Fotoshooting mit dem Pferd im Winter, bei schlechtem Wetter. Welcher Ort wäre da am besten?

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3 Antworten

Tiere zu fotografieren ist kein leichtes Vorhaben! Es erfordert nicht nur großes Geschick, sondern auch extrem viel Geduld, ein Tier so zu fotografieren, dass es auf dem Foto gut aussieht. (Wobei ich Portraitbilder noch einfacher finde als Bewegungsbilder).

Du solltest ein Tier (egal welches) immer auf Augenhöhe oder sogar von etwas tiefer fotografieren. Das Gesicht und die Augen eines Tieres sind die Partien, die am meisten über seinen Charakter aussagen können (gleiches gilt auch bei Fotos von Menschen). Ein Foto von oben herab oder von hinten wirkt oft unprofessionell, langweilig und macht das Foto für seinen Betrachter relativ ausdruckslos (Tiere von oben herab zu fotografieren macht das Tier klein).

Überlege dir welcher Bildausschnitt für das jeweilige Tier sinnvoll ist . Auf dem Foto sollte der Betrachter immer nur das Wesentliche sehen können. Wenn es möglich ist, fotografiere das Tier vor einem ruhigen Bildhintergrund, damit der Hintergrund nicht vom Hauptmotiv ablenkt. Achte bei Fotos darauf das keine störenden Genestände mit auf dem Foto sind, so etwas lässt sich immer nur schwer weg retuschieren - diesen Aufwand kann man sich dann lieber gleich ersparen in dem man sich einen schönen Hintergrund für das Foto sucht. Am besten gehst du möglichst nah an das Tier heran. Je mehr Details des Tieres auf deinem Bild zu erkennen sind, desto interessanter wird das Foto. (Aber Vorsicht bei übermäßig viel Licht und Schattenverhältnissen - zu viel Licht und Schatten lässt das Bild schnell unruhig wirken). Man unterscheidet hartes und weiches Licht. Hartes Licht ist grell und wirft starke Schatten, während weiches Licht sanft ist und sich zum fotografieren von Tieren wesentlich besser eignet. Draußen fotografiert man Tiere am besten morgens, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht, oder am Abend, kurz vor Sonnenuntergang. Für Fotos in geschlossenen Räumen (drinnen) ist es gut, indirektes Licht - also Licht, welches nicht direkt auf das Tier, sondern z.B. an die Decke zeigt - zu verwenden (um zu viele Schatten zu vermeiden).

Ob du ein Tier besser im Profil oder direkt von vorne fotografierst, und ob du nur den Kopf oder den gesamten Körper mit auf das Bild nimmst, ist von dem Tier abhängig. Bei einigen Tieren wirken Fotos im Profil schöner, bei anderen Tieren sieht ein Foto direkt von vorne schöner aus. (einfach ausprobieren wie das Tier am vorteilhaftesten auf dem Bild aussieht).

Bei Bewegungsbildern sind der Moment in dem du abdrückst, das Licht, das Objektiv, die Brennweite, die Blende, die Belichtungszeit, usw. usw. usw. wichtig. Am besten probierst du hier mit deiner Kamera aus, wie du diese am besten einstellst (versuche einfach mal mit verschiedenen Einstellungen Serienaufnahmen- damit hast du gute Chancen ein oder zwei gute Bilder zu ergattern).

Die besten Einstellungsmöglichkeiten für deine Kamera erhältst du durch reines ausprobieren.

Im Winter schöne Fotos zu erzielen ist nicht so ganz einfach. Auf Grund von mangelndem Licht, bzw. schlechten Lichtverhältnissen.

Willst du wirklich schöne Bilder, dann solltest du auf einen einigermaßen sonnigen Tag warten (Im Winter wirken Fotos immer gerne trist, grau und langweilig - das ist nicht wirklich schön).

Gerade in den dunklen Monaten ist es wichtig darauf zu achten entweder morgens, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht, oder am Abend, kurz vor Sonnenuntergang zu fotogfrafieren um einigermaßen schönes Licht zu haben.

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Ich fotografiere des öfteren Pferde auch bei schlechtem Wetter. Schön finde ich es immer im Wald und anschließend Schwarz-Weiß. Bloß kein Feld als Hintergrund, das ist todlangweilig! Ansonsten kann man auch am Stall schöne Bilder machen.

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