frage an lehrer/referendare: bereut ihr berufsentscheidung?

7 Antworten

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Manchmal - manchmal nicht

jeder Beruf hat seine Sonnen- und Schattenseiten.

Die Frage ist, was hätte ich sonst gemacht - ich wollte es immer werden - ich bin es geworden und bin es noch.

Man muss den Job lieben, man muss mit Menschen arbeiten wollen, man muss Leute wie XTreme... ignorieren können und mit Kleinigkeiten zufrieden sein, denn im Gegensatz zu einem Arbeiter in der Produktion sieht man am Ende des Tages / Jahres nicht, was man geschafft hat - sondern das neue Jahr geht wieder los und die Rückmeldungen von erfolgreichen Schülern sind spärlich (gut - zu Facebook-Zeiten ist das jetzt besser geworden)

Immer wenn ich denke, ich hätte was anderes machen sollen und das alles so sinnlos ist - frage ich mich, was ich denn hätte machen sollen - naja - und dann bin ich doch wieder zufrieden.

Schüler sind u.U. sehr anstrengend - aber das kommt auch immer auf die jeweilige "Lehrerpersönlichkeit" an und wie man sich mit ihnen auseinandersetzt. Ich finde kleine Kinder nicht so toll - die Lautstärke das Rumgerenne und -geschubse .... - das kann ich mir leisten, meine Schüler sind alle über 18. Die sind ruhiger - aber teilweise nicht so leistungsfähig.

Als Angestellter muss ich sagen, es gibt sicher schönere Berufe, die ich mit meinem Studium (Ma/Ph/Info) hätte bekommen können - aber jetzt noch wechseln würde ich wohl nicht - vielleicht würde ich zu den heutigen anderen Gegebenheiten an den Schulen vor einem Studium eine andere Wahl treffen.

Wenn Du überlsgst, ob Du Lehrer werden willst, dann geh doch mal an eine Grundschule, Kindergarten, Hort, .... und frage, ob Du nachmittags helfen kannst - versuche in einem Kinderferienlager Helfer zu werden (in den Ferien) oder eine Sportgruppe, AG, .... zu betreuen - dann wirst Du ja sehen, wo Deine "Schmerzgrenze" liegt ;-)

Viel Spaß

Bin Lehrer und bereue eigentlich nur, dass ich nicht ein drittes Fach drauf gesetzt, beziehungsweise von vorn herein wenigstens ein Hauptfach studiert habe. Ja, die Schüler sind stressig, so ein gewisser Hang zum Masochismus ist schon förderlich. Man kriegt das aber auf die Reihe. Lehrer sind in der Regel mit ihrem Beruf ganz zufrieden, auch im Vergleich zu anderen Befragten. Je höher die Schulstufe desto zufriedener sind sie, die Unterschiede sind aber nicht gravierend. Eine Ausnahme stellen die Berufsschullehrer dar, denen geht deutlich schlechter, auch in die Erziehungshilfe bekommt mich keiner mehr.

Lehrer können halt gut auf sich aufmerksam machen, wenn sie was zum Beschweren haben. Deshalb entsteht manchmal der Eindruck, sie wären weiß Gott wie unter Druck.

Nachtrag: Viele Kollegen finden das französische System besser. Die Lehrer dort verdienen weinger, arbeiten dafür aber auch nur 20 statt 27 Stunden. Ich bin auch dieser Meinung. 27 Stunden + Konferenzen + Vor- und Nachbereitung + Elternabende, Veranstaltungen - da kann man schon die Lust am Job verlieren.

Aber auch hier kann man problemlos reduzieren. Macht nur kaum jemand.

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Ich war 40 Jahre Lehrer in der Grundschule. Diese Zeit hat mir viel Spaß gemacht, und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, obwohl die Kinder und deren Eltern schwieriger geworden sind als früher.

Vor allem müsstest Du als Lehrer auf Groß- und Kleinschreibung achten und "weiß" mit ß schreiben, gelle!

Wie hält man es aus bei der Arbeit und muss der Job Spaß machen?

Ich habe schon in so vielen Berufsfeldern gejobbt und Praktika gemacht (Kaufmann, Einzelhandel, Industriemechaniker, Bäcker, Zerspanungsmechaniker, Verwaltungsfachangestellter, Erzieher und noch paar andere).

Aber überall verging die Zeit nicht. Es war richtig ätzend. Unser Lehrer sagte immer: " Ein Beruf muss Spaß machen und man muss es automatisch nicht als Arbeit ansehen, sondern als Berufung". Aber ich habe das Gefühl, dass gar nichts Spaß machT!

was soll ich tun, wie ergeht es euch ???

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