Gibt es eine Möglichkeit den IHK-Beitrag nicht zu bezahlen?

18 Antworten

ich gebe zu, dass in meiner Zeit als Mitarbeiter einer großen Versicherung ich auch, wie viele andere Zwangs-IHK-siert wurde, allerdings habe ich in den 8 Jahren auch nicht ein einziges Mal Beitrag gelöhnt und diverse Mahnungen ignoriert... und das alles erfolgreich

Der IHK Beitrag kann erlassen werden, wenn das zu versteuende Einkommen auf dem Steuerbescheid unter 12000€ liegt, dann muß ein extra Antrag bei der IHK gestellt werden. Steht auf der 2ten Seite, des Bescheids.

Der Beitrag bei der IHK kann erlassen werden, wenn das zu versteuerne Einkommen laut Steuerbescheid (2te Seite) unter 12000€ liegt. Dann muß bei der IHK ein formloser Antrag gestellt werden. Die sind dort auch sehr freundlich in der Beratung!

Ich habe jetzt über längere Zeit diesen IHK-Beitrag einfach "vergessen".

Aber die bei der IHK sind hartnäckig und müssen ein extreme gutes Mahnprogramm haben. Ich wurde nicht in Ruhe gelassen.

Ganz schnell nach meinem Einspruch (Zahlangaben waren nicht korrekt) kam die korrigierete Zahlungsaufforderung, 10 Tage danach schon die Zahlungserinnerung.

Mein Steuerberater hat mir geraten, zu bezahlen und keine rechtlichen Schritte zu unternehmen. Man hat in diesem Fall die Arschkarte gezogen. Hinter den Gebühren steht die Deutsche Gesetzgebung, wie es auch zukünftig, d.h. ab 2013 mit den Fernsehgebühren gehandhabt wird.

Diese Gebühren sind dann von jedem Haushalt zu bezahlen. Es geht nach Haushalt, nicht nach Vorhandensein von Radio/TV/Computer. So wie es bei der IHK nach Firma geht und nicht, ob man die IHK nutzen kann.

Ja so ist es, wir müssen unseren bürgerlichen Verpflichtungen nachkommen.

Also nur Pflichten, keine Rechte. Trotzdem: ☺☺☺

Beitragsfreistellung:

  • IHK-Zugehörige, die nicht im Handelsregister oder im Genossenschaftsregistrer eingetragen sind und unter 5.200 Euro Gewerbeertrag oder hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb jährlich erzielen, werden vom Beitrag freigestellt.

  • Unternehmen, die auf Grund ihres Unternehmensgegenstandes sowohl der IHK als auch der Handwerkskammer angehören, werden vom IHK-Beitrag freigestellt, wenn nachgewiesen wurde, dass der jährliche Umsatz des nichthandwerklichen Betriebsteils 130.000 Euro (bis 2001: 250.000 DM) nicht übersteigt. Sofern dieses Kriterium nicht erfüllt wird, ist unter Mitwirkung des Unternehmens eine Abstimmung mit der Handwerkskammer zur Beitragsteilung vorzunehmen. Die Zahlung des Mindestgrundbeitrages bleibt davon jedoch unberührt.

  • Ebenfalls neu geregelt ist eine Beitragsbefreiung für Existenzgründer auf Gewerbeanmeldungen nach dem 31.12.2003. Diese sind, soweit sie natürliche Personen sind und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben, noch an einer Kapitalgesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, für das Haushaltsjahr der Betriebseröffnung und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht übersteigt.

(http://www.foerderland.de/133.0.html)

Was möchtest Du wissen?