Gefärbte Haare heller färben?

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Es ist schon richtig, dass dies normal nicht geht, aber auch ich kann mir vorstellen, dass ein nochmaliger Versuch ein bischen was bringen könnte, falls beim letzten Male die Farbe nicht lange genug eingezogen ist - wenn doch, dann bringt es wirklich nichts, weil dann der Farbton, die diese Farbe erzielen kann, bereits erreicht ist. Wenn sie jetzt nicht gelb sind, werden sie danach auch nicht gelber sein - eher weniger. Ich würde sagen, es ist ein Versuch wert - denn durch eine Blondierung nimmt Dein Haar zuviel Schaden, und meist muß dann auch noch nach nuanciert werden, da ein Blondierergebniss selten ohne diesen billig aussehenden Gelbstich sich darstellt. Auf der sichereren Seite bist Du allerdings, wenn Du in Deine gefärbten Haare Dir vom Fachmann Strähnen blondieren lässt, dann bist Du auch heller, aber es ist nicht eine solche Einheitsfarbe, die oftmals als weniger schön empfunden wird - will sagen, wenn eine Farbe ein wenig changiert, sieht es immer interessanter aus.

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Wenn du bereits vor 2 monaten deine Haare gefärbt hast, kannst du sie locker noch mal färben! Bei jeder Färbung werden die Haare heller, nicht nur der Ansatz. Wenn du deine Haare selber färben willst, dann musst du auf jeden Fall darauf achten, dass auf der Verpackung "Ohne Gelbstich" drauf steht. (nur für bereits blond gefärbte Haare. Bei braunem oder schwarzem Haar wird es trotzdem zu einem Gelbstich führen) So hab ichs gemacht und habe jetzt relativ helle Blonde Haare. Ich hab aber noch außerdem Silberschampoos benützt.

es ist NICHT! möglich eine farbe mit einer farbe heller zu färben. das wird nur mit einer blondierung/bleichung funktionieren.

Haare vom Friseur verfärbt und Strähnenweise abgebrochen. Habe ich Anspruch auf Schadensersatz?

Ich habe da auch mal eine Frage. Ich war in dieser Woche beim Friseur, weil ich meine Haarfarbe verändern wollte. Ich gehe immer zur gleichen Friseurin, d.h. Sie kennt meine Haarstruktur und weiß wie oft ich schon getönt oder gefärbt habe. Meine Haare sind sehr lang, ursprünglich mittelblond. Einige Jahre lang habe ich sie stark aufgehellt getragen. Im letzten Herbst hatte ich plötzlich genug von blond und fand rotbraun wäre mal eine gute Farbe für mich. Leider war es so, dass das rot sich nicht in meinem Haaren hielt und so habe ich in den letztem Monaten dreimal nachtönen lassen. Jedes mal mit dem Ergebnis, dass ich nach wenigen Wäschen leuchtend rot Ansätze hatte, die auch so blieben und die Längen einfach nur braun waren. Mittlerweile war die Sache einfach zu bunt und ich habe mich von meiner Friseuren beraten lassen wie ich das rot wieder los werden könnte. Am liebsten hätte ich meinen Naturton mittelblond wieder gehabt. Die Friseurin hat mir abgeraten weil das erneute Aufhellen zu schädlich für die Haare wäre, aber sie riet mir zu Strähnchen. So wäre das „bunte“ gemildert und man könnte nach und nach das dunkle und rote auswachsen lassen. Das Ergebnis war leider, dass die Strähnchen am Ansatz Orange und an den Spitzen gelb waren. Und so hat die noch eine Tönung ins Haar gegeben, damit die Strähnchen eine einheitliche Fatbe erhalten. Das haben meine Haare nun übel genommen. Beim Stylen brachen meine Haare in großen Mengen hab. Es war ein Alptraum. Ganze Strähnen hatte ich einfach in der Hand. Ich war völlig in Panik, habe bezahlt (90 Euro!) und bin gegangen. Die Friseurin sagte noch zu mir: „Pflegen,pflegen pflegen, dann fangen die sich schon wieder!“ Zu Hause habe ich dann Gekurt, gespült und gepflegt, aber es beruhigte sich nicht. Ich bin dann zu einer anderen Friseurin gegangen um noch etwas zu retten. Leider war aber nichts mehr zu retten. Sie waren verfärbt, teilweise grün und aufgequollen, sind reihenweise abgebrochen. Sie mussten abgeschnitten werden. Von einer Länge von über 40 cm auf nun 7cm... das ist gar nicht so leicht zu verkraften. Heute war ich nun in dem Salon, in dem mir die Haare so verfärbt wurden. Ich wollte mich ganz in Ruhe gütlich einigen. Ich habe konkret keine Forderungen gestellt. Wäre sogar mit einer Entschuldigung und einigen Pflegemitteln einverstanden gewesen. Da standen da die Chefin und zwei Friseurinnen vor mir und sagten, dass sie mich gründlich aufklärt hätten und keine Verantwortung für die Folgen übernehmen wollten. Immerhin hat sie mir meinen Rock und mein Shirt das mit der Strähnenflüssigkeit bekleckert war abgenommen und wird mal sehen, was sie da von der Versicherung für mich tun kann...

