Einleitung und Schluss zu einer Präsentation über die Berliner Mauer

5 Antworten

Du besorgst dir ein Stück Berliner Mauer in echt. (Wenn du keins findest, nimmst du einfach ein Stück Mauerbrocken mit Spray-Farbe.). Das Stück hälst du versteckt  irgendwo. Dann startest du:

"1989 ging ein Imperium zu Grunde" (Jetzt holst du schweigend das Stück Mauer hervor und hälst es ausgestereckt ins Publikum) "Hier ist ein Stück Berliner Mauer."

Auf diese Art und Weise macht man wirksame Präsentationen, aber nicht mit PowerPoint. Ich habe diese Ideen in einem Buch gefunden. "Der Irrtum PowerPoint". Da sind Tricks drin, die man so in der Schule einfach nicht hört. Löse dich von PowerPoint, das verströmt Langeweile. Gehe zu Flipchart über, da ist noch echtes Leben drin. PowerPoint tötet Wirkung. Lies mal den Artikel hier http://www.rhetorik-seminar.ch/rhetorik-tipps/irrtum-powerpoint und dann lies auch noch den Anderen Artikel "Der Akt des Erschaffens". Dann weisst du, wovon ich rede.

Imperium LOLz

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@frighter

Das Imperium, das zu Grunde ging, war die Sowietunion nicht die DDR.

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Fang vielleicht irgendwie so an: "Es ist gerade mal etwa 20 Jahre her, da stand mitten in Deutschland noch eine Mauer, welche die Menschen trennte. Menschen die versuchten diese zu überwinden, wurden sogar zum Teil erschossen oder schwer bestraft. Die Mauer von der ich spreche, ist die Berliner Mauer".......

dann kannst deinen Vortrag durchgehen, aber sag nicht immer jetzt zu punkt 2.1 , jetzt zu punkt 2.2 sondern versuche einfach flüssig auf den nächsten punkt überzugehen. bsp: von 2.1 auf 2.2 könntest du das mit ner frage einleiten: warum aber wurde die mauer überhaupt gebaut?

für bilder googelst am besten "berliner mauer", "maueropfer" etc.

am ende könntest sowas sagen wie "keine regirung hat das recht den menschen ihre freiheit zu nehmen"

nur ein paar vorschläge...

 

greetz

Falsch und dumm!  

Die Mauer stand nicht "mitten in Deutschland" (findest du in jedem drittklassigen Geschichtsbuch), sondern nur zwischen Berlin-West und der Hauptsstadt der DDR - Berlin.  

Menschen, die die Mauer an der nicht dafür vorgesehenen Stelle überklettern wollten, waren nach damaliger Rechtslage schlicht und einfach Gesetzesverletzer.  

An dieser Staatsgrenze wurde, wie an vielen anderen Staatsgrenzen auch, nun mal nicht mit Knallerbsen geschossen, was auf vielen Warnschlidern nachzulesen war (wie heute an jedem militärischen Objekt).  

Sie wurde nicht gebaut, um jemandem die "Freiheit" zu nehmen! Das ist dumme Bild-Zeitung-Propaganda.

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@babulja

Noob,  nur weil ein Gesetz (einer totalitären Staatsführung wohlgemerkt) den Grenzübergang mit dem Tod bestraft, heisst es noch lange nicht, dass dies richtig ist. Wenn ich Deutscher Kaiser wäre, könnte ich ja allen deren IQ unter 100 liegt per Gesetz auch einfach verbieten zu heiraten, Kinder zu bekommen etc. , aber ich würd dann sicherlich noch ein paar Warnschilder aushängen, damit Leute wie du das auch nachlesen können LoLz. Fakt ist die Mauer wurde gebaut aufgrund damals unüberbrückbarer ideologischer Differenzen zwischen den Siegermächten, Fakt ist auch die Mauer schränkte die Freiheit der Menschen ein, sie nahm ihnen die Freiheit! Naja dir wärs sicherlich egal gewesen, weil es stand ja auf Schildern.....

Vielleicht gab es ja nur eine steinerne Mauer durch Berlin, aber die wirkliche Mauer zog sich durch das ganze Deutschland, sozusagen "mittendurch" und wurde streng bewacht. Ich gehe davon aus, dass es überall mal Zwischenfälle gab!

Du solltest dir eventuell mal eine eigene Meinung aneignen und nicht solche hirnlose Gefolgschaft predigen, denn weils auf em Schild steht ist es noch lange nicht richtig. Nix für Ungut.

greetz

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@cherskiy

hi, also mal an babulja:

1. der Grenzübergang wurde durch die DDR auch mir automatischen Selbstschussanlagen gesichert soweit ich weiss. 

2. das mit dem Kaiser war ein Beispiel um zu zeigen, dass nicht alle Gesetze eines Staates richtig sein müssen.

3. sie sind unhöflich, deswegen wurde ihr vorheriger Kommentar auch wahrscheinlich gelöscht. Bei einer sachlichen Diskussion gibt es keinen Grund solche Aussagen zu machen. Schon ihr erstes Kommentar war unhöflich....

