Wieso glaubt ihr an Gott (Religion)?

20 Antworten

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Wenn die Bibel, die m. E. Gottes Wort ist, recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Hmm das klingt aber ganz nach einer Geschichte für 5 jährige Kinder. Ist dir das bislang nicht selbst aufgefallen ?

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Ich persönlich glaube an Gott, weil er mir Halt gibt. Er gibt mir Kraft, die Dinge, die mich stören, zu verändern, lässt mich wertschätzen, was ich selbst und andere vor mir erreicht haben und hilft mir auch dabei, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann. Durch Gott fühle ich mich in gewisser Weise geborgen: ich glaube daran, dass alles aus einem Grund geschieht und selbst die traurigen Dinge, die ich erlebt habe und noch erleben werde, ihren Sinn und höheren Zweck habe, und sei es nur der Zweck, mich zu lehren, dass alles im Leben vergänglich ist, aber auch, dass auf jeden Regentag wieder Sonnenschein folgt. 

Ich habe in meinem Leben viel erlebt, dass mich zu meinem Glauben geführt hat. Ganz wichtig ist mir aber immer gewesen, das, was ich glaube, von dem was ich weiß oder noch lernen und wissen könnte zu trennen. Ich weiß, dass jedes Wunder, dass ich erlebt habe, auch eine rationale Erklärung hat. Ich weiß manchmal sogar, WIE genau dieses Wunder zustande kam. Doch WARUM ich es erleben durfte, das führe ich auf Gott zurück. Gott ist Fügung. Gott ist Schicksal. Er zeichnet die Wege vor, gehen müssen wir sie dann aber selbst. Wir treffen schlussendlich unsere Entscheidungen. Aber wie diese für uns ausgehen, hat Gott längst entschieden. 

Dass ich evangelisch-lutherischer Christ bin, führe ich allein auf meine Herkunft zurück. Wäre ich in einem anderen Umfeld aufgewachsen, wäre ich heute vielleicht Katholik, Jude, Muslim, Hindu oder Buddhist. Ich habe mich nicht selbst entschieden, getauft zu werden und gebe auch zu, mich als Jugendlicher des Geldes wegen konfirmieren zu lassen und dass ich mich mit der Kirche auch nicht wirklich verbunden fühle. Die Kirche ist für mich eine menschengemachte Institutionalisierung des Glaubens und in vielen Aspekten nicht meines Glaubens. 

Aber deswegen bin ich gern reformierter Christ: hier habe ich zwar ein kulturelles Standbein mit Traditionen, die ich achten und respektieren kann, aber ich habe auch die Freiheit, meinen Glauben zu entfalten und zu hinterfragen, ich darf die Bibel auch als ethisch-moralisches Leitwerk und nicht als starres Regelwerk verstehen, die Geschichten darin darf ich symbolisch deuten und muss sie nicht wortwörtlich glauben und ich muss keine Angst haben, dass meine Mitmenschen mich ausgrenzen oder sogar sich meine engsten Angehörigen von mir abwenden, wenn ich mich entschließe, etwas anderes zu glauben. Ich kann hier auch meine Neugier auf die Wissenschaft befriedigen und Lehrmeinungen und Theorien für wahr annehmen und sie weiterverfolgen, auch wenn sie in Konflikt zur Bibelüberlieferung stehen. Das alles dürfte ich in vielen anderen Religionen nicht, weshalb ich mit meiner Konfession sehr zufrieden bin. Und das ist auch der Hauptgrund, weshalb ich glaube und den auch jeder Atheist akzeptieren muss: ich bin zufrieden damit und fühle mich gut, dass ich glauben kann.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium der Geschichts- und Religionswissenschaften

Ich habe öfters mit Gläubigen zu tun, kenne das Gebiet ein wenig.
Auch wenn die Antwort sicher vielfältiger ist, man kann sie doch auf 2 Kerne schrumpfen.

