Gibt es wirklich faule Pferde Und wie treibt man diese richtig?

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5 Antworten

Faule Pferde sind meist verrittene Pferde. Es gibt "gemütliche" Pferde. Meine Vollblutaraberin hat das Motto: "Langsam kommt man auch nach Mekka." Und auf dem Gestüt hieß sie mit Spitznamen "Schneckchen."

Aber sie ist trotzdem nicht faul. Faule Pferde sind nicht vorm Bein, nicht fein an den Hilfen. Meist werden sie durch Dauertreiben dazu erzogen. Oft sieht man Reiter mit dieser fürchterlichen reiterlichen Ungezogenheit ständig recht und links klopfen. Da wundert mich nicht, dass die Tiere irgendwann auf Treiben nicht mehr reagieren.

Du reitest ein Schulpferd. Ich denke mir, dass dieses Pferd durch Dauertreiben abgestumpft ist. Bei einem Privatpferd könnte ich dir erklären, wie man das beheben kann, damit das Pferd wieder elektrischer am Bein wird. Bei einem Schulpferd nützt das leider nichts, da die nächsten Reiter sich wieder kaputtackern auf dem Pferd.

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Kommentar von Eiwlinn
10.11.2015, 12:19

mh ja da hast du recht, aber schade ich würde es trotzdem irgendwie gerne wissen :)

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Es gibt wie überall im Tierreich faul, zickig, bockig, motzig, verschmust, lauffreudig, überkandidelt, plegmatisch usw. sowie auch jedes Pferd einen Charakter hat.

Motivation ist der Schlüssel, aber auch die hilft nicht bei allen.

Meine ist z.B. im Gelände wahnsinnig toll und geht gut vorwärts - auf dem Platz ist es ihr zu langweilig und da ist sie dann auch unmotiviert - ich verlege ganz viele Sachen raus ins Gelände, weil sie sich da einfach leichter tut. Und ob ich jetzt eine Passage auf dem Platz reite oder im Gelände macht für mich keinen Unterschied, aber für mein Pferd einen ganz großen.

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Nein eigentlich nicht. Schulpferde haben einfach die Nase voll, was ja auch verständlich ist. Wenn einem ständig jemand anderes im Rücken herum fällt, im Maul reist und grob in die Rippen klopft und mit der Gerte drauf haut. Entweder fangen sie an und werden “Zickig“ das heißt sie weheren sich (buckeln etc.) Oder sie machen komplett zu und schlaten auf stur

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Es gibt keine grundfaulen Pferde. Gemütliche vielleicht.

Wenn ein Pferd schon so "verschrien" ist, ist es höchstwahrscheinlich stumpf geritten und hat keinen Bock mehr.
Dauerhaft unter einem guten Reiter wird jedes Pferd fleißig und willig.
Vermutlich sind nur kurze Impulse gemeint, statt immer lang mit dem Schenkeln zuzudrücken. Wird bringen: Gar nichts. Das Pferd reagiert nicht deswegen nicht, weil es das nicht merkt, sondern weil es nicht will.
Da gehört Korrekturberitt rauf und kein Reitschüler ;).

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Kommentar von Eiwlinn
10.11.2015, 11:29

Ja, da hast du wohl Recht, nur leider hab ich erstmal ein Abo und das kann man nicht kündigen, dh ich muss noch weitere 5 Monate zu dieser Reitschule. Ich bin echt diejenige die immer alles aufhält, weil ich es einfach nicht schaffe das Pferd zu bewegen, und ich weigere mich auch mit der Gerte zu arbeiten, weil sie dann nur bockt. Die RL brüllt mich dann immer an, das man öfter mit der Gerte machen  muss, aber ich ignoriere das, weil es nichts bringt.

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Kommentar von Gartenzwerg94
10.11.2015, 11:37

Ohje, da hast du wohl echt einen Griff ins Klo gemacht.
Allerdings kann die Gerte recht hilfreich sein, wenn man richtig Impulsreiten geht.
Nach dem Motto: Klingeln, Klopfen, Tür eintreten.
D.h. du gibst leichten Schenkeldruck. Reagiert das Pferd nicht, kommt ein stärkerer Schenkeldruck. Reagiert es dann immer noch nicht, starker Schenkeldruck+Gertenklaps. Dabei vorne nicht zuziehen (also an den Zügeln). Viele Reiter bremsen beim Treiben und dann kann das nichts werden.
Dauerhaftes Gegenklopfen am Pferdebauch führt zu nichts.
UND- wenn das Pferd dann läuft und sei es noch so eine kleine Veränderung, immer loben!

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Kommt teils auch au den Reiter an

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