Natürlich bin ich nicht direkt Zeitzeuge der Geschehnisse zu Zeiten des geteilten Deutschlands, aber mein Wissen beziehe ich über meine Schulbildung und eventuell auch Reportagen...

Also ich mach mich dann mal wieder an meine Studienarbeiten (Verfahrenstechnik & Maschinenbau), sehr viel sinnvoller als diese Diskussion hier. Soviel zu Intelligenz LoLz.

 

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@frighter

Hi – also mal an frighter:

Ich kenne die Praktiken und Prozeduren der Löschungen hier noch nicht so richtig. Sie sind mir auch egal, denn Wahrheit kann man nicht durch administrative Aktionen negieren. 

 Zu „Ihren“ Bemerkungen: 

  1. Grenzübergänge wurden nie mit Selbstschussautomaten gesichert. Die Übergänge waren zum Übergang da, nicht zum Verhindern des Überganges. Da, wo die Dinger installiert waren, war der Übergang per Gesetz verboten. (Ich wiederhole: jeder Staat kann seine Grenzen so sichern, wie er es für richtig hält, egal, ob es das Ausland akzeptiert oder nicht! Es müsste bestenfalls die Verhältnismäßigkeit der angewandten Mittel, nicht deren Rechtmäßigkeit diskutiert werden).
  2. Das mit dem Kaiser betrifft Aspekte des Zivil- und Strafrechts. Wir reden hier über Fragen des Staats- und Völkerrechts. Wenn „Ihnen“ der Unterschied nicht klar ist, erkläre ich ihn gern.
  3. Wie „höflich“ soll man einen Kommentar bewerten, der von Unwissen und dümmlicher Propaganda geprägt ist? Was hier und heute über die Mauer und die Grenze zwischen DDR und BRD insgesamt geäußert wird, kann nicht auf Dauer als Ausdruck der sogenannten Meinungsfreiheit gewertet werden. „Sachlich“ sind diese Meinungen meistens nicht!
  4. „Ihre“ Meinungen kommen aus dem, was „Ihre“ Schule „Ihnen“ vermittelte und aus Reportagen? Was das Schulwissen in diesem Land wert ist, bezeugen die letzten Pisa – Studien. Da ich ein wenig mit Journalismus zu tun habe, wage ich zu behaupten, dass viele Reportagen zu einem großen Teil in diesem Land hier von Quoten und Sensationsgier gekennzeichnet sind!
  5. Auch ich bin im Maschinenbau beschäftigt. Leider schützen naturwissenschaftliche Kenntnisse nicht immer vor kompletten Irrtümern und Fehlschlüssen, was soziale und historische Belange anbetrifft. Sie könnten aber davor schützen, falsche, politisch gefärbte Meinungen und Irrglaube zu hinterfragen und nicht einfach kritiklos  nachzuschwafeln!    

Versuchen „Sie“ es einfach mal!

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@babulja

 

Hi, 

Meiner Meinung nach, darf ein Staat eben nicht seine Grenzen schützen wie er will! Schon garnicht mit Selbstschussanlagen oder Minen etc. . Der Staat (Regierung) ist Diener des Volkes und nicht das Volk Sklave des Staates (Regierung) besonders in einer Demokratie. Die Sicherung solch brutaler Art dient im Endeffekt dazu Menschen auszuschließen und/oder einzusperren. Da eine Regierung basierend auf welcher Staatsform auch immer die Gesetze selbst beschließt, kann vielleicht der Auffassung dieser Regierung nach nicht die Rechtmäßigkeit dieser diskutiert werden, sicherliche sehen aber Menschen, die damit unzufrieden sind dies sehr wohl als diskutabel an, sowie Regierungen anderer Länder, die die Zustände in einem Land nicht als "rechtens" und/oder human sehen.

Leider werden Grenzen wohl noch sehr lange bestehen bleiben (äußere sowohl als auch die inneren), solange die Menschen nicht "einheitlich und geschlossen" gehen und zumindest keine einheitliche Gesetzgebung weltweit gegeben ist . Eine etwas utopische Vorstellung vielleicht, aber die Menschheit sollte und wird im Endeffekt immer auf eine Verbesserung hinarbeiten. Natürlich sind Regelungen, Gesetze unbedingt notwendig, da sonst alles in Anarchie enden könnte.

Zum Kaiser: Es gab Zeiten in denen der Kaiser alles entschied unabhängig davon um welche Fragen es sich handelte (Absolutismus). Außerdem spielt das keine Rolle, wie gesagt, war das nur ein Beispiel um zu zeigen, dass ein durch eine regierende Gewalt gegebenes Gesetz nicht durch jeden als rechtmäßig anerkannt werden muss. Insbesonders wichtig ist hier die Frage ob die Regierung durch das Volk gewählt wurde und ob sie noch das Vertrauen des Volkes hat.

Ich möchte hier auf keinen Fall gegen die ehemalige DDR propagieren. Ich bin weder Kapitalist, noch Kommunist. Es gab sicherlich auch gutes in der DDR und die kommunistische Lehre hat auch gute interessante Aspekte...