1) Kindesmißbrauch
Gläubige Menschen glauben das was ihnen ihre Eltern sagten. Evolutionär gesehen sind Kinder bis etwa 7 Jahre extrem beeinflussbar, das junge Gehirn ist noch nicht so weit eigenständige Entscheidungen zu treffen und muss von Eltern gesagtes als Wahr akzeptieren.
Die Kinder die das nicht taten haben sich ausgerottet (geh nicht zum Berg, geh nicht zum Fluss, spiel nicht mit dem Feuer, laufe nicht mit dem Messer, usw). Die Menschen wurden dazu gezüchtet übermitteltes Wissen in diesen Jahren als Wahr zu speichern.
Das ist "indoktrinierung", man wird also auch haarsträubenden Unsinn den einen die Eltern einbläuen ganz schwer los.
Im Islam kommt erschwerend hinzu dass Apostasie die Todessstrafe erhält, man kann also nicht mehr raus aus der Falle.

2) Leistungsunfähigkeit
Die große Mehrheit der Menschen sind "denkfaul". Selbst in einem Land wie Deutschland in dem hohe Bildung jedem zur Verfügung steht entscheidet sich ein verschwindend geringer Anteil dazu sich zu bilden.
Das bedeutet dass ein großer Teil der Menschen, in anderen Ländern noch viel größer, mit einem sehr einfachem Grundwissen ins erwachsene Leben eintritt.
Der durchschnittliche Leser hier wird in seinem Wissen nicht viel weiter sein als die Mittelschicht im 16. Jahrhundert. Mit ein paar ausnahmen, was man so halt im TV mitbekommt an modernen Wissenshäppchen.

Religion ist da die Lösung, es wird einem überall zur Verfügung gestellt.
Religion ist sehr sehr einfach zu verstehen, die "Lehren" sind von und für ungebildete Hirten und Bauern vor 1500-5000 Jahren gemacht worden.
Man kann hier eine sehr einfache Antwort auf jede "tiefgehende" Angst oder Frage finden.
Also selbst Menschen die sehr sehr einfach im denken sind können sich hier zufriedenstellend eine Antwort suchen und die in einer großen Gruppe anerkennend bestätigt bekommen.

Ein weltbekannter Biologe hat einmal gesagt dass Religion ein Gedankenvirus ist. Religion verbreitet sich wie ein Virus von Mensch zu Mensch und meist greift er dann erfolgreich an wenn die Abwehr gerade besonders niedrig ist.
Bei kleinen Kindern oder Menschen in tiefer Trauer

Du hättest dir die Sache auch einfacher machen können. Da keines deiner Argumente durch eine psychologische Studie belegt ist und du bloß Behauptungen aufstellst, wäre ein Einzeiler "Gläubige sind naiv, dumm und schwach" dir sicher leichter von der Hand gegangen.

Sorry, arroganter und unverschämter habe ich selten jemanden schreiben sehen. Und da deine Antwort dem Fragesteller überhaupt nicht weiterhilft, bloß andere provoziert und auch jeder deiner Kommentare zu nichts als Unfrieden führt, ist sie auch absolut wertlos für diese Community. Ich frage mich, warum du überhaupt deine Zeit hier verschwendest. Vielleicht bist du ja selbst als Kind missbraucht worden, dann hast du mein Mitgefühl. Ich tippe aber eher auf Leistungsunfähigkeit. 

Nicht falsch verstehen: jeder hat das Recht auf seine Meinung. Jeder hat auch das Recht, NICHT zu glauben. Aber du hast nicht das Recht, hier pauschal alle Gläubigen vorzuverurteilen und in deine beiden doch sehr engen Schubladen zu stecken.

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@MarkusPK

Du hast meine Antwort nicht einmal verstanden Markus, es überrascht mich nicht aber dennoch sollte es festgehlaten werden.

Ich bin nicht hier um eine wissenschaftliche Arbeit abzuliefern, die Idee ist beinahe paranoid.
Wenn du etwas engagierter wärst könntest du problemlos Quellen finden. In der Bibel wirst du sie natürlich nicht finden.

Vorverurteilen ist ebenfalls völlig unpassend.
Die meisten Gläubigen wurden als Kinder mißbraucht und so zum Glauben gezwungen, das ist keine verurteilung sondern eine simple Tatsache.

