Freundin Schwanger und will Abtreibung aber ich als Vater nicht?

20 Antworten

Das ist ganz alleine ihre Entscheidung. Du kannst sie nicht dazu zwingen, das Kind zu bekommen.Auch wenn du ihr alle Vorzüge als toller Vater aufzähltst. Wenn sie schwanger ist und abtreiben möchte, muss sie eh zu einer Schwangerschaft Konflikt Beratungsstelle gehen.Vielleicht überlegt sie es sich nach dem Gespräch noch einmal. Dort werden auch alle Hilfsangebote aufgezählt, die Schwangeren zustehen, je nach Lage.Dennoch solltest du wie es auch immer kommt, ihre Entscheidung akzeptieren.

Erstens: Kannst du finanziell für ein Kind sorgen?

Zweitens: Habt ihr genügend Wohnraum zur Verfügung für ein Kind - es bleibt ja nicht lange ein inmobiles Baby.... Im Laufe der Zeit wird es mobiler, entdeckt die Umgebung, beansprucht mehr Platz. Irgendwann reicht es nicht mehr im Kinderzimmer von Mami oder Papi zu wohnen.

Drittens: Seid ihr noch in der Ausbildung? Während der Ausbildung ist eine Schwangerschaft bzw. Elternschaft eine riesige zusätzliche Belastung. Das Ziel, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen, wird dadurch enorm erschwert.

Viertens: Habt ihr geeignete Personen im direkten sozialen Umfeld in eurer Nähe? Grade während der Ausbildung, oder wenn man arbeitet, ists hilfreich wenn man sich auf weitere Personen verlassen darf (die dann vielleicht mal für ein paar Stunden Babysitten oder ähnliches)

Fünftens: Wirst du nicht schon lange Vater? Einer deiner früheren Fragen zufolge müsste es ja schon bald soweit sein.... selbst wenn vor 165 Tagen deine Freundin noch ganz am Anfang war, so ist die Halbzeit bereits erreicht und somit eine Abtreibung nicht mehr möglich.

Naja, sie muss das Kind 9 Monate mit sich herum tragen, wird bleibende Schäden von der Schwangerschaft haben (es gibt immer welche, allerdings eher kleine Schäden, mit denen man gut leben kann) und sie muss die schmerzen der Geburt ertragen. Das alles für ein Baby, welches sie eigentlich gar nicht möchte. Klingt schlimm oder? Respektiere ihre Entscheidung, auch, wenn es schwer für dich ist. Ein ungewolltes Kind wird man als Mutter nicht gut lieben lernen und somit leidet das Kind ebenfalls. Ganz krass gesagt. Man kann nicht für etwas gut und liebevoll sorgen, zu dem man "gezwungen" wurde. Sie ist leider die Hauptverantwortliche bei der Sache und sollte das für sich selbst entscheiden. Selbst, wenn sie dir nach der Geburt das Sorgerecht gibt und auf ihres verzichtet, muss sie die Schmerzen der Geburt tragen und das Baby 9 Monate mit sich rumtragen, Bedürfnisse zurückstellen zb Alkohol, Rauchen, dies das. Das macht nicht jeder für den Partner.

Habt ihr denn Mal ruhig und vernünftig geredet und hast du nach den Gründen gefragt? Der falsche Zeitpunkt ist ein großer Begriff. Wegen eurem Alter? Wohnsituation? Beruf? Persönliche Unreife (also vom psychischen Gefühl her)? Wenn sie befürchtet, dass du sie verlassen wirst oder keine gute Mutter sein wird, braucht sie Unterstützung. Seelische Unterstützung. Vielleicht überlegt sie es sich. Wenn alles nicht hilft, solltest du die Entscheidung akzeptieren :) auch, wenn du dann traurig wärst. Eine Abtreibung heißt ja nicht direkt Unfruchtbarkeit. Ihr könnt es später auch noch versuchen oder?💪

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – wurde mit 16 Mama :)

Natürlich kannst du versuchen, ihr die Vorzüge eines Kindes näherzubringen, aber ich würde nicht versuchen, sie wirklich zu überzeugen und lange auf sie ein zureden.

Das führt entweder dazu, dass du ihren Willen brichst und de dann „zwingst“ das Kind zu bekommen oder eure Beziehung geht daran kaputt.

Du musst ihre Entscheidung respektieren, es ist ihr Körper und du kannst sie zu nichts zwingen.

Tut mir leid, die aktuelle Rechtslage sieht für dich als Partner absolut keine Rechte auf dein Kind zu diesem Zeitpunkt vor.

Alles was du tun kannst, ist reden. Verstehen, was sie zu einer Abtreibung bewegt und versuchen eine Lösung für ihre Probleme zu finden. Du kannst ihr vorschlagen, dass du allein für das Kind sorgst und ihr frei steht, jederzeit ihre Mutterolle in dem von ihr gewünschten Maße einnehmen kann. Aber wenn sie das alles nicht interessiert und sie dennoch abtreiben möchte, wirst du das mit ansehen müssen.

Ich würde die Entscheidung respektieren. Frauen haben da so viel mehr und anderes durchzumachen und werden häufig genug von den Erzeugern im Stich gelassen, wenn es Probleme in der Partnerschaft oder mit dem selber gezeugten Nachwuchs gibt.

So weh es tut, ihren Willen zu brechen ist noch schlimmer als ein geknicktes Ego, das in dem Fall selbstsüchtig wäre.

6

Alleine? Glaube ich kaum.
Da werden wohl eher seine Eltern - wenn überhaupt - sich dann ums Kind kümmern.

0

Was möchtest Du wissen?