Gibt es eine Formel zur Beschleunigung eines Motorrads?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich weiß nicht, ob es dafür eine feste Formel gibt.

Du könntest dir aber eine herleiten:

Entscheidend für das Beschleunigungsvermögen ist das Leistungsgewicht, also Masse des Fahrzeuges / Leistung des Fahrzeuges. Das hängt fast direkt mit der Beschleunigung von 0 auf 100 zusammen.

Zeichne also ein Koordínatensystem, indem du das verschiedenen Leistungsgewicht verschiedener Motorräder auf der x-Achse aufträgst und dazu jeweils die Beschleunigung von 0 auf 100 in Sekunden auf der y-Achse aufträgst. Normalerweise sollte das eine Gerade geben, die du dann in die Form

B = LG * C1 + C2 bringen kannst.
B = Beschleunigung (von 0 auf 100 in Sekunden)
LG= Leistungsgewicht (in kg/PS)
C1, C2: Konstanten. Im Prinzip musst du die Konstanten C1 und C2 rausfinden, um dann die Gleichung zu haben.

Eine umfangreiche Tabelle zum Leistungsgewicht findest du hier:
http://motorrad.wikia.com/wiki/Leistungsgewicht

Zu den Motorrädern musst du jetzt nur noch die Beschleunigung rauskriegen.
Wenn du bei der Seite oben im Einleitungstext "Beschleunigungsvermögen" klickst, kommt eine Tabelle mit Beschleunigungswerten. 

Um für ein einzelnes Motorrad a zu berechnen, brauchst du die Beschleunigungszeit auf 100 km/h:

a = v / t = 100 km/h  / t = 27,8 m/s / t

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von blackhaya
15.02.2016, 18:36

komplizierter gehts echt nicht.

  • Gewicht vom Motorrad
  • Beschleunigung

= und schon hast du die therortische Leistung

0

Die Beschleunigung eines KFZ ist keineswegs konstant.

OK, auf den ersten Metern (bei leistungsstarken Motorrädern auch ein paar Metern mehr) ist sie nur durch die Haftreibung der Reifen und durch den Schwerpunkt begrenzt.
Also hebt bei zu viel Gas das Vorderrad ab oder das Hinterrad dreht durch.

Irgendwann wird aber die Motorleistung zum begrenzenden Faktor.
Das kannst du rein praktisch herleiten, weil du in immer hohere Gänge wechselst, mit weniger Drehmoment am Hinterrad.
Oder physikalisch, denn bei konstanter Beschleunigung wächst die kinetische Energie (und damit natürlich auch die nötige Leistung, diese Beschleunigung zu bewirken) mit dem Quadrat der Zeit
Und das ohne Reibung und Luftwiderstand, die kommen noch hinzu.

Also wenn man das mal vereinfacht, lässt man die Begrenzung der Haftung vielleicht einfach weg.
Und geht zusätzlich davon aus, dass die Leistung des Motors konstant ist.

Dann erhöht sich die kinetische Energie linear mir der Zeit. Und die ist proprtional zum Quadrat der Geschwindigkeit. Also glt:

v² = p₁ * t also v = p₂ * √t | p₁ und p₂ sind irgendwelche Faktoren

Ich hoffe man, das ist richtig, ich bin etwas aus der Übung.
Und verständlich, da übe ich mehr in letzter Zeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von blackhaya
15.02.2016, 18:29

7. Klasse Physik

Konstant beschleunigte Körper :-) Newton hilft weiter

0

Hey jetzt mal Butter bei die Fische.

F = m x a

Ein Motorrad wiegt 200 kg und beschleunigt innerhalb von 3 Sekunden von Null auf 100 kmh.

Die benötige Kraft ist 51,4 Kilowatt =  70 PS

Rein rechnerische Werte!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

oder über das zweite Newton'sche Gesetz F=m*a

a=F/m

jetzt muss man sich nur überlegen, wie man die Kraft ermitteln kann

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hab mal gelesen schneller als 2,7s auf 100 wäre nicht mehr zu bändigen für den Ottonormalverbraucher. Ne Formel hab ich nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar. Beschleunigung = Strecke/Zeit²

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du hast die Formel eigentlich schon gesagt a= s/t^2

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?