Gell

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Bedeutungen:[1] süddeutsch, österreichisch, schweizerdeutsch, auch elsässisch (umgangssprachlich): nicht wahr? Eine die Satzaussage verstärkende Partikel, die sowohl in Aussage- als auch in Frage- oder Aufforderungssätzen verwendet werden kann; mitunter auch für Sachverhalte verwendet, die für den Sprecher oder den Angesprochenen überraschend sind. Es entspricht in der Bedeutung in etwa wirklich/tatsächlich, jedoch kann gell auch diese Wörter verstärken.

Herkunft:Kurzform zur mittelhochdeutschen 3. Person Konjunktiv Präsens „gelte“ „es möge gelten“. http://de.wiktionary.org/wiki/gell

"gell" ist eine aufforderung zur zustimmung and den/die angesprochenen, in wuppertal und im ruhrgebiet wird anstelle dessen gern "woll" verwendet.

Bedeutungen:[1] süddeutsch, österreichisch, schweizerdeutsch, auch elsässisch (umgangssprachlich): nicht wahr? Eine die Satzaussage verstärkende Partikel, die sowohl in Aussage- als auch in Frage- oder Aufforderungssätzen verwendet werden kann; mitunter auch für Sachverhalte verwendet, die für den Sprecher oder den Angesprochenen überraschend sind. Es entspricht in der Bedeutung in etwa wirklich/tatsächlich, jedoch kann gell auch diese Wörter verstärken. Quelle Wiki

das benutzen meistens die östtereicher mit 'gelle' oder die schwaben und franken haben das halt eben übernommen nur ohne e. das is der ersatz für 'oder nicht' oder 'oder doch' oder 'was meinst du?' usw. das haben die sich einfach ausgedacht, um kürzer miteinander kommunizieren zu können, denke ich. anders kann mans sich ja kaum erklären, warum so 'n kleines wort so viel bedeutung haben kann, gell? xP

Ist entstanden aus einer endsilbenabschwechung und damit verbundener konsonantenverdoppelung. Kommt eigentlich von "gelt" und ist seit dem mittelalter belegt. Ist eine zusammenziehung für sowas wie "es möge gelten"

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