Gebt Ihr Geld für regelmäßige Geschenke für Lehrer in der Grundschule?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Nein. 78%
Ja, bis 2 Euro pro Kind und Jahr. 11%
Ja, bis 5 Euro pro Kind und Jahr. 11%

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein.

Das kann eine nette Geste sein, der Lehrerin ein Geschenk zu Weihnachten zu machen. Es sollte nur um eine Kleinigkeit zur Anerkennung gehen (10-20 Euro). Sie schlägt sich halt ein ganzes Jahr mit den Kids herum, aber das ist ihr Beruf, dafür wird sie bezahlt. Ich halte diese Selbstverständlichkeit, mit der da eingesammelt wird und die Höhe des Betrages nicht für richtig.

Nein.

Also wenn ich einer Lehrerin was schenken will, dann tu ich das persönlich. Ausserdem finde ich 5€ extrem. Bei 20 Kindern sind das immerhin 400€. Das ist viel zu viel für ein Geburtstagsgeschenk. In der Grundschule hat man ja nur eine Lehrerin pro Klasse. Zumindest war das in meiner Grundschulzeit so. Mein Sohn kommt im September in die Schule und ich würde da keinen Cent zahlen. Ich würde regelmässiges Lehrerbeschenken schon fast im Bereich der versuchten Bestechung sehen, vor allem bei 400€.

Bei uns sind 25 Kinder in der Klasse mal 5 Euro sind es insgesamt 125 Euro.

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@Rotkaeppchen2

Upps. Da hab ich mich total verrechnet. "Mathematik: Setzen - sechs." :(

Aber das ändert nichts an der Sache an sich. Zuviel Geld und absolut unnötig. Vor allem, weil man sich nicht entziehen kann, ohne Nachteile für seinen Nachwuchs befürchten zu müssen.

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@Panazee

Vielleicht wäre ein Geschenk für die Mathelehrerin hilfreich gewesen? ;))) Übrigens haben die Kinder in diesen Zeiten nicht mehr nur eine(n) Lehrer(in), sind eh meist nicht genug vorhanden.

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Ja, bis 5 Euro pro Kind und Jahr.

Meiner Meinung nach sind 5 Euro pro Jahr kein Haufen von Geld, und die Lehrer fühlen sich gewürdigt. Sie leisten ja gute Arbeit, also ein bisschen Dankbarkeit wird sicher nicht schaden.

Es hat durchaus seinen Sinn, warum solche Praktiken in vielen Bereichen verboten sind. Die Müllabfuhr leistet auch gute Arbeit und beim Wertstoffhof würde ich auch gerne mal ein Trinkgeld geben. Das Problem ist, dass so etwas nicht verpflichtend gemacht werden darf und auch wenn das geleugnet wird ist ein Mensch zu einem, der ihm ein Trinkgeld gibt netter als zu einem, der ihm selbiges verweigert. Deshalb darf keiner, der im öffentlichen Dienst ist ein Trinkgeld annehmen. Ich bin mir nichtmal sicher, ob es nicht sogar verboten sein könnte Lehrern Geschenk zu machen, die so viel Wert sind (min 400€, denn weniger als 20 Kinder sind in keiner Grundschulklasse.)

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@Panazee

Stimmt ja, früher haben die Müllmänner bei uns zum Jahreswechsel gesammelt. Das dürfen sie nicht mehr, dabei verdienen die sicher weniger und der Job ist bei dem Sonnenschein sicher auch kein Zuckerschlecken.

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@Rotkaeppchen2

Es ist ein Irrtum, dass Grundschullehrer so viel verdienen. Und angestellte Lehrer verdienen ca. 500 Euro weniger als verbeamtete. Was nicht heißen soll, dass sie so hochwertige Geschenke bekommen sollen.

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@Nervy

Wieviel verdient denn eine Grundschullehrerin?

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Ist das wirklich so offen gesagt worden, dass es sich um Geld für Geschenke für die Lehrerin handelt und nicht Geld für die Klassenkasse? Für die Klassenkasse ist das oft nötig, auch bis 10 Euro. Als Geschenk hätte die dabeisitzende Lehrerin schon Einspruch einlegen müssen. Denn Geschenke in dieser Höhe darf sie gar nicht annehmen.

Für die Klassenkasse zahlen wir 10 Euro an die Lehrerin, die 5 Euro sammeln die Klassenpflegschafterinnen ein. Das wurde so gesagt und die Lehrerin hat es nicht kommentiert.

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@Rotkaeppchen2

Unabhängig wie man nun dazu steht, finde ich es unsensibel von der Klassenpflegschaft, so was im Beisein der Lehrerin zu machen. Das kann man je nach Anlass dann auch extra einsammeln.

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Nein.

Wo lebt ihr denn ? ! Es sind Beamte mit gutem Einkommen und sicherer Versorgung! Ihr pädag. Geschick, so vorhanden, kann anders bedankt werden!! Macht Schluss mit dieser Sitte aus Kaisers Zeiten, als es den Schulmeistern noch schlechter ging...

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