 

 

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@frighter

 

.....

Offensichtlich waren aber einige/viele Menschen mit der Situation in der DDR nicht zufrieden und wenn die Bürger sogar teilweise fliehen wollten, war der Staat wohl nicht mehr im Stande so bestehen zu bleiben aus welchen Gründen auch immer (äußeren sowie inneren, internationalen sowie nationalen). Die ganzen Zusammenhänge zu erfassen, wäre mir nicht möglich.

Wie ich finde Grenzen meistens allgemein schlecht, die "Sicherung" auf solche Art in jedem Fall und hoffe in Zukunft werden immer mehr Grenzen verschwinden. :D . Das geht nicht gegen die DDR, sondern gegen Grenzen und insbesonders wie man sie "sichert", ist also völlig allgemein.

Im Endeffekt geht vieles auch immer um Wohlstand/Reichtum etc... . Ich hoffe wir werden in Zukunft ein gerechtes System finden können mit weltweit geltenden Gesetzen für jeden in dem es nicht nur um den Vorteil für jeden einzelnen allein geht sondern um den Fortschritt für alle zusammen. Schwer... aber nicht unmöglich wie ich glaube LoLz. Der Grundstein für soetwas muss aber erstmal in jedem Menschen selbst bestehen...

Bis dahin kümmere ich mich um "meine" Naturwissenschaften :D.

greetz

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@frighter

Na, sehn "Sie", man kann doch auch sachlich, wenn man will. Ich antworte nur auf eine Behauptung, die erste:

darf ein Staat eben nicht seine Grenzen schützen wie er will!

 

Doch - darf er. Das ist verbürgtes internationales Recht. Eine andere Frage ist, sind diese Mittel moralisch und sachlich gerechtfertigt! Das ist aber blanke Moralisiererei und hängt von den gegebenen konkreten Umständen ab, was ich in meinen vorherigen Beiträgen etwas nahe bringen wollte. Ich wollte mit diesen auch ein wenig zur Allgemeinbildung beitragen, weil leider sehr viel hier nur nachgequatscht wird! 

 

Im folgendem gehe ich mit "Ihrer" Meinung mit: man sollte alle Staatsgrenzen abschaffen. Dann gäbe es zunächst große Migrationsbewegungen in Richtung materiellen Wohlstandes, aber das würde sich schnell auspendeln und mit der Zeit unbedeutend werden, denn in der Regel zieht es alle Flüchtlinge wieder zurück zu "Muttern"!

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@babulja

Na dann Peace :D. Meiner Ansicht nach darf der Staat das aber immer noch nicht, sogar wenn das international von xyz beschlossen wurde... ich wurde schließlich nie gefragt LoLz. Ist schon ne komplizierte Welt wenn man so über alles nachdenkt wie doch alles miteinander verbunden ist^^.... naja immerhin kann ich mich auf einige Gesetze sehr gut verlassen: Die NATURGESETZE. Ich frag mich ja immer warum soll ich mich mit den Gesetzen beschäftigen die Menschen geschaffen haben, wenn ich mich mit denen beschäftigen kann die vielleicht Götter geschaffen haben LoLz.

In diesem Sinne Bon Nuit

 

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@frighter

ich wurde schließlich nie gefragt LoLz

 

Werden "Sie" denn heute gefragt, wenn die Regierung oder die UNO etwas beschließen?   

Ich bin sicher, wenn man wirklich "nachdenkt", das möglichst auf der Basis verlässlicher Informationen und Quellen, fallen viele unsinnigen Parolen von selber weg. 

Wie darf ich diese Meinung verstehen: "wenn ich mich mit denen (Gesetzen) beschäftigen kann die vielleicht Götter geschaffen haben"? Wer hat "Ihrer" Meinung nach was geschaffen: die Naturgesetze wurden von den Göttern geschaffen oder andersrum? ("deutschsprach is schwierigsprach")

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@babulja

Nee, ich werde heute wahrscheinlich auch nicht wirklich gefragt wenn UNO; NATO etc. etwas beschließen.... meine eigene Meinung bleibt trotzdem die gleiche. Ich meinte "den Gesetzen die vielleicht Götter geschaffen haben"  , was die meisten Menschen wohl auch aus dem Kontext heraus verstanden haben (denen ist wohl grammatikalisch nicht ganz korrekt) LoLz .

Ich kann das natürlich nicht sagen "wer was erschaffen hat", deswegen schrieb ich auch "vielleicht", denn  vielleicht ist die Wahrheit eine ganz andere, aber das ist ja nun auch wirklich ein völlig anderes Thema zu dem ich auch keine belegten Antworten geben kann :), was mir nur einmal mehr zeigt, dass es noch unendlich viel zu lernen gibt.

Einen schönen Abend noch

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Ich würde als Punkt 5.6 noch "Die Mauer in den Köpfen" ansprechen - die nach wie vor bestehenden Vorurteile in den alten bzw. neuen Bundesländern gegenüber "Ossis" bzw. "Wessis", gewissermaßen als Spätwirkungen der längst beseitigten Mauer.

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