Insofern ich eine Schublade ausgelassen habe kannst du meine Frage gerne erweitern, ich denke ich habe ziemlich präzise geantwortet.

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@SiriusSir

Du hast nicht nur eine Schublade ausgelassen. Du hast beinahe acht Milliarden Schubladen ausgelassen. Jeder Mensch hat ganz individuelle Gründe, warum er glaubt oder auch nicht glaubt. Glauben heißt einfach nur Fürwahrhalten, eine große Wahrscheinlichkeit für einen unbeweisbaren Sachverhalt anzunehmen und sein Leben nach den Erfahrungen und Überzeugungen, die man in seinem Leben gesammelt hat, auszurichten. 

Wenn dich deine Erfahrungen und Überzeugungen dahin geführt haben, dass du nicht an die Existenz einer höheren Macht glaubst, ist dss eben deine individuelle Weltsicht. Sicher gibt es dabei bestimmt Parallelen zu anderen Menschen, sicher sind viele von den gleichen Überzeugungen geleitet wie du und sicher ähneln sich auch die Überzeugungen von Gläubigen Menschen weltweit, aber eben immer nur mal mehr, mal weniger. Zwar bilden wir gern Gemeinschaften und sortieren uns nach Ähnlichkeiten in unseren Vorlieben und Bedürfnissen, aber trotzdem bleiben wir immer Individuen.

Ich zum Beispiel wurde als Kind zwar getauft, aber wurde von meinen Eltern nie gedrängt, etwas zu glauben. Bibelwissen war für sie wie für mich bloß Allgemeinbildung und ich habe die Geschichten aus der Bibel mit der gleichen Begeisterung gelesen wie die aus der griechischen oder germanischen Mythologie, fernab davon, ihnen einen Wahrheitsanspruch, wohl aber einen wahren kern zuzugestehen. Als Jugendlicher hatte ich dann mit dem Glauben gar nichts mehr am Hut, habe mich nur wegen des Geldes konfirmieren lassen. Aber ich bin durch interesse an der Religion wieder zum Glauben zurückgekommen. Habe einen Sinn darin für mich gefunden, schon als ich ein Studium absolviert hatte und mich dann dazu entschlossen, auch noch Theologie zu studieren. 

Jedoch bin ich genauso religionskritisch wie gläubig, erkenne jeden anderen Glauben an, aber verurteile, dass sich manche immer wieder erdreisten, ihre Religion als die einzig wahre darzustellen und andere Menschen dadurch ausgrenzen. Und das tust auch du! So etwas ist Schubladendenken, und das mag ich nicht. Entweder muss die Schublade groß genug für alle sein oder wir brauchen alle unsere eigenen Schubladen. 

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@MarkusPK

Schau, ich verstehe dass du dich angegriffen fühlst.
Aber ist das Grund genug dass die Wahrheit nicht ausgesprochen werden darf ? Ich "glaube" nicht.

Du fällst vermutlich zu 1/3 in Kategorie #1 und 1/3 in Kategorie #2.

Du hast wie du selbst sagtest bereits in der Kindheit den Glauben mitbekommen, mag sein dass du nicht grob mißbraucht wurdest aber Eltern die den Kindern nicht von kleinst auf klar machen dass die Bibel frei erfunden ist schädigen das Kind bereits.

Du hast dich entschieden Theologie zu studieren und ich fürchte das war ein schwerer Fehler. Du hast dich für den Weg des irrationalen Entschieden. 
Anstatt wirklich zu lernen wie die Welt funktioniert lernst du uralte Geschichten und deren jeweilige "Authentizität".
Man ist nur einmal jung um effektiv zu studieren und du hast diese Gelegenheit vergeudet und dich in eine völlig fiktive Welt selbst gefangen genommen.

Kategorie 1) weil deine Eltern offensichtlich eine Rolle spielten.
Du scheinst die Bibel von klein auf mitbekommen zu haben, man bot dir Geld um in diesen kirchlichen Zeremonien mitzumachen.
Du bist unter ziemlichem Druck gestanden, auch wenn du das vielleicht nicht so siehst.

