Eheprobleme! Ist die Beziehung von meiner Frau zu ihrer Mutter zu extrem? Was soll ich nur tun?

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14 Antworten

Dann sage es Deiner Frau so, wie Du es hier geschrieben hast. Nur offene Worte können helfen. Vielleicht auch mal mit der Schwiegermutter und Ehefrau zusammen sprechen. Denn Du hast auch ein Recht auf ein wenig Familienleben. Wenn das alles nicht hilft, bitte Deine Frau, mit Dir zusammen zu einer Eheberatung zu gehen. Die helfen einem kräftig weiter und öffnen manchmal verschlossene Augen und Ohren. Viel Erfolg, lasse den Kopf nicht hängen! :)

Hast du mal mit deiner Schwiegermama alleine über diese Sache geredet. Vlielleicht will sie dich im Gegensatz zu deiner Frau verstehen und ihr könnten beide mit ihr reden und eine gemeinsame Lösung finden.

Falls so ein Gespräch mit ihr auch unmöglich ist würde ich vorschlagen geh du doch mal nach der Arbeit 2 Wochen oder so immer zu einem Freund von dir oder sonst wo hin. Vllt auch mal was mit deiner Tochter sodass sie immer alleine ist wenn sie nach Hause kommt vielleicht merkt sie mal was.

Wenn das nicht hilft wende dich mal an die beste Freundin deiner Frau (wenn vorhanden) wenn die die Problematik versteht kann die auch mal mit deiner Frau reden.

Mit ihrer Mutter kann ich nicht alleine über das Thema reden. Für sie ist es leider auch selbstverständlich, dass erst die Mutter, dann das Kind und erst zuletzt der Ehegatte kommt. Letztens hat sie zu mir gesagt, ich wäre schon immer ein "Stubenhocker". Ich solle mit meiner Frau mitkommen.

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@Daddy79

Ich schätze mal, dass du manchmal schon mit dabei warst. Wie siehts mit einer besten Freundin aus? Unter diesem Umständen hilft dann leider nur die "Keule". Ich hoffe dass dadurch nicht ein Streit in Gange gesetzt wird, aber vielleicht würde der auch helfen. Sei einfach mal 2 Wochen für deine Frau kaum da. Lass dich so gut wie nicht blicken, aber versuche nicht das Kind mitleiden zu lassen, weil das kann ja schließlich nichts dafür.

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@CrazyGenius

Mein Kind würde ich nie damit belasten. Ich halte sie immer aus allem raus. Ich war sehr häufig schon mit dabei.Soviel mal zu Deiner Frage. Die beste Freundin ist vor einigen Jahren leider ebenfalls verstorben. Aktuell habe nur ich einen besten Freund, der leider aufgrund Studium 200km weit weg wohnt und mit mir nur telefonieren bzw. Simsen kann. Meine Frau liebt mich, das weiss ich und fühle ich. Nur hat sie ein grosses psychologisches Problem, das es gilt nun endlich zu beseitigen, bevor noch mehr kaputt geht. Ignorieren kann ich sie nicht, da ich leider nicht der Typ dazu bin. Würde ich nicht aushalten. Bin zu sensibel. Deshalb erstmal alleiniges Gespräch mit einer Beratungsstelle. Danke.

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@Daddy79

Das mit der besten Freundin ist tragisch und erkärt auch vielleicht das Verhalten deiner Frau. Ich finde es bemerkenswert, dass du das alles aushälst. Das würde nicht jeder für die Liebe tun. Aber du darfst nicht zu sensibel manchmal sein. Stell nicht deine Probleme hinten an, sonst wirst du in der Beziehung immer den Kürzeren ziehen. Deine Frau muss verstehen, dass du unter dieser Situation leidest.

Ich wünsch dir viel Glück und hoffe, dass sich das alles wieder einrenkt.

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Danke erstmal für die vielen Ratschläge, die ich auch zum Teil umsetzen werde. Ich werde wahrscheinlich erstmal alleine zu einer Beratungsstelle gehen und mal anhören, was die dazu meinen.

Tagsüber allein weggehen wird etwas schwierig, da wir auf dem Dorf leben und ich momentan bis zur Klärung meiner etwaigen Epilepsie ein Fahrverbot für KFZ habe. Aber ich werde einfach mal öfters abends kurz bevor sie kommt alleine mit dem Hund spazieren gehen. Ich hoffe, die Sache endet im Guten, da ich sie und die Kleine sehr liebe und eine Trennung vermeiden möchte. Sie frägt ja immer, ob ich mitkommen möchte. Sie will ja, dass ich bei ihr bin, dass sie mich liebt und sich auch um mich sorgt...allerdings hoffe ich, dass ihr klar wird was ich möchte. Ein Familienleben eben. Ich verbiete ihr ja nichts.

Lieber Gruss und nochmal Danke.

