinge in der Natur und vor allem der menschliche Körper. Wenn ich die vielfältigen Lebensformen betrachte, ist aus meiner Sicht sehr deutlich erkennbar, dass sich die Natur nicht quasi selbst hervorgebracht haben kann.

Da wäre zum Beispiel die Zellforschung. Heute kann man den Feinaufbau innerhalb der Zelle erkennen und versteht immer besser das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Die Zelle kann mit einer ummauerten Stadt verglichen werden, die Ein-und Ausgänge, Kraftwerke, Produktionsanlagen, eine Kommandozentrale und etliches mehr besitzt. Sie ist also, obwohl mikroskopisch klein, ein hochkomplexes Gebilde!

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale bestimmter Lebewesen. Diese haben auch die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Es gibt sogar einen Forschungszweig, die Biomimetik, der sich ausschließlich mit besonderen Konstruktionen und Leistungen aus der Tierwelt beschäftigt und diese auf die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit in der Industrie prüft.

Es ist aber nicht nur die Natur, die Aussagekraft im Hinblick auf einen Schöpfer besitzt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist die Bibel, die auch als das geschriebene Wort Gottes bezeichnet wird. Zwar schrieben insgesamt etwa 40 Schreiber daran, doch standen sie, wie die Bibel selbst bezeugt, dabei unter göttlicher Anleitung.

Ein besonderer Aspekt der Bibel ist, dass ihre Leitlinien und Grundsätze zeitlos, d.h. auch in unserer Zeit noch immer sinnvoll und anwendbar sind. Zum anderen verfügt die Bibel über bestimmte Kenntnisse, die auf dem Hintergrund der Zeit, in der sie verfasst wurde, durchaus auf einen übermenschlichen Ursprung schließen lassen können.

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Die enge Verbundenheit mit ihm beruht nicht auf einer Illusion, sondern auf realen Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe.

Das ist in in wenigen Worten das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Ich bin mir bewusst, dass viele meine persönliche Überzeugung nicht teilen und respektiere auch andere Auffassungen. Hier muss eben jeder seinen eigenen Platz finden!

LG Philipp

Da kann ich einmal wieder (ganz leicht abgewandelt und auf die Frage bezogen) eine Standard-Antwort von mir einfügen:

Ich glaube schon an Gott, habe aber ein anderes Gottesbild, als es sich in den Offenbarungsgeschichten religiöser Bücher vorstellt und bin daher nicht besonders religiös. Allerdings bin ich weiterhin Mitglied in der EKD.

Insbesondere benötige ich Gott nicht, um damit die Entstehung von Universum, Erde oder Leben zu erklären. 

Das alles kann die Naturwissenschaft zweifellos besser.

Ich würde also sagen: Ich glaube trotzdem an Gott, als Ursprung des Universums, obwohl er weder notwendig für Entstehung des Weltalls war, noch in das Geschehen eingreift, und schon gar nicht beweisbar ist. Das ist eine Art von Deismus.

Ich richte mein Leben nicht nach einer Religion aus und lebe so frei, wie Nicht-gläubige Menschen und argumentiere gegen religiöse Fundamentalisten auch ähnlich offensiv, wie Antitheisten.

Glaubt ihr an Gott?

Jap. Ich glaube an Gott und bin Christ, weil ich Jesus kennengelernt und in meinem Leben erfahren habe. Er hat mein Leben positiv verändert und mich geheilt (z.B. von Magersucht und Depressionen).

was haltet ihr eigentlich von Religionen?

Jeder kann glauben, was er will. Wenn beim Ausleben allerdings Menschen bzw. Lebewesen geschädigt werden, ist die Grenze überschritten.

Ich finde die Botschaft von Jesus Christus gut, weil er zu Frieden und Nächstenliebe aufgerufen hat. Ich kenne keinen netteren Menschen als Jesus.

,,Meine Weisung an euch lautet: 'Liebt einander so, wie ich euch geliebt habe!' " (Joh. 15,12)

,,Ich befehle euch, einander zu lieben!" (Joh. 15,17)

,,Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen." (Mat. 5,44)

,,Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen!" (Lukas 6,27)

,,Seid barmherzig" (Lukas 6,36)

,,Richtet nicht, verurteilt nicht, vergebt!" (Lukas 6,37)

,,Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge!" (Lukas 6,42) (bedeutet: Schau zuerst auf deine eigenen Fehler und Macken!)

,,Behandelt alle Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden wollt!" (Lukas 6,31)

Nein, ich glaube nicht an "Gott". Genauso wenig, wie jeder andere Mensch auf der Welt. Es gibt ja schließlich nicht nur "den einen" "Gott", der aktuell so sehr in Mode ist. Niemand glaubt an alle "Götter". Kein Christ glaubt an Huitzlipochtli. Kein Jude glaubt an Brahma. Kein Muslim glaubt an Zeus.

Wir sind alle Atheisten. Es ist nur so, dass manche Menschen bei einem oder mehreren "Lieblingsgott/göttern" eine Ausnahme machen. Kurioserweise meist bei jenen "Göttern", die ihrem Kulturkreis entsprechen und die ihnen von Kindesbeinen an nahe gebracht worden sind. Das zeigt die Beliebigkeit der Religionen auf und beweist: ob jemand einmal gläubig wird und woran er glauben wird, wird häufig durch Erziehung und soziales Umfeld bestimmt.

Ich bin eben ein Atheist, der für keinen sogenannten "Gott" eine Ausnahme macht. Ich behandele sie alle gleich.

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