Kategorie 2) weil du dich entschieden hast alte simple Geschichten auswendig zu lernen. Ich bin sicher beim Theologie Studium lernt man auch was sinnvolles aber der Aufwand wirklich zu verstehen wie die Natur und das Universum funktionieren wäre hunderte male höher gewesen.
Theologie war der simple Weg. Und man bot dir eine einfach, ohne Aufwand, zu begreifende Lösung auf alle tiefgehenden Fragen.
Natürlich ist die jeweilige Antwort völlig falsch ..

Schubladendenken ist schon OK. Das nennt sich in der Mathematik dann Statistik.

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@SiriusSir

Ich fühlte mich bisher überhaupt nicht angegriffen. Ich habe bloß dein zu eng gefasstes Schubladendenken kritisiert und versucht, dir deine schwarzweiße Welt aus Vorurteilen etwas bunter zu machen. Persönlich bist allein du geworden, als du, ohne mich zu kennen, ohne eine Ahnung zu haben, was ich weiß und woran ich glaube, sowohl mich als irrational denkenden Ignoranten beleidigst und auch vor meinen Eltern nicht halt machst, die es für richtig und eine gute Wertevermittlung hielten, dass ich mir selbst mein Weltbild aufbaue und mir zutrauten, dass ich von allein darauf komme, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Welche Werte, welche Etiquette und welche Kompetenzen dir deine Eltern mit auf den Weg gegeben haben, kann ich nur mutmaßen. Aber da du so feindselig agierst und so arrogant auftrittst, fürchte ich, dass es wohl nicht sehr viele gewesen sind.

Zu deinen Vorwürfen: geh bitte mal auf mein Profil und lies dir meine Antworten über Evolution, Erdgeschichte, Paläontologie und anderen Themen durch. Denn ich bin doch sehr davon überzeugt, dass ich mich im Bereich der Frage, wie sich das Leben auf dieser Welt entwickelt hat, nicht nur um Längen, sondern sogar um Welten besser auskenne als du. 

Außerdem finde ich es schon dreist, dass du einen Studiengang als "einfachen" Weg und sogar als Fehler bezeichnest, ohne dass du weißt, was ich zuvor studiert habe und ohne diesen Studiengang selbst durchlaufen zu haben und zu wissen, mit welchen Inhalten ich mich dort beschäftigt habe. Du hast also selbst keine Ahnung, weißt weder über mich noch die Theologie irgendetwas und erlaubst dir trotzdem ein Urteil auf ganz persönlicher Ebene, und das verbitte ich mir. 

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@SiriusSir

Natürlich ist es dir überlassen, ob du glaubst oder nicht. Es tut mir nur leid, denn du betrügst dich um was.

LG 

Thus 

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@Thusnelda2

Das schlimme ist nicht dass er sich selbst um die Realität betrügt, er gibt diese Einstellung ja auch mit hoher Warscheinlichkeit an seine Kinder weiter.
So verbreitet sich dieser haarsträubende Unsinn Generation um Generation.

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@SiriusSir

Was wirklich haarsträubend ist und mir eine Gänsehaut beschert ist deine offen zur Schau gestellte Feindseligkeit und Intoleranz, das Ablehnen eines Werte- und Traditionssystems bloß aufgrund von unberechtigten Vorurteilen und die Arroganz, Leute, die man nicht mal kennt als Ignoranten und Selbstbetrüger zu beschimpfen und ihnen dann sogar direkt das Recht absprechen, Kinder in die Welt zu setzen. Was fällt dir eigentlich ein? Für was hältst du dich?

Hier kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Du sprichst von "Unsinn" und "Realität", wagst aber nicht den Blick in den Spiegel noch signalisier du irgendeine Bereitschaft, deinen Horizont zu erweitern. Denn was du nicht verstehst, muss natürlich Unsinn sein - anders funktioniert deine Welt nicht. Du wirfst mit Bequemlichkeit vor, bist aber selbst zu faul, dein Weltbild zur erweitern, noch nicht einmal auf meine Seite gehst du, um dir mal ein Bild von mir zu machen. Schade. Dort hättest du bestimmt viele Dinge erfahren, von denen du noch nichts weißt.

