Denkt ihr man sieht verstorbene im "Himmel " wieder?

21 Antworten

Hallo LindaMarie17,

es tut mir sehr leid, dass Du Deinen Vater schon so früh verloren hast! Meiner starb, als ich noch ganz klein war. Ich kann mich gar nicht mehr an ihn erinnern, dennoch vermisse ich ihn sehr. Ich freue mich jedoch, ihn eines Tages wiederzusehen und ihn dann endlich kennenlernen zu können, allerdings nicht im Himmel. "Warum nicht im Himmel?", magst Du fragen.

Nun, den meisten ist nicht bekannt, dass die Bibel an vielen Stellen von der Aussicht auf ein ewiges Leben in einem irdischen Paradies spricht und nicht vom Himmel. Stellvertretend für viele andere, möchte ich hier nur zwei Stellen erwähnen. Sie lauten:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29).

"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).
Wenn die Juden zu biblischer Zeit in den heiligen Schriften lasen, stießen sie dabei immer wieder auf Aussagen, die sich auf ein künftiges Leben auf der Erde bezogen. Die Hoffnung auf ein Leben im Himmel war ihnen völlig unbekannt. Damit wurden sie erstmals konfrontiert, als Jesus Christus davon sprach, z.B. als er zu seinen Jüngern sagte: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:2,3). Mit dem "Hause meines Vaters" meinte Jesus natürlich den Himmel und er sagte unmissverständlich, dass er seine damaligen Jünger dorthin holen werde.

Doch zeigt die Bibel auch, dass nicht alle Jünger Jesu Christus automatisch die Hoffnung haben, einmal mit ihm im Himmel zu sein. Sie spricht von "Auserwählten" und "Berufenen", deren Zahl begrenzt ist (Kolosser 2:3, Römer 1:6). Jesus sagte einmal mit Blick auf diese "Auserwählten": "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). In der "Offenbarung" wird sogar die genaue Zahl dieser "kleinen Herde" bekanntgegeben: 144.000 Personen (siehe Offenbarung 7:4 und 14:1).

Warum ist aber die Anzahl der zu himmlischen Leben Berufenen überhaupt begrenzt? Weil diese Personen im Himmel eine besondere Aufgabe zu erfüllen haben; zusammen mit Jesus Christus bilden sie eine himmlische Regierung, in der Bibel auch "Gottes Königreich" genannt. Wie bei jeder anderen Regierung auch, können ihr nicht alle Bürger angehören, sondern nur eine begrenzte Auswahl geeigneter Personen. Diese himmlische Regierung wird über gehorsame Menschen hier auf der Erde regieren. Darüber schreibt die Offenbarung: "...mit deinem [Jesu Christi] Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,   und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10).

Welches sind aber einige Voraussetzungen dafür, dass jemand in den Himmel gelangen kann? Zum Beispiel muss jeder, der einen Platz im "Königreich der Himmel" bekommt, mit Jesus Christus in den "neuen Bund" und in den "Bund für ein Königreich" aufgenommen werden. Jesus sagte beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern: "  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben;   und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,   damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt (Lukas 22:29-30). Nach Jesu Worten wird nur jemand in diesen Bund aufgenommen, der "in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten" hat, d.h. jemand, der ähnliche Erprobungen des Glaubens wie Jesus durchgemacht und in ihnen, ebenso wie er, standgehalten hat.

Eine weitere Voraussetzung für das himmlische Leben ist die Wiedergeburt. Das geht aus folgenden Worten Jesu hervor: "Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen" (Johannes 3:3). Auf das Thema "Wiedergeburt" näher einzugehen, würde den Rahmen dieser Antwort ganz sicher sprengen. Doch sei hier nur soviel gesagt, dass die Wiedergeburt eine unabdingbare Voraussetzung für die Berufung zu himmlischem Leben ist.

Wie diese biblischen Darlegungen gezeigt haben, steht ein Leben im Himmel wohl den meisten Menschen nicht in Aussicht. Andererseits wird das am Anfang beschriebene Leben in einem Paradies auf Erden sehr vielen Menschen offenstehen, denn über die Auferstehung zum Leben hier auf der Erde heißt es in der Bibel: "Und ich [der Apostel Paulus] habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird (Apostelgeschichte 24:15).

