Gedichte Inhaltsangabe zB der Winter Alfred lichtenstein oder winternacht Joseph von eichendorff?

1 Antwort

Dafür, wie man das Wichtigste herausfindet, gibt es keine Regel. Das muss man üben. Denn für jeden ist ja etwas anderes das Wichtigste, und du kannst nur für dich selbst herausfinden, was dir das Wichtigste ist. Außerdem ist selbstverständlich in jedem konkreten Fall etwas anderes das Wichtigste. 

In Eichendorffs Winternacht enthalten alle vier Zeilen der ersten Strophe eine Aussage:

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab’ nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Was ist im Hinblick auf die Gesamtaussage des Gedichts die wichtigste? Dazu kannst du dir ansehen, was sich in der 2. gegenüber der 1. Strophe verändert. Es ist das, was zum Ergebnis der 3. Strophe führt. 

Bei Lichtenstein sind es in der ersten Strophe nur Aussagen:

Von einer Brücke schreit vergrämt ein Hund
Zum Himmel ... der wie alter grauer Stein
Auf fernen Häusern steht. Und wie ein Tau
Aus Teer liegt auf dem Schnee ein toter Fluß.

Aber es ist keine Entwicklung zu fassen. Insofern wirst du alle Aussagen (sinnvoll verkürzt) aufnehmen müssen. Wenn du noch beachtest, wie die letzte Aussage sich von den vorhergehenden unterscheidet, hast du sogar schon einen Ansatz zur Interpretation und zum Vergleich mit Eichendorffs Gedicht. Diesen Ansatz brauchst du nicht zu formulieren, denn es geht ja nur um den Inhalt. Aber dass der Inhalt sich erkennbar von allen vorherigen Aussagen unterscheidet, sollte schon deutlich werden.

Vermutlich ist dir bei meinen Hinweisen aufgefallen, dass es natürlich durchaus Kriterien gibt, nach denen man zwischen wichtig und unwichtiger unterscheidet. Die lassen sich freilich nur am konkreten Beispiel herausarbeiten.

Jetzt noch eins: Wenn du bei gutefrage.net anfragst, ist es unhöflich, nicht das Material, auf das sich die Frage bezieht, zur Verfügung zu stellen. Warum soll sich der, der sich die Mühe macht, dir zu antworten, davo auch noch das Material zusammensuchen müssen?

Kann mir jmd helfen den Inhalt des Textes kurz zusammenzufassen?

Bei den Zuwanderern aus dem ländlichen Raum 

handelt es sich in der Regel um junge, kreative 

Arbeitskräfte mit dem festen Willen, den Kampf 

gegen die Armut aufzunehmen und sich sozial 

zu verbessern. Die entsprechende Energie hat 

der Neuankömmling in einem ! Slum oder 

einer randstädtischen Elendssiedlung auch 

dringend nötig, muss er sich doch nicht nur ge-

gen eine übermächtige Bürokratie durchsetzen, 

sondern auch gegen ein gesellschaftliches und 

wirtschaftliches System, das ihm den Zugang 

zu existentiell wichtigen Einrichtungen und Gü-

tern verwehrt. Der einzige Weg ist oft der infor-

melle. „Informell“ bedeutet, dass die formellen 

Satzungen der staatlichen Ordnung umgangen 

werden, um so „Nischen zum Überleben“ zu 

finden. In den Marginalsiedlungen zeigen sich 

solche informellen Aktivitäten in nahezu allen 

Lebensbereichen: im Wohnungsbau, in den 

sozialen Diensten, in der Selbstverwaltung, in 

der Kommunikation, ja sogar in der Rechtspre-

chung. 

Formalitäten können im wahrsten Sinne des 

Wortes für den Bewohner der Elendsviertel „töd-

lich“ sein. Er kann z. B. nicht warten, bis ihm der 

Staat bzw. die Stadt die Erlaubnis für den Bau 

einer Hütte gewährt, und es dauert in der Regel 

viele Jahre, bis ein Armenviertel an das Wasser-, 

Abwasser- oder Stromnetz angeschlossen wird. 

Vielfach kann der Einzelne die Kosten hierfür oh-

nehin nicht aufbringen.

Für das Heer der Armen ohne berufliche Ausbil-

dung, für die Frauen und Kinder, die mithelfen 

müssen, den Unterhalt der Familie zu sichern, 

gehört die Arbeit im !Informellen Sektor

zu den wenigen Einkommensmöglichkeiten. 

Das bedeutet Arbeit in einem Bereich, der we-

der Lizenzen besitzt noch Steuern bezahlt und 

daher eigentlich illegal ist. Er schließt häufig 

auch kriminelle Handlungen wie Diebstahl oder 

Rauschgifthandel ebenso ein wie Prostitution 

oder Bettelei

...zur Frage

Stilmittel zu "Flügel, flog, flöge"?

Hey, es geht um die 3. Strophe im Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff:

"Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus."

Die Wörter "Flügel", "flog" und "flöge" haben ja die gleiche "Herkunft", wie nennt man das in Bezug auf Stilmittel? Unsere Lehrerin sagte "Ellipse", das passt aber von der Definition her nicht.

Danke im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?