Stattdessen nichts als Argumenta ad Ignorantia von dir, gewürzt mit ad hominem. So führen sonst nur Fundamentalisten oder Fanatiker mit einem Sendungsbewusstsein eine Diskussion beziehungsweise viel mehr ihren Krieg, aber so handeln keine Menschen, die sich Rationalität auf die Fahnen schreiben wollen. Nein, du beleidigst nur grundlos und propagierst deinen Hass einfach weiter. Ich bin enttäuscht. 

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@MarkusPK

Du vermischst und verwechselst so viele Dinge, das ist leicht nervig :|

1) Intoleranz 
Was bringt dich zu der Auffassung dass es etwas gutes wäre gegenüber Irrationalität und Kindesmißbrauch tolerant zu sein ?
Wir brauchen dringend viel mehr Intoleranz. Also das sehe ich nicht als Vorwurf sondern als Kompliment.
Du kannst es auch Feindseligkeit nennen und hast hier sicher zu einem gewissen Punkt recht.

2) Arroganz
Eine biblische Sünde, die stört mich eben so wenig.
Von "oben herab" zu sprechen ist ebenfalls nichts schlechtes. Jeder Lehrer tut das.
Simple fakten habe ich ausgesprochen Markus, wenn auch teils auf den Kern reduziert und nicht ausschweifend behandelt. Natürlich nicht in einem solchen Portal.
Man mag mir also die Todsünde der Arroganz vorwerfen, aber einer klügeren Person nicht zuzhören sondern auf Irrationalitäten zu beharren ist dann dafür Ignoranz.

3) Ich erweitere meinen "Horizont" beinahe täglich.
Nur verstehen wir darunter etwas anderes.
Während ich damit meine mich weiterzubilden meinst du damit Rationalität durch völlig lächerliche Geschichtchen aufzuweichen.
Nur weil Millionen Menschen Blödsinn glauben ist es keine Art von Weisheit sich Blödsinn zu öffnen.
Und nein: Ich weiß ziemlich viel über diesen Irrsinn den viele Menschen für real halten.

4) Kinder
Ich habe dir nicht abgesprochen Kinder in die Welt zu setzen, das macht überhaupt keinen Unterschied.
Es werden in wesentlich schrecklicheren Bedingungen hunderttausende Kinder jeden Tag geboren.
Ich sprach vom Mißbrauch der religiösen Indoktrinierung der in einem modernen Land keinen Platz mehr haben darf.
Und ja, ich nehme mir hier die Freiheit das einfach so für die einfach denkende Mehrheit zu bestimmen.
Im Sinne des Fortschritts.

Ich habe dich nicht beleidigt sondern die Art wie gläubige Menschen ihren Gedankenvirus weiterverbreiten.

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@SiriusSir

So kommen wir nicht weiter. Ich versuche es also mal auf einem anderen We, denn du bist offenbar nicht in der Lage, das Ausmaß der Kränkung zu Erkennen, die in deinen Äußerungen steckt. Du lobpreist sogar deine Scheuklappen, denn alles, was mit Glauben zu tun hat, ist für dich Humbug und darüber darf noch nicht einmal nachgedacht werden. Dir geht es nicht um das Infragestellen einzelner Inhalte, was völlig in Ordnung und konstruktiv wäre. Vielmehr ist alles, was mit Glauben zu tun hat, in deinen Augen schlecht und sollte nicht gelebt, praktiziert und vor allem nicht weiterverbreitet werden. Das ist deine Meinung, die kann und möchte ich dir nicht absprechen, dazu hast du wie jeder andere auch ein Recht. Nur gehst du über eine einfache Meinungsbildung hinaus, denn das, was du mir verbieten möchtest und schade und traurig findest, berührt meinen Alltag. Berührt mein eigenes Empfinden. Und meine Eltern und noch nicht geborenen Kinder kommen auch noch mit allem anderen in dein imaginäres Vernichtungslager.

