Gehirn "Speicherplatz" begrenzt?

10 Antworten

Ja, nämlich dann wenn es keine weiteren Synapsen mehr bilden kann. Dann werden aber im Normalfall ältere und vor allem weniger elevante Informationen gelöscht. 

4 t ist nicht die richtige zahl das gehirn hat viel viel mehr Kapazität und bevor es voll ist würde es sache löschen aber bis es voll wäre wäre man schon lange tot  

Noch vor ein paar Jahren, als die PCs noch schwach waren, schätzte man die Speicherkapazität des menschlichen Hirns auf 20 MB bis maximal 100 MB ein. Später waren es ca. 400 MB bis 1 GB. Heute wird die Kapazität auf bis 2 TB = 2 Terabyte = 2000 GB geschätzt. In Wirklichkeit kann es niemand genau sagen. Vor allem ist es schwierig das Gedächtnis in MB oder GB, weil MB und GB abhängig sind von 'Byte' (=8 Bits = 8 Nullen und Einsen). Das Gehirn arbeitet aber auf Basis von synaptischen Verbindungen, deren Funktionsweise von der Wissenschaft noch nicht logisch erklärt werden kann. Das Zusammenspiel der Synapsen ist eine Folge von Erfahrungen und Erlerntem und kann vollkommen unterschiedlich sein.

Das Problem ist außerdem, dass wir noch gar nicht wissen, wie Informationen im Gehirn genau gespeichert werden. Bislang existieren nur Theorien. Ob es Muster sind, wie von manchen angenommen, oder chemische Bindungen. Das alles ist noch ein unbekanntes Feld. Man weiß zwar seit langem wie die Neuronen untereinander verschaltet sind, aber nicht wie die Informationen tatsächlich verarbeitet und gespeichert werden. 

Wieso kann man sich an Düfte, Farben, Zahlen, Gesichter, Geschichten, Musik usw. erinnern? Wie viele Einzelinformationen müssen im Gehirn gespeichert werden, um sich an den Duft einer ganz speziellen Zitrone erinnern zu können? Der Gehirnforschers Gerhard Roth meint dazu:

„Unsere Großhirnrinde als Sitz des bewustseinsfähigen Gedächtnisses enthält eine halbe Trillionen Kontaktpunkte (Synapsen). Wir wissen, dass unser Gedächtnis in synaptischen Kopplungsstärken kodiert ist. Jede Synapse kann ca. 10 verschiedene Aktivitätsstufen annehmen. Also noch mal 10 mal eine halbe Trillionen. Und per Kombinatorik können Sie alles speichern – auch jedes Molekühl im Weltall. Unsere Gedächtnisleistungen sind im Prinzip völlig unbegrenzt.“

Wenn dem so ist, stellt sich nur noch die Frage, wie wir dieses gigantische Potential anzapfen können. Einige wenige Menschen auf diesem Planeten sind dazu in der Lage, sog. Savants (franz. savoir = wissen). Sie können alles in Ihrem Leben Wahrgenommene im Detail wiederzugeben.
 


Aus dem Beitrag entnehme ich mal, ... dass die Schätzungen eben nicht grad die beste Art sind es herauszufinden oder gar daran zu glauben, ich denke aber dass man schon genug Sachen vergisst wenn es zu viel wird und das schafft Platz. Man vergisst ja auch recht viele Sachen die unwichtig sind, die schaffen dann auch immer wieder Platz, ... man kann sich nicht so viel merken dass es voll wird, davon geh ich mal aus... und wenn doch, dann brauch man aber mehr Jahre "Leben", weil das heutige Durschnittsalter ist viel zu wenig um Ansatzweise ans Maximum zu kommen. :D

Wer hat dir den Mist verzapft? Das Gehirn ist keine Festplatte, der Speicher des Gehirns bemisst sich nicht in Terabyte, im Gehirn werden Informationen über Verknüpfungen gespeichert, die zwischen den Nervenzellen gebildet werden. Ein Limit wurde bisher nicht erreicht, das Gehirn kann sehr viele Informationen ablegen, es liegt an den kognitiven Fähigkeiten des Einzelnen, sprich Intelligenz, was er daraus macht. Das Gehirn leistet selbst bei einfachsten Aufgaben mehr Rechenarbeit als ein Großrechner im Hochbetrieb, ein Vergleich mit derart mickrigen Größen ist eine Beleidigung für dieses hochkomplexe Organ.

Nein kann es nicht, da die Art und Weise wie Informationen gespeichert werden signifikant anders sind als auf einer Festplatte.

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