denken ältere leute oft an den tod?

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Also ich kenne ältere Menschen, die denken überhaupt nicht an den Tod und ans Sterben. Ich kenne sogar viele, die strotzen vor Unternehmungslust, sie reisen herum, erfreuen sich an der Natur und an ihren Enkel- und Urenkelkindern, und sie denken gar nicht daran, an irgendetwas zu verzichten. Du darfst nicht vergessen, dass es den älteren Menschen heutzutage um ein Vielfaches besser geht als in ihren Jugendjahren. Sie mussten damals, im Krieg oder nach dem Krieg, auf vieles verzichten und können heute Wohlstand und Freiheit genießen. Die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass viele Krankheiten geheilt oder um Jahre hinausgezögert werden können. Durch die Sozialdienste gibt es für alte Menschen viele Erleichterungen im Alltag. Gleichzeitig kenne ich aber auch viele junge Menschen, die keine Freude am Leben haben und sich mit ihrer Freizeit nichts anzufangen wissen. Ich bin sicher, dass das Nachdenken über Tod und Sterben nicht altersbezogen ist. Entweder man hat Lebensfreude oder eben nicht. Wenn ich deine Zeilen so lese, dann bin ich mir sicher, dass so manche Urur-Oma mehr Power und Freude am Leben hat als du! Mach dir doch keine Sorgen über andere Menschen, sondern mach was aus deinem Leben! Du hast noch viele Jahre vor dir, fang endlich an, sie zu genießen!

Meine Frage dazu wäre noch: Wie definierst du "ältere Menschen"?

Für einen sechsjährigen ist vielleicht ein 30jähriger schon ein älterer Mensch. Aber für einen 60jährigen ist ein 70jähriger wahrscheinlich noch nicht so alt.

Die Frage ist doch immer die Definition von Alter.

Ich sehe mich z.B. nicht als älteren Menschen, obwohl ich nächstes Jahr 60 werde. Denn meine Ärzte haben mir gesagt ich kann 90 werden. Danach habe ich noch 30 lange Jahre Zeit, um ein älterer Mensch zu sein.

Ich kann deine Frage aber verstehen. Ich habe früher ähnlich gedacht.

Heute tun mir die älteren Menschen nicht mehr Leid. Viel mehr tun mir die jüngeren Leid.

Wenn ich sehe das sie ihr Leben dafür verschwenden alle möglichen Dinge besitzen zu können und sich nicht auf das älter werden vorbereiten.

Viele Menschen, die vom Arbeitsleben in die Rente gehen haben große Probleme. Sie denken daran wie toll jetzt alles zu Hause wird. Vorher haben sie gearbeitet. Mussten sich um viele Dinge kümmern. Und dann ist plötzlich das Ausscheiden aus demBerufsleben da und sie kommen nicht damit zurecht.

3 bis 5 Jahre nach dem ausscheiden aus dem Beruf steigen die Scheidungsquoten noch einmal gewaltig.

Denn die Leute bereiten sich nicht darauf vor das sie nun mit ihrem Ehepartner 24 Stunden am Tag zusammen sind. Und nicht nur ein paar Stunden nach Feierabend. Das führt dan zu ungeahnten Konflikten.

Vor allem wenn man keine Hobbys hat. Denn irgendwann ist zu Hause alles gemacht, was man sich vorgenommen hat. Und dann hat man viel Leerlauf.

Ich sage mir: "Sei du selbst, die Veränderung für diese Welt, die du dir wünschst."

Und so habe ich mir vorgenommen das weiter zu tun, was ich mein Leben lang getan habe. Ich werde im Bereich von Menschen mit Behinderung und Menschen die Gewalt und Mißbrauch erfahren haben, ehrenamtlich weiter tätig sein.

Und ebenso denke ich können sich andere ältere Menschen ihre Biete suchen, die für sie in Frage kommen.

stelle mir dann vor das sie total unglückilich sind und sich nicht zu beschäftigen wissen

Das stimmt schonmal garnicht!

sie angst vor dem tod haben und denken ihr leben hat kein sinn mehr

Das stimmt zwar, dass sie an den Tod denken, haben aber keine Angst, weil sie eine gewisse Genugtuung und Erfahrung haben.

was soll ich machen

Sport und viele Sachen in der nächsten Zeit: Geh Fussball spielen, Tennis, Handball, egal was, nur irgendwas, was dir Spaß machen könnte und wo du dich ablenken kannst

Ältere Leute haben meist weniger Angst vor dem Tod. Mit den Jahren verliert der Tod seinen Schrecken. Es ist schwer zu verstehen, dass das Leben irgendwann aufhört. Für junge Menschen ist es viel schwerer, weil sie damit nicht so oft konfrontiert werden. Da stirbt ein Wellensittich oder ein Kaninchen, ist einfach weg und kommt nicht mehr zurück. Mit den Jahren lernt man, dass nicht alles unendlich ist.

Ich bin JUng und denke auch oft an den Tod, aber ich habe nicht Angst davor. Viele ältere Leute haben auch keine Angst vor dem Tod, manche freuen sich sogar darauf. Der Tod ist ja eigentlich nichts schlimmes. Mir tun nur immer die hinterblibenen sehr sehr leid. ABer die Person, die gestorben ist, die tut mir nicht leid, wieso auch? Denen wird es besser gehen.

Aber für die Hinterblibenen ist das sehr traurig :(((

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