Was du über Toleranz schreibst, nämlich dass diese nicht in jedem Fall einzufordern ist, dem kann ich sogar noch beipflichten. Dort, wo eine Tradition oder Praxis oder irgendeine ideologisch-religiöse Regel den Alltag anderer, vor allem ihrer Nichtanhänger berührt, da hat die Toleranz ein Ende. Wenn jedoch das, was andere tun, denken und glauben auf deinen eigenen Alltag überhaupt keinen Einfluss hat, dann musst du das tolerieren. Punkt aus. Sonst gibt es nunmal Streit.

Du darfst eine Meinung haben, selbstverständlich, und musst das, was wir denken und tun auch nicht verstehen und darfst darüber auch gern die Nase rümpfen, aber du hast trotzdem zu akzeptieren, dass es das, was dich so ungemein stört, nunmal existiert. Wir sind da, wir sind Teil deiner Welt, aber wir stören dich nicht. Also habe ich genauso das Recht zu verlangen, dass du mich ebenfalls in Ruhe lässt, meine Meinung, meinen Glauben akzeptierst und ganz besondere meine Eltern und meine Kinder herauslässt, wenn wir diskutieren.

Deine Rechte hören aber an dem Punkt auf, wo du anderen ihr Recht auf eine eigene Meinung absprichst und das tust du, und das ist es, was ich unverschämt, arrogant und anmaßend finde. Du möchtest nicht akzeptieren, dass meine Eltern, meine Kinder und ich in einer intakten und harmonischen Welt leben können, eben in einer Welt mit einem Glauben. 

Diese Welt soll überhaupt nicht die deine sein, niemand möchte dich überzeugen, bei uns mitzumachen, wir nehmen überhaupt keinen Einfluss auf deinen Alltag, also geht es dich schlicht und einfach gar nichts an, an was wir, oder an was jeder einzelne von uns glaubt oder nicht. Du bestimmst das nicht. Du nimmst auf niemanden Einfluss, denn wenn deine Meinung und deine Forderungen wiederum das Leben anderer Berühren, dann haben diese ihr Existenzrecht verwirkt. Dann bist du nur noch ein intoleranter Hetzer, ein horizontloses Würstchen.

Und übrigens: etwas Kluges gesagt hast du in keinem deiner Beiträge und Kommentare. Da herrschte nur gedankenloser Krieg. Du begründest ja nirgends deine steilen Thesen, zeigst nicht einmal auf, warum dich meine Ansicht stört, sondern sagst nur, dass sie schlecht ist, ich irrationale und ignorante Eltern habe und ebenso irrationale und ignorante Kinder in die Welt setzen und mit meinem Schwachsinn indoktriniere. Aber worin der Schwachsinn denn nun konkret besteht, verrätst du mir nicht. Überprüfen, ob ich wirklich so ignorant und irrational bin oder ob ich vielleicht doch ein ganz smartes Kerlchen sein könnte, das deine Weltsicht in manchen Punkten sogar bestätigt, möchtest du auch nicht. Du bleibst stur dabei: der Markus ist doof, weil er gläubig ist. 

Und das ist es, was mich kränkt. 

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@MarkusPK

Du verwechselst Meinung mit Fakten Markus.

Du hättest ja recht wenn es um "Meinungen" ginge.
Aber auf der einen Seite haben wir völlig aus der Luft gegriffene abstruse Behauptungen und auf der anderen die schlichte Realität.

Du hättest also Recht wenn ich auch ein religiöser Dogmatiker wäre der Abstrusitäten nachhängt und die als das einzig wahre deklariert.
Aber so wie die Sachlage hier ist bist du schlicht im Unrecht.

