Gibt esHolz das nicht brennt?

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Also Mond abhängig ist garantiert ein ausgemachter Blödsinn. Jahreszeitlich kann es schon Unterschiede geben. Vorstellbar ist, dass im Winter die Bäume weniger Wasser im Stamm und in den Ästen haben. Eine Art Winterschlaf. Aber das gilt nur in nördlicheren Gegenden, nicht am Äquator. Junges frisches Holz verzieht sich. Das ist bei Brennholz egal aber beim Haus und Möbelbau echt unpraktisch. Die Holzart macht also wesentlich mehr Unterschied als die Jahreszeiten. Früher haben die Bauern im Winter Holz geschlägert weil sie da mehr Zeit dafür hatten als im Sommer. Da gab es anderes auf dem Feld zu tun. Außerdem ist Holz im Schnee leichter zu transportieren. In den Bergen rutscht es ganz freiwillig bergab.

Danke für den Stern

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Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die beste Zeit Holz zu schlagen, es verzieht sich nicht, brennt aber trotzdem. Es gib tropische Hozarten, die sehr schwer brennbar sind (Bongossi, Afzelia, ...) Diese werden vornehmlich zu Haustüren verarbeitet, man müsste sie nicht lackieren oder ölen. Diese Hölzer sind so schwer, dass sie gerade noch schwimmen. Ganz fies, wenn man sich davon einen Span einzieht.

Stark mineralhaltige Hölzer brennen schlecht. Z.B. Pockholz, ein ganz und gar unbrennbares Holz kenne ich nicht. Eiche wird im Brandverhalten ebenfalls "gut"eingestuft. Massive Türen aus Eiche gelten als brandhemmend uns sind in öffentlichen Bauten z. T. als Bauelemente zugelassen.Ob die Mondphasen einen Einfluss haben weiß ich nicht glaube das aber eher nicht.

Das Feuer und die Ameisen?

"Ich warf ein morsches Holzstück in das Feuer. Ich hatte nicht bemerkt, dass es innen dicht von Ameisen bevölkert war. Als das Holz zu knacken begann, stürzten die Ameisen heraus und liefen verzweifelt umher. Sie liefen das Holz entlang und krümmten sich, wenn die Flamme sie verbrannte. Ich angelte nach dem Holz und rollte es zur Seite. Nun konnten sich viele Ameisen retten. Sie liefen auf den Sand und über die Kiefernnadeln. Doch seltsam: sie liefen nicht vom Feuer fort. Nach eben überstandenem Entsetzen kehrten sie um. Irgendeine Macht zog sie zurück zur verlassenen Heimat ! Zahlreiche unter ihnen liefen wieder auf das brennende Holz, stürzten hin und her und kamen um."

Diese Parabel ist aus Alexander Solschenizyn, Im Interesse der Sache, 1970

Wie soll ich diese Geschichte verstehen? Wir sollen einmal die 1.) Interpretation anhand des Textes machen (also mit Bild und Sachhälfte) und einmal mit dem 2.) Lebenslauf von Solschenizyn übertragen und interpretieren.

Wir haben bisher da es ausführlich sein soll : 1.) - morsch steht für alt und kaputt ; - das Feuer am Anfang steht für Wärme und Geborgenheit ; - "nicht bemerkt" steht für Unachtsamkeit 2.) - ein russischer Schriftsteller und Dramatiker - begann vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ein Studium der Mathematik und Philosophie in Rostow am Don - 1940, heiratete er die Chemikerin Natalja Alexejewna Reschetowskaja - Ein Jahr später wurde er zum Kriegsdienst eingezogen (hat das was mit dem Gedicht zu tun ?) - In den letzten Kriegsmonaten wurde er überraschend von der militärischen Spionageabwehr verhaftet und in das Moskauer Gefängnis Lubjanka überstellt, weil er, Leninist, in Briefen an einen Freund Kritik an Stalin geübt hatte. - verbrachte in Arbeitslagern des Gulag, zunächst in einem Sonderlager für Wissenschaftler - später verlegt in Lagerkomplex Ekibastus in Kasachstan -> dort arbeitet in Gießerei

Sowohl im Sonderlager zu Beginn seiner Gefangenschaft als auch im späteren Lager Ekibastus erlebte er den ständigen Kampf der Lagerinsassen ums Überleben und durchlebte die ständige Bedrohung durch den Hunger sowie Aufstände und unerfüllbare Arbeitsnormen, die immer wieder auch in seiner Nähe zum Tod der Insassen führten.

  • Solschenizyn an Krebs erkrankt
  • 1953 wurde Solschenizyn aus der Lagerhaft entlassen, allerdings bis ans Lebensende verbannt
  • 1957 wurde Solschenizyn offiziell rehabilitiert, Verbannung wurde aufgehoben
  • sah es als seine Aufgabe, den zum Schweigen Gebrachten seine Stimme zu leihen
  • zog sich oft in abgelegene Hütten abseits der Zivilisation zurück, um ungestört schreiben zu können
  • 1974 aus Sowjetunion ausgewiesen und am selben Tag nach Frankfurt am Main ausgeflogen
  • starb am 3. August 2008 im Alter von 89 Jahren in seinem Moskauer Haus und im Kreis seiner Familie an den Folgen eines Schlaganfalls

Ich denke, das sind die wichtigsten Fakten aus seinem Leben und wir kommen momentan auch nicht weiter.

Danke schon einmal :)

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