Ui, ui, ui. Das hört sich an, als ob sich da jemand nicht abnabeln kann. Ihr müsst klare Regelungen treffen, wie oft, ist Mama-TAg und der Rest ist eure kleine neue FAmilie. Ihr müsst ein eigenes Leben führen und die Frau Mama auch. Das macht auf Dauer eure Beziehung kaputt.

Ich hätte vorgeschlagen, dass du ihr einfach mitteilst, dass ihr z.B morgen dort und dorthin geht oder fährt. Nur ihr zwei und eure Kind. Ich kann sie einerseits schon verstehen.... die Mutter ist schon wichtig. Aber sie sollte dich dabei nicht vergessen. Und das tut sie. Versuche mehr mit ihr zu unternehmen. Frag doch mal deine Frau, ob ihre Mutter mal auf die Kleine aufpassen kann, damit ihr zwei auch mal Zeit miteinander verbringt! Das wäre eine gute Idee. Dann habt ihr kurze Zeit Ruhe! Ich kann dich aber andererseits auch verstehen! Du willst auch diese Nähe nur mit deiner Frau zusammen. Ich finde deine Frau verbringt jedoch zu viel Zeit bei ihrer Mutter! Ihre Mutter, sowie du es schon gesagt hast, muss langsam auch damit alleine klar kommen. Sie muss weiter leben. Aber sie darf nicht vergessen, dass ihre Tochter auch eine Familie hat, ihre eigene Familie!

Danke. Ich werde ihr das mal vorschlagen. Im Allgemeinen sehe ich das Ganze wie Du. Ich möchte meiner Frau den Umgang mit ihrer Mutter bestimmt nicht verbieten sondern nur, dass sie mehr Zeit mit mir allein bzw. mit mir und Kind als Familie an sich verbringt. Nicht nur die 2 Stunden am Abend, bis es in´s Bett geht. Ich mag meine Schwiegermutter ja auch sehr. Aber ich möchte sie auch nicht immer bei allen Unternehmungen dabei haben sondern wie Du schreibst auch meine "eigene Familie" haben und pflegen. Sonst bleibt nämlich alles auf der Strecke: Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit...leider hat es schon längst begonnen.

Meiner Frau und ihrer Mutter muss es aber auch klar werden, dass das Ganze keine Verhältnismäßigkeit mehr hat und unsere Ehe das nicht mehr auf Dauer aushält und letztendlich zerbrechen wird wenn nichts geschieht. Und das möchte bestimmt auch keiner von ihnen.

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@Daddy79

Rede mit deiner Frau und schlage es ihr vor. :)

Ich wünsche euch alles Gute.

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Könnt ihr vielleicht eine dritte Person mit einbeziehen? Wenn schon keine Therapeutin dann vielleicht ein Freund beiderseits? Deine Schwiegermama scheint nicht viele bekannte zu haben, sie kann nicht ihr leben von ihrer Tochter abhängig machen, denn sie hat eine eigene Familie die sie meiner meinung nach ganz schon links liegen lässt. Es gibt viele "Witwen Gruppen" die zusammen verreisen, sich austauschen, sich gegenseitig helfen. Vielleicht wär das mal was?

Das Verhalten deiner Frau ist nicht normal. Es hat aber einen Grund, sind es Ängste oder etwas anderes. Vielleicht solltest du mal mit deiner Schwiegermutter reden. Hör doch sie mal dazu sagt. Oder meinst du sie will diese endlosen Besuche ihrer Tochter. Sag deiner Frau, dass du das nicht länger mitmachen wirst und notfalls eine Trennung in Erwägung ziehst. SChließlich ist sie mit dir verheiratet und nicht mit ihrer Mutter. Geh raus und zeig ihr, dass du das allein sein zu Hause satt hast.

Ich finde es gut, dass du Verständnis dafür hast das deine Frau sich im Moment sehr viel um ihre Mutter kümmert. Der Verlust des Mannes/Vaters ist sicherlich für Beide nicht leicht und deine Frau hat vermutlich das Gefühl sich jetzt ganz besonders um die Mutter kümmern zu müssen, damit sie zum Einen nicht so alleine ist und zum Anderen, weil sie bestimmt denkt, dass ja nur noch die Mutter hat.

Aber ich denke auch, dass bei deinem Krankheitsbild, du auch gerne umsorgt werden möchtest bzw. deine Frau brauchst.

Wenn alles Reden mit deiner Frau nichts hilft... dann geh doch mal alleine zu ProFamilia und sprich dir da mal alles von der Seele. Die können dir kompetente Ratschläge geben und beraten dich. Da ist nichts schlimmes bei sich Rat und Hilfe zu holen. Ich drücke dir die Daumen udn hoffe, dass sich alles bald wider was normaliasiert.

Danke. Du hast Recht mit allem. Ich werd erstmal alleine zur Beratung gehen.Mal sehen wie es sich entwickelt.