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@MarkusPK

Noch konkreter ?
Es gibt ganz offensichtlich keinen Jehova oder wie auch immer du das Jehova-derivat das du dir ausgesucht hast gerade bevorzug nennst.
Hausverstand macht das selbst für junge Jugendliche offensichtlich, ausser man wurde indoktriniert. siehe oben

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@SiriusSir

Offensichtlich ist nur, dass Gott (Jehova ist als Transkription des hebräischen Namens übrigens inzwischen veraltet, heute wird angenommen, dass man den Namen einst Jaweh oder Jachweh ausgesprochen hat) sich nicht jedem offenbart. Das nicht jeder ihn spüren und erfahren kann. Glauben ist etwas rein emotionales, genau wie lieben. Wenn du verliebt bist und eine Beziehung führst, dann weißt du auch zu keinem Zeitpunkt genau, ob dein Partner für dich exakt das gleiche fühlt - oder ob du dir nur etwas vormachst. Du glaubst einfach daran, weil du glücklich damit bist. 

Mit Hausverstand brauchst du mir deshalb nicht kommen. Das würde bedeuten, dass weltweit alle Menschen, alle Kultuten, alle Traditionen, alle Bräuche von Spinnern oder Despoten erdacht wurden, was angesichts der Tatsache, das Religion in jeder Hochkultur der Menschheitsgeschichte immer eine tiefgreifende Rolle gespielt hat, doch eine sehr gewagte These wäre - und auch, um bei meiner Parabel von eben zu bleiben - dass jeder, der liebt, ebenfalls ein Narr ist. 

Natürlich entstanden die meisten Religionen in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht allzuviel erforscht hatten und viele Fragen, die sie sich dennoch stellten, unbeantwortbar blieben. Viele davon konnte die Wissenschaft inzwischen zwar tatsächlich beantworten, doch einige wesentliche bleiben übrig: was geschieht nach dem Tod? Gibt es einen Grund dafür, dass wir hier sind? Hat unsere ganze Welt, unser Leben und unsere Exiszenz überhaupt irgendeinen Zweck? Oder ist es völlig egal, ob wir nun leben oder nicht?

Solange einem diese Fragen völlig egal sind und man sich nicht für Philosophie interessiert, braucht man sich natürlich auch nicht auf die Suche nach Antworten machen. Vielleicht gehörst du ja dazu und du kannst bloß mit dem Thema nichts anfangen - was ich auch vermute, denn wenn du das wissenschaftlich anerkannte Stufienfach der Theologie derart herabwürdigst, kann ich davon ausgehen, dass du überhaupt keine Ahnung und kein Interesse daran hast. Das steht dir zu, das ist auch für mich kein Problem - aber du kennst ja bestimmt den Spruch, der sich darum geht, was man tun sollte, wenn man keine Ahnung hat. Urteile sind dir dann jedenfalls nicht erlaubt, denn sie sind ohne einen Erfahrungs- und Wissenshorizon dahinter wertlos.

Vielleicht hast du aber auch einfach eine andere Antwort gefunden, nämlich dass dein Tod irgendwann endgültig ist und dem Status vor deiner Geburt in etwa gleichkommt - bloße Nichtexistenz. Dann ist das deine Weltsicht, dann brauchst du keinen Gott, dann macht die Welt für dich auch ohne jede Form von Spiritualität Sinn und du bist glücklich. Das ist doch fein! Doch auch hier muss ich noch einmal von dir fordern: Akzeptiere bitte, dass es auch Menschen gibt, denen das nicht reicht. Die sozusagen einen anderen Geschmack haben als du. Die mit einer anderen Weltsicht glücklich sind. Da dich das nämlich überhaupt nicht berührt und so ganz und gar nichts angeht, hast du niemandem dafür zu verurteilen, was er glaubt und was nicht. 

Das mag für dich alles eine große Spinnerei sein, aber solange DU hier als Missionar auftrittst und durch die Blume forderst, ich solle gefälligst aufhören zu glauben und meine Kinder zu indoktrinieren, dann bist allein du es, der versucht eine Überzeugung zu verbreiten. Und das ist Indoktrination, ganz üble sogar, wenn du schon so Worte wie "Hausverstand" gebrauchst. Warst du denn Zeit deines Lebens Atheist? Waren deine Eltern auch schon Atheisten? Oder hast du dich bewusst dafür entschieden, aus der Kirche auszutreten? Wenn nicht, dann bitte den Schnabel halten. Dann hast du deine Überzeugung nämlich auch von zu Hause übernommen und würdest eine gehörige Doppelmoral am den Tag legen, wenn du mich dafür richtest.