Zu diesen "Ungerechten" zählen all die Menschen, die in ihrem früheren Leben nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen. Nach ihrer Auferstehung bekommen sie jedoch die Chance dazu. Wenn sie sie nutzen, dann steht ihnen das verheißene ewige Leben in Aussicht. Dann wird sich die folgende alte Prophezeiung aus einem Psalm erfüllen:"  Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden" (Sprüche 2:21). Kannst Du Dir vorstellen, wie schön es sein wird, wenn es auf der Erde keine bösen Menschen mehr geben wird und wir dann all unsere lieben Freunde und Angehörigen wiederzusehen?

LG Philipp

Ciao :-)

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die man nicht erklären kann.

Ich habe viel über dieses Thema gelesen. Mein Vater starb, da war ich 15 Jahre alt und ich habe es lang nicht überwunden. Damals dachte ich, dass ich ihn spüren könnte und hab mit ihm geredet. Das hat mir geholfen, weil ich ihn im Herzen bei mir trug. Noch heute (fast 40 Jahre später) habe ich ihn vor meinen geistigen Auge und er ist immer noch bei mir.

Jetzt zu deiner eigentlichen Frage. Ob es ein Himmel in dem Sinne gibt glaube ich nicht, aber an ein höhres Wesen, dass sich um unsere Seelen kümmert.

Vllt. wollen wir das auch nur glauben, damit uns das eigene Sterben leichter fällt. Doch habe ich schon viel erlebt, was mich in meiner Vermutung stärkt.

Das wichtigste ist, dass du ihn in deinem Herzen trägst, dann ist er immer bei dir.

LG


Ich denke, das dies zumindest möglich ist. Wie es im Jenseits konkret aussieht, kann ich auch nicht sagen, aber irgendwann werde ich es erfahren.

Auch ich bin gläubiger Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Die Antwort von comhb3mpqy gibt meine Haltung zu diesem Thema treffend wieder.

Ich wünsche Dir aber auch viel Kraft, die Trauer zu verarbeiten. Ich denke, es ist oft ein großes Stück Arbeit, von der Trauer zur Dankbarkeit zu kommen. 

Dies kann sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken. Also positiv über den Verstorbenen zu denken und dankbar für die gemeinsamen Erlebnisse zu sein, ist ein Anzeichen dafür, dass man die Trauer gut verarbeitet hat. Ich weiß, wovon ich rede, sage ich nur.

LG

chman

Freundin geht feiern während..?

Hi meine Freundin geht feiern an Silvester um sich abzulenken weil sie das ganze sehr mitnimmt das mein Vater gestorben ist und sie deswegen an ihre verstorbene Mutter denken muss .. ich bin gerade im Ausland in dem Land in dem mein Vater lebte und die Beerdigung ist 1 Woche her .. was haltet ihr davon ?

...zur Frage

Ist das wirklich passiert oder war das ein einfacher Traum?

Damals als Kind haben meine Eltern und noch andere Bekannte mir erzählt als jemand in der Familie gestoben ist, dann haben die im Schlaf ein Treffen mit dem Verstorbenen gehabt.

Beispiel mein Vater, die Mutter ist vor vielen Jahre gestorben gestorben und an einem Abend im Schlaf hatte mein Vater ein Treffen im Himmel mit seiner Mutter. War das jetzt wirklich ein Treffen im Himmel oder war das ein einfacher Traum den man sich selber so einbildet? Komischerweise haben mir das insgesamt 2 oder 3 Leute gesagt.

Btw. wir gehören zu KEINER Religion und sind auch keine Türke.