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hm...klingt vielleicht komisch,aber unternehme was mit deinen freunden,gehe abends auch mal alleine weg,damit sie überhaupt wahr nimmt,das du auch noch da bist und sie vielleicht merkt wie sch...sich das anfühlt immer in einer leeren wohnung zu sein und allein oder rede doch mal mit ihrer mutter,was los ist...vielleicht kann sie dir antworten auf deine fragen geben oder deine frau hat einfach nur verlustängste,da solltest du ihr schon zur seite stehen und mal eine beratungsstelle aufsuchen,aussenstehende beurteilen alles etwas anders und kritischer wie man selbst

vermutlich ist deine frau einzelkind und hat(te) eine besonders enge beziehung zu den eltern. deine schwiegermutter war so auf mann und "kind" fixiert, daß sie denkt, sie hätte ein recht auf die fürsorge und anwesenheit ihrer tochter. aber nach einem jahr der trauer hätte sie sich fangen und ihr leben selbst in die hand nehmen müssen.

an deiner stelle würde ich mit den beiden zusammen ein gespräch führen und ihnen klipp und klar mitteilen, daß es so nicht weitergehen kann. die grundfamilie sind deine frau, eure tochter und du. deine frau muß wieder von ihrer tochterrolle zu der von ehefrau und mutter zurückfinden. ich würde den beiden eine frist dafür setzen. drohe ruhig damit (auch wenn du es nicht ernst meinst) sonst mit deiner tochter ein eigenes leben aufzubauen und die beiden sollen dann weiter "mutter und kind" miteinander spielen.

da du je weniger energisch bist, kannst du ja eine etwas längere frist setzen - etwa vier wochen.

erkundige dich außerdem nach einem seniorentreff - z. b. bei der gemeinde, kirche, caritas etc. - wo du deine schwiegermutter integrieren kannst. wenn diese wieder spaß und freude am leben findet, bekommst du auch deine frau schneller zurück. lg

Danke für deine Meinung. Meine Frau hat noch 4 Geschwister. Sie alleine aber hat nur dieses Problem. Ich werde erstmal wie gesagt alleine zur Beratungsstelle gehen. Dann werde ich auch deinen Vorschlag überdenken.

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Durch den Schock wegen desTodes des Vaters scheinen deine Frau und ihre Mutter in das alte Beziehungsschema Mutter- Kind zurückgefallen zu sein und wieder in der Vergangenheit zu leben. Mach dich deutlich bemerkbar und besteh auf deinem Recht als neuem männlichem Familienoberhaupt, bislang war das wahrscheinlich die Position deines Schwiegervaters.Wenn freundlich und nett nicht mehr funktioniert, dann musst du halt energisch werden.

Vielleicht hat sie zur Zeit extreme Angst auch noch die Mutter zu verlieren...Und sie lebt ja jetzt auch wieder allein,ist vielleicht depressiv,wegen der Stille,ich weiß nicht...Das gibt sich bestimmt wieder...geh doch einfach nachmittags hin,sie abholen...

Ja, mit ihr reden. Du musst ihr ganz klar sagen, dass dir das zu wenig ist und dass sich da was ändern muss, oder du deine Konsequenzen in der Sache ziehst.

Bist du denn sicher, dass von deiner Frau auch noch soviel Zuneigung da ist, wie von deiner Seite? Ich will dir da keine SOrgen machen, aber so toll klingt das nicht.

Mir ist das häufiger auch bei Bekannten aufgefallen, sobald das Kind war, war das Kind an 1. Stelle und der Mann ist abgemeldet

Reden versuche ich ja ständig...leider scheint sie das alles "nicht zu interessieren", da für sie das ganze normal scheint.

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@Daddy79

Dann musst du zu den Konsequenzen greifen. Sag ihr, entweder bessert sich das, oder ich suche mir zum 1.1.13 eine eigene Wohnung.

o.ä. Falls sich das dann immer noch nicht bessert.. dann ist es zwar schade und traurig, aber eure Ehe scheint dann kaputt zu sein bzw. sio hat dann kein Interesse mehr daran.

Passiert denn noch was im Bett? Sorry, wenn ich so indiskret frage.

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@Mouse1982

Nicht oft. Sie hat auch keine Lust dazu, egal wie ich mich anstrenge.

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beginne, auszugehen, nutze den tag. und vor allem, sei nicht zu hause, wenn sie kommt.

irgendwann wird sie das gespräch suchen.

manche leute, die die theorie nicht verstehen, brauchen die praxis.

bin erstaunt, wie viele DH meine, eher nüchterne, antwort bekommen hat.

denke mal darüber nach, diese frage einfach auf dem rechner zu lassen, damit deine frau sie findet....

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@sassbar

Eine Überlegung wert. Vielleicht hilft es ihr es so zu verstehen, daß ich ihr nichts Böses will sondern nur Zeit und Liebe für die eigene Familie, auch für mich.

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