Erfahrungen mit TTouch bei Pferden?

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5 Antworten

Ich arbeite mit jedem Pferd ob Fohlen, Jungpferd, Pferd in der Ausbildung, Pferd mit Problemen und alten Pferden immer mit den TTouches von Linda Tellington - Jones - für mich ist es mehr als nur reine Massage. Für mich ist es mein Zugang zum Pferd. Mit dem Touch bringe ich meine Fohlen dazu vertauen in den Menschen zu haben - das Berührung gut tut - das Berührung schön ist das man sich wohlfühlen kann. Mit dem Touch lerne ich ein Pferd kennen - wo sind seine Schwachpunkte - Muskulär und Psychisch und Physisch. Auch lernt das Pferd mich kennen - den die Gemütsverfassung des Menschen überträgt sich auch aufs Pferd.

Ich kann dir nur raten lies das Buch und wende es an - da es bei allen Tieren funktioniert - ist ja kein Wudu oder Wunderarbeit - es ist ganz einfach Nähe suchen und finden.

Alles klar vielen Dank! Verwendest du bestimmte TTouches besonders gern? Oder kannst du welche empfehlen?

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@CHCMA

Besonders gerne verwende ich die für die Schweifrübe, die für das Maul und im Maul, Gaumen massieren mögen alle meine am liebsten - dann mag ich den Punkt zwischen den Augen sehr gerne - Pferde lassen da so schön den Kopf fallen und man kann den Pferden ( die z.B. Probleme damit haben an den Ohren angefasst zu werden) helfen sich zu entspannen und es zu akzeptieren das das Ohr auch angefasst werden kann.

Ich mag sie eigendlich alle - z.B. die Rolle am Hals - das hilft so schön wenn der TA was unangenehmes machen muß und dein Pferd beinahe einschläft - trotz Behandlung. Oder den Punkt unten am Bauch wo das Pferd dann den Rücken aufwölbt - ist so eine schöne Dehnung für den Rücken besonders bei tragenden Stuten. Die ja etwas mehr Rückenbelastung haben. u.s.w.

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@friesennarr

Ok super Dankeschön! Hast du das alles nur aus dem Buch gelernt oder auch einen Kurs gemacht?

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@CHCMA

Hab das meiste aus dem Buch, aber auch das Video ist recht gut.

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Ich habe da bisher viel Gutes zu gehört, selbst "angewendet" habe ich es nicht. Bei mir steht allerdings ein Friesenmix, der echt einen Schaden hatte. Hat gebissen, wollte nicht Hänger fahren, war misstrauisch gegenüber allem und jedem...der hatte einfach wirklich kein schönes Leben, bevor ihn unsere Einstellerin übernommen hat. Sie würde ich als erfahrene, feinfühlige Reiterin bezeichne, aber den richtigen Draht zu ihrem Sorgenkind hat sie auf dem "altmodisch/klassischen" Weg nicht gefunden. Sie hat dann so einen TTouchkurs gemacht, über mehrere Wochenenden und so mit ihm gearbeitete und das hat wirklich einiges verändert. Der Wallach ist inzwischen kaum wieder zu erkennen. Ein wirklich netter Kerl, zwar immer noch eher schüchtern aber absolut umgänglich und wesentlich sanfter als vorher. Die beiden sind noch nicht am Ende des Weges angekommen. Hänger fährt er nach wie vor nicht, von Fremden lässt er sich nicht anfassen,aber das kommt. Scheinbar dank Tellington-Jones.

Danke für deine Antwort! Weißt du zufällig wo solche Kurse angeboten werden?

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Ja, tun sie. Sie beruhigen und entspannen das Pferd - was nicht nur gut ist um Vertrauen am Boden aufzubauen, sondern auch tatsächlich muskuläre Probleme in der Bewegung lösen kann.

Ist eine angenehme Massage für das Pferd, die es beruhigen und Stress abbauen kann. Das es Probleme im Umgang oder gar unterm Sattel löst halte ich aber für unwarscheinlich. Da müsste ein anderer Ansatz her.

Ich müsste erst mal wissen was das ist :)

Das sind viele verschiedene Arten von Massagen an unterschiedlichen Körperbereichen beim Pferd, die Verspannung und ähnliches lösen sollen und somit auch Probleme im Umgang und unterm Sattel lindern sollen ;)

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