...zur Frage

vater gestorben bitte um hilfe mama dreht durch was kann ich tun?

hi leute ich rede normalerweise nicht so über meine gefühle aber ich sehe jetzt bald keinen ausweg mehr:(mal ein kleines bild ich bin 14 und vor zwei monaten(mit noch 13) starb mein vater an krebs :( es war ein langer schwerer weg und klar fehlt er mit ich komme aber denk ich wirklich gut damit klar(vlt hab ich das auch noch garnicht realisiert). ich denke nicht daran das ich so arm bin und er mir so fehlt und ich traurig bin ich bin seit anfang an der einstellung das es das aller aller beste ist das er nun in friedlichem einschlafen sterben durfte und das "freut" mich sogar für ihn wenn er mir besonders fehlt denk ich einfach daran das es ihm jetzt super gut geht und dann freu ich mich sogar für ihn ich erzähle ihm meinen tag und lache und es ist als wäre er da nur halt hat er keine schmerzen so wie es mir geht komm ich wirklich super klar auch meine schwestern glaub ich kommen damit gut klar aber meine mama nicht so... wir wohnen in einem großen haus alle ausgezogen nurnoch meine mama und ich im haus gegenüber mein opa der nicht gehen kann zum glück wohnt meine oma auch noch nebenan aufjedenfall haben wir glück das wir so viel geld früher schon gesparrt haben denn sonst würd es jz mim geld knapp werden auf jedenfall stresst sich meine mama extrem sie meint sie muss plötzlich alles putzen ausmisten das tun und das tun sie dreht komplett durch und ich weiß nicht was ich tun soll :( ich helfe ihr wo ich kann aber geh ins 4. gym und das is eben für mich auch besonders wichtig weil ich nachher in eine HTL will... meine mum macht durchgehend irgendwas odet spieelt ihr "süchtlerspiel"  sie nimmt ab und ich weiß nicht was ich machen kann außer ihr helfen und sagen jetzt hör mal auf und entspann dich.... ist oder war jemand in der gleichen situazion? sorry das es so lang wurde :(

...zur Frage

Bleibt der Mond in einer nacht an der gleichen stelle?

also ich meine damit, ich sehe den mond jetzt(21.10uhr) an einer stelle am himmel. ich würd gerne wissen ob er morgen früh immer noch an dieser stelle ist...?

weil bei der sonne ist das ja so, sie geht im osten auf und im westen unter.

danke schomal.. vg

...zur Frage

Mein Vater ist heut früh gestorben und ich kann nicht weinen, normal?

Mein Vater ist heut früh im Alter von 80 Jahren verstorben. Er hatte in den letzten Jahren 2 Schlaganfälle und war schwer Demenzkrank. Seit gut einem Jahr lebte er im Pflegeheim.

Da ich eine halbe Tagesreise von meinen Eltern entfernt wohne, habe ich ihn auch seit längerem nicht mehr gesehen.

Heut früh nun rief meine Schwester an und teilte mir mit das Papa jetzt gestorben ist.

Ich kann nicht weinen, nicht mal richtig traurig sein.

Muss ich mich jetzt schämen ?

Ich bin eine erwachsene Frau und komme gerade mit mir selbst nicht klar. Nicht mal ein richtiges Gefühl der Trauer kommt bei mir hoch. Ich habe sogar normal weiter gearbeitet, als ob nichts wäre. Meine Kollegen haben mich schon ganz komisch angeschaut. Bin ich nun so gefühlsarm ? Ich habe richtig Angst vor mir selbst.

LG Gurkentopf

Muss ich mich jetzt schämen ?

...zur Frage

Meine Mutter hat BauchspeicheldrüsenKREBS!

Ich verabscheue mich zu tiefst und hasse mein Leben!! Vor einem Monat war alles noch in Ordnung. Ich hatte vier super Freunde, eine gute Familie... doch jetzt?? Jetzt ist alles anders. Am 30 Juli ist mein bester Freund gestorben, dann habe ich bemerkt wie mein vater meine Mutter betrügt und nun? Ja nun habe ich heute erfahren, dass meine Mutter Bauchspiecheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium hat. Verdammt!! Ich könnte brüllen, schreien und alels. Die ganze Zeit bin ich am heulen! Wieso passiert so was mir, wieso ausgerechnet meiner Familie? Was soll das? Ich fasse es nicht. Ich habe Angst sie auch noch an den Tod zu verlieren. Ich hasse meinen Vater dafür das er seine Familie zerstört! Und ich hasse mich!! Ich will nicht mehr leben! Nicht ohne meinen besten Freund Dave. ich will das meine Mutter wieder gesund wird. Ich will das mein Vater niemals fremdgegangen ist! ich will einfach nur mein altes Leben zurück!! Was soll ich nur tun?? (Bin 17, wbl)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?