Aber das Übernehmen  von Leitbildern des Elternhauses ist ja überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil! Kinder brauchen Vorbilder. Kinder brauchen stabile Umfelder. Kinder brauchen eine Leitschnur mit klaren Regeln. Was dafür die Grundlage ist und wie liebevoll und mit welchen Werten diese versehen ist, kann und darf in unserem schönen Land aber völlig unterschiedlich sein. Ich für meinen Teil bin Gott dafür dankbar. :-)

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Habe mit 13 Jahren sehr oft gute Tipps von Gott bekommen - so habe ich z.B. eine ganz schwierige Familienkrise lösen können, davon profitiere ich noch heute.

Außerdem sehe ich wie ich jeden Tag belohnt werde, wenn ich bestimmte Regeln einhalte - so habe ich aufgehört Schweinefleisch zu essen und fühle mich viel wohler (bin Christ und auch in der Bibel gibt es umfangreiche Speisegebote).

Auch fallen mir Dinge viel leichter zu ändern - so habe ich z.B. aufgehört Pornos zu schauen und das war früher ganz normal für mich.

Weiter fühle ich mich ruhiger, seit dem ich wieder gläubig bin. Vorher habe ich viele Dinge negativ gesehen, heute scheint es mir so, dass viele negative Dinge passieren, damit danach daraus positive Bewegungen entstehen.

Weiter hatte ich als Kind eine Nahtoderfahrung, die mir gezeigt hat, dass selbst schmerzvolles Sterben dramatisiert wird. Von außen sieht das immer ganz schlimm aus, aber weil ich auch schon zweimal selbst tödlich krank war, habe ich ja selbst gespürt, dass das zwar nicht angenehm ist, aber auch nicht so schlimm, wie viele denken oder es von außen empfinden.

Kurz man kann mit negativen Ereignissen besser umgehen (heißt nicht das Atheisten das gar nicht können, aber es wird noch leichter als Gläubiger) und man macht sich die positiven Dinge, die passieren viel mehr bewusst.

Ein Kumpel hat es mal so formuliert: Christen können durch ihren Glauben großartige Dinge erreichen von denen sie selbst nicht geglaubt haben, dass sie sie erreichen können und das einfach durch den Glauben an die Unterstützung durch einen Engel und Gott.

Die Bibel ganz speziell gibt mir dann auch noch große Aufgaben, die ich im Laufe meines Lebens erfüllen möchte - so habe ich z.B. schon "Liebe deine Feinde" schon erreicht - was eigentlich ganz einfach ist, wenn man bedenkt, dass man die Menschen lieben soll, aber nicht ihre schlechten Taten.

Ein Punkt, an dem ich noch arbeiten muss, ist die Liebe zu Gott - hört sich skurril an, aber zu Gott muss man ja erstmal eine Beziehung aufbauen und weil Gott nicht nur eine Rolle in meinem Leben hat sondern mehrere, fällt es nicht so leicht sich Gott zu nähern - ist aber natürlich machbar!

Übrigens machen meiner Meinung nach viele Atheisten den Fehler, dass sie sagen: Ja, ich kann ja Gott nicht sehen, deshalb glaube ich nicht an ihn. Ich glaube nur an Sachen, die ich sehen kann.

In der Bibel steht und so bin ich auch vorgegangen - dass nicht unbedingt Gott sich den Menschen nähert (macht er eben manchmal aber nicht immer) sondern dass der Mensch sich Gott nähern soll - um es mal anders zu formulieren, wenn du etwas für Gott tust (z.B. aufhörst Schweinefleisch zu essen, mit keiner Frau schläfst, während sie ihre Tage hat und 10 Tage danach nicht usw.), dann wirst du von Gott auch beachtet und bekommst eine besondere Rolle. Bei mir war es z.B. so, dass ich zu erst mit Pornos aufgehört habe und innerhalb von drei Tagen habe ich das Gefühl bekommen, dass immer Engel in meiner Nähe sind, die mir einfach Mut machen sollen. Mut im Sinne von Selbstbewusstsein.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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