Ist das wirklich so, dass ein Friseur keine Verantwortung für die Folgen seiner Arbeit trägt? Habe ich Anspruch auf einen Schadensersatz oder sogar auf Schmerzensgeld? Wenn ja, wie gehe ich am besten vor? Immerhin wird es vier fünf Jahre dauern bis meine Haare wieder nachgewachsen sind... Wer kann raten?

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Widerrufsrecht / Rücktritt bei privater Sonderanfertigung?

Für alle Rechtsexperten hier mal ein Fall aus dem (Gott sei Dank nicht meinem) Leben:

Person P verkauft Perücken, welche sie ordert und nach Vorgabe der Kunden stylt (nach Vorlage von Seriencharakteren zB), dummerweise ohne AGBs. Alle Verträge werden entweder mündlich oder per Fernmedien (Email/ Whatsapp) geschlossen.

Kundin K sucht sich ein Design aus. Person P und Kundin K besprechen das Design, die Wünsche, den Kaufpreis und das Lieferdatum.

  • P bestellt bei einem bekannten Händler eine Perücke, welche heller als Kundenvorgabe ist. P informiert K darüber, welche nicht reagiert.
  • P stylt die Perücke und nach Kaufpreiserhalt sendet sie diese an K. K ist zufrieden mit dem Styling, nicht aber mit der Farbe. Sie sendet sie zurück an P, welche versucht die Perücke zu färben.
  • P färbt die Perücke, welche dabei jedoch zu dunkel und fleckig wird. K wird darüber informiert und P bietet an, eine neue Perücke zu erwerben und zu stylen. K lehnt dies ab.
  • P bietet daraufhin an, zu versuchen, die Perücke zu retten und heller zu bekommen. K stimmt dem zu. P arbeitet daran und versendet einige Fotos, mit denen K einverstanden ist. Die Perücke wird wieder an K übersendet.
  • Nach Erhalt informiert K die P, dass die Perücke für sie nicht zu gebrauchen sei und sie diese Entsorgen müsse. Sie verlangt den gesamten Kaufpreis zurück.
  • P bietet der K an, ihr die Aufwendungen für die Perücke abzüglich Materialkosten zu erstatten, da sie ansonsten schwere Einbußen hat. K findet dies 'unerhört' und droht mit anwaltlicher Klage. Sie meint sie habe sowohl ein generelles Widerrufsrecht beim Kauf als auch ein Rücktrittsrecht, zumal P ja keine AGBs habe und dieses auch nicht ausgeschlossen hat.

Nun folgende, für den Laien schwer nachvollziehbare Fragen:

  1. Besteht bei einer solchen Sonderanfertigung überhaupt ein Widerrufsrecht oder ist dieses gesetzlich nicht ausgeschlossen? Immerhin kann die Perücke gar nicht / nur mit schweren finanziellen Einbußen weiterverkauft werden.
  2. Wie verhält es sich bei einem Sachmangel in diesem Fall? P. hat ja eine Neulieferung und Nacherfüllung angeboten. Hätte sie dies bei einer Sonderanfertigung überhaupt leisten müssen, oder handelt es sich bereits um Kulanz?
  3. Muss P der K den vollen Kaufpreis zurückerstatten oder ist ein Abzug in diesem Fall gerechtfertigt?
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