Funkuhr geht falsch

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Bis morgen (wird Nachts eingestellt), oder wenn Du manuell die Synchronisierung auslöst

Die Uhrzeit wird dauernd übertragen. Um genau zu sein jede Minute einmal

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@Dicksaiter

Jo, aber wenn es eine Analoge Uhr ist, stellt sie sich nur Nachts ein.

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Das ist mir auch schon mit meiner Funkuhr passiert - ohne Ortswechsel. Mach mal neue Batterien rein und warte, bis sie sich wieder einstellt. Das hat bei mir zumindest geklappt.

DCF-Signal Zunächst wird jede Sekunde (mit Ausnahme der 59. Sekunde) ein Impuls gesendet. Wird dieser Impuls 100 Millisekunden [ms] lang gesendet, entspricht dies einer logischen Null. Wird der Impuls 200 Millisekunden lang gesendet, entspricht dies einer logischen Eins entsprechend Abb. 3a. Die gesamte Datums- und Zeitinformation wird innerhalb einer Minute übertragen. Dazu stehen 59 Bit zur Verfügung (Abb. 3b). Die Übertragung findet synchron zum Sekundenrhythmus statt. Die Sekunde beginnt jeweils mit der fallenden Flanke. Durch das Fehlen der 59 Sekunde wird der Beginn einer neuen Minute mitgeteilt. Wenn sich eine Funkuhr automatisch stellt, dauert es mindestens 1 Minute, maximal 2 Minuten bis die gesamte Zeitinformation erfasst ist. Wird nun eine Funkuhr eingeschaltet, „wartet“ die Elektronik bis einmal eine Sekunde nicht übertragen wird und weiß dann, dass jetzt die neue Minute beginnt (Abb. 3a). M ist die so genannte Minutenmarke, die weiteren 14 Sekunden sind noch frei. Wird für die 15. Sekunde das Sekundensignal 100 ms übertragen so ist dies ein Hinweis, dass über die Betriebsantenne gesendet wird. Wird die Sekunde 200 ms lang übertragen ist dies ein Hinweis, dass mit der Reserveantenne gesendet wird. In der 16. Sekunde wird der Übergang von Sommer auf Winterzeit oder zurück angekündigt. Die Umstellung von Sommer auf Winterzeit wird 1 Stunde lang vor der Umstellung gesendet (A: Ankündigungsbit). Vor der Umstellung der Zeit wird die 16. Sekunde eine Stunde lang mit 200 ms gesendet, ansonsten das ganze Jahr über mit 100 ms. Die 17. und 18. Sekunde zeigen die Sommer bzw. Winterzeit an. Wird die 17. Sekunde 100 ms und 18. Sekunde 200 ms gesendet bedeutet dies MEZ. Umgekehrt MESZ. Übrigens: Beginn und Ende der Sommerzeit sind nicht gesetzlich geregelt, sondern werden von der Bundesregierung für jeweils drei bis fünf Jahre im Voraus bestimmt.Auszug aus dem Gesetz über die Zeitbestimmung: § 3 Ermächtigung zur Einführung der mitteleuropäischen Sommerzeit (1) Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur besseren Ausnutzung der Tageshelligkeit und zur Angleichung der Zeitzählung an diejenige benachbarter Staaten durch Rechtsverordnung für einen Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober die mitteleuropäische Sommerzeit einzuführen. (2) Die mitteleuropäische Sommerzeit soll jeweils an einem Sonntag beginnen und enden. Die Bundesregierung bestimmt in der Rechtsverordnung nach Absatz 1 den Tag und die Uhrzeit, zu der die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt und endet, sowie die Bezeichnung der am Ende der mitteleuropäischen Sommerzeit doppelt erscheinenden Stunde. Mit der 19. Sekunde wird das Einfügen einer Schaltsekunde angekündigt. Gesendet wird dieses Bit 1 Stunde lang vor dem Einfügen der Schaltsekunde, die dann in der 59. Sekunde eingefügt wird. S ist das Startbit für die codierte Zeitübertragung. Als Bespiel soll hier die Übertragung des 12. August 2004 14.30 Uhr beschrieben werden. Um die 30 Minuten zu codieren werden die 25. und 26. Sekunde mit 200 ms gesendet, denn 10 + 20 ergibt die 30 Minuten. Um die 14 Stunden zu codieren werden die 31. und 33. Sekunde mit 200 ms gesendet, denn 4 + 10 = 14 Stunden. Um den Wochentag zu codieren werden die 37. und 40. Sekunde mit 200 ms übertragen, denn 2 + 10 = 12 Beim Zeitsender ist der Montag der erste Tag, für den Donnerstag (4. Tag) wird die 44. Sekunde mit 200 ms übertragen. Für den Kalendermonat wird die 48. Sekunde mit 200 ms übertragen und für das Jahr 04 die 52. Sekunde mit 200 ms. Alle anderen Sekunden werden mit 100 ms übertragen. Somit ist die Information vollständig. P1, P2 und P3 stellen Prüfbits dar.

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