Deckenleuchte an Steckdose anschließen?

2 Antworten

Natürlich geht das... Und ist sogar erlaubt. Zumindest in der Schweiz. Denn wir haben hier keine Klobigen Riesen SCHUKO steckdosen die man zudem noch umstöpseln kann. Also keine definierte Zuteilung der Leiter. Da unsere Steckdosen Typ12/Typ 13 asymetisch aufgebaut sind, kann auch jedem Anschluss ein Leiter zugeteilt werden. Rechts der stromführende Leiter (Phase, Polleiter, Aussenleiter) links der Rückleiter (Neutralleiter,Nullleiter, Mp) und in der Mitte den Schutzleiter, (Erde,PE). Es muss dann einfach darauf geachtet werden dass der braune Leiter (Phase) geschalten wird und am Fusskontakt der Lampenfassung angeschlossen wird. Und da die Steckdose gepolt sind ist ein falsches Einstecken ausgeschlossen.

Möglich ist es, allerdings nicht zulässig. Bei Deckenlampen ist die Zuordnung Phase und Null fest vorgegegen und kann nicht vertauscht werden. Daher haben diese Lampen keinen besonderen Schutz falls der Nulleiter mit Phase vertauscht wird. Beim E-Schraubgewinde steht dann das Gewinde unter Strom was beim ein- oder ausschrauben des Leuchtmittels angefasst werden kann. Lampen die für den Betrieb an der Steckdose gedacht sind haben ein speizialgewinde wo nur dann Strom auf das Gewinde gelangen kann, wenn das Leuchtmittel fast vollständig hineingedreht ist.

Acuh die normalen Schalter sind problematisch da die 50:50 chance haben die Null statt der Phase zu schalten.

In den USA ist der extra Schutz bei Lampen mit Steckern unbekannt. Dafür hat die Steckdose einen breiteren Schlitz für den Nulleiter, der N-Anschluß der Lampe dann einen breiteren Kontakt und kann nicht verkehