Gibt es eigentlich kein sympathischeres bzw. moderneres Wort für "Hausfrau"?

7 Antworten

Alles eine Frage der Perspektive und ob der Gegenüber auch nachvollziehen kann, was der Beruf Hausfrau so alles mit sich bringt. Im Sinne der Gleichberechtigung gibt es seit ein paar Jahren auch schon das Phänomen des Hausmannes. Hier wird auch nicht abwertend beurteilt. Im Gegenteil. es ist ein Arrangement mit der Frau, Lebensgefährtin, Freundin etc. Im Grunde macht man sich nur selbst schlecht, wenn man überhaupt darüber nachdenkt, ob das ein anerkannter Beruf, oder die Tatsache ist. Jede/r der das schon einmal durch hat, weiß, dass hier immer zwei dazugehören. In diesem Sinne würde ich hier empfehlen:

Nicht persönlich nehmen wenn es mal einen Gegenüber gibt der nicht gleich im ersten Moment nachvollziehen kann, was es alles mit sich bringt eine Hausfrau sein zu müssen, wollen oder zu werden. Die eigene Position ist entscheidend. Will ich es und kann ich mit dem Gegenüber entspannt darüber reden. Mehr nicht. :)

Ich schließe mich der Antwort von eastside an. Indem sie ein "nur" hinzufügt, degradiert frau sich selber. Das sagt viel über unsere Leistungsgesellschaft aus und über den Wert, den eine Hausfrau sich selber zumißt.

Ich bin auf Frührente. Unter einer Hausfrau sehe ich aber das gewollte zu Hause zu bleiben.

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Ich bin fast immer zu Hause.

finde Hausfrauen modern und sympatisch, es ist ein Job wie jeder andere, leider nicht so gut bezahlt wie es angemessen wäre

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich schließe mich den Antworten an, die den Werbespot zwar gut finden, die Bezeichnung Familienmanagerin aber nicht so sehr geeignet.

Es wird nichts nützen, einen teilweise negativ besetzten Begriff einfach nur auszutauschen. Dass "Hausfrau" heutzutage dem Tätigkeitsbild nicht mehr richtig entspricht, weil eine Ehefrau und Mutter inzwischen ein halbes Organisationsgenie sein muss, um den Terminkalender der ganzen Familie unter einen Hut zu bringen, ist klar. Nur: da bräuchten wir einen Ideenwettbewerb, so wie damals für das Gegenteil von "satt", den ich persönlich nicht wichtig fand.

Familienmanagerin jedenfalls hat für mich den gleichen Status wie "Raumpflegerin": ein hochgestochenes Wort, das nicht für den Alltag taugt - für den Werbespot und einen Gedankenanstoß allerdings schon.

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