FSJ im Kindergarten oder in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung?

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2 Antworten

Ich hatte zwar kein FSJ, aber ich habe mir ein wenig Taschengeld verdient, als ich in der Behindertenwerkstatt für 3 Monaten ausgeholfen habe (bin übrigens selbst behindert).

Aus persönlicher Erfahrung ist es schwer vor allem mit geistig behinderten Menschen zu arbeiten. Dafür muss man Talent, Verständnis, Toleranz und Geduld mitbringen. Aber wenn es einmal funktioniert, kann es richtig Spaß machen.

Für mich eine interessante Erfahrung, werde aber nicht nochmal machen. Ist einfach nichts für mich.

Ich habe in einer Einrichtung für Schwerstmehrfachbehinderte und in einem Ferienlager für Kinder von 6-13 Jahren gearbeitet, habe also eine gute Idee von beider Arbeit. 

Persönlich fand ich die Arbeit mit Kindern anstrengender, zumindest körperlich, da die Kinder einfach viel fetziger unterwegs sind. An einem rumzerren, um einen herumrennen usw.  

Außerdem haben fast alle Kinder eine Tendenz zum quengeln. 

Die Arbeit mit den Behinderten dagegen war eher mental anstrengend. Man muss halt die Geduld haben alles hundert mal zu erklären und sich auch hundert mal die selben Sachen anhören. 

Es ist auch keine Seltenheit das eine Person einen Satz hat den sie Permanent wiederholt. Oder natürlich Schreien/Brüllen wenn was nicht passt ist etwas das man aushalten können muss. (Zugegeben da sind Kinder nicht wirklich besser)

Außerdem hat man zumindest bei Schwerstbehinderten noch den Pflegerischen teil. Also Nase putzen, auf die Toilette bringen, Hände waschen, Windeln wechseln usw. 

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