Fremde Leute nach Hause einladen?
Eine Freundin von mir (25) möchte über die Freundes-App „Jodel“ neue Leute kennenlernen und hat dafür ein Treffen zum Feiern bei sich zuhause vereinbart. Ich habe hierzu meine Bedenken geäußert, aber sie meint, sie hätte schon ein bisschen mit den Leuten gechattet und findet nichts dabei. Sie und ihr Freund haben zwei kleine Kinder, so dass sie abends auch nicht wirklich weggehen können, deshalb sollen die Leute nun zu ihnen nach Hause kommen, zum quatschen und trinken. Bislang haben wohl schon einige Leute zugesagt und die Wohnung ist auch nicht gerade groß.
Findet ihr das auch etwas bedenklich oder bin ich spießig? 🙈
10 Antworten
Hab ich auch schon gemacht, kannte die zwar ein wenig, waren aber kaum Bekannte zu nennen. Macht man durchaus auch in real Life.
Empfehlenswert ist es nicht, es hilft aber natürlich. wenn sie mit ihnen gechattet hat, ihre Real Name, Adressen kennt und Arbeitgeber Das sind soziale Sicherheiten.
Aber natürlich gibt es ein Restrisiko. Aber das genau kann es spannend machen.
Hingegen waere es fahrlässig völlig Fremde aus dem internet einzuladen, von denen man weder Echtnamen noch Adressen kennt.
Dann weise sie darauf hin. Realer Name , Adresse und Tel Nummer darf sie verlangen, sie gibt ihre Adresse ja auch raus.
Anonyme Leute machen Unsinn, Leute, welche zur Rechenschaft gezogen werden können nicht.
Hallo ich hätte da sehr große bedenken dadurch dass sie diese "Freunde" nur aus der App kennt ich würde mich am besten in der öffentlichkeit treffen wo andere Menschen sind und dann wenn es gut geht mal überlegen sich wo anders zu treffen aber so wäre es mir persönlich zu gefährlich denn du gibst an Fremde Leute deine Privatensachen preis und dass muss nicht sein.
VG
Das kann gut gehen, muss aber nicht. Gerade wegen der Kinder wäre ich sehr vorsichtig.
Das ist normal, dass man mit kleinen Kindern nicht so oft rauskommt, wie ohne. Man passt sein Leben entsprechend an. Hat Freunde mit Kindern oder lernt junge Eltern kennen. Auf dem Spielplatz mit ihnen treffen, einen Ausflug mit Kind und Kegel unternehmen... So entstehen Freundschaften, die Jahrzehnte halten (können).
Kennt man sich gut genug, auch die Kinder, dann kann man mit einem oder zwei Elternpaaren einen Abend bei jemandem zu Hause planen und die Kinder schlafen dort.
Will man ohne Kinder etwas unternehmen (alle Eltern brauchen eine kurze Auszeit), können z. B. Oma & Opa einspringen.
Um deine Frage zu beantworten: nein, du bist nicht spießig. Du machst dir offenbar mehr Gedanken um die Kleinen, als die Eltern selbst.
P. S
Meine Kinder sind über 30. Ich hätte es ihnen damals nicht zugemutet und hätte sie nicht in eine potentielle Gefahr gebracht.
Schwierig, da können sehr merkwürdige Leute bei sein. Ein wenig chatten reicht da nicht aus. 1 - 2 Leute wären fein denn dann kann man ohne Probleme n Schlussstrich ziehen bei mehreren wirds dann schwierig.
Hab auch schon öfters zum ersten Date jemanden zu mir eingeladen
Eine Person zum Date einladen finde ich aber auch noch was anderes, als wenn’s gleich 10 oder mehr fremde Leute sind. Wobei ich als Frau mir fürs erste Date auch immer einen neutralen Ort suchen würde.
Ja neutrale Orte sind sicherer dat stimmt wohl - aber 10 Leute kann ganz schnell ausm Ruder laufen
Zu meinem 18. vor 3 1/2 Jahren hab ich welche eingeladen mit denen ich jetzt nicht super gut befreundet war, einfach weil wir ne große Feier wollten im Endeffekt kannte ich sie zu wenig und es kamen mehr und mehr Leute :)
Trinken mit einem kleinen Kind Zuhause finde ich kritisch - also wenn beide Elternteile trinken. Sollte etwas mit dem Kleinen passieren, muss man schnell reagieren können.
Fremde zu sich einladen, vor allem mit einem Kleinkind daheim, finde ich nicht sehr klug. Wenigstens Mal einen Videochat oder ein Treffen draußen fände ich davor schon ratsam. Man weiß ja nie, was für Leute man sich da anlacht.
Aber ja, vielleicht bin ich ja auch nur einfach spießig geworden.
Ja, vor allem weiß man auch nicht wie die einzelnen Leute auf Alkohol reagieren. Soll ja schon vorgekommen sein, dass manche dann unangenehm werden…
Also ich glaube eher weniger dass sie deren aller Adressen oder Arbeitgeber kennen, sondern wenn überhaupt dann den Nachnamen. Hätte wenn überhaupt auch erstmal nur nen Kaffee angeboten, da manch Zeitgenosse durch Alkohol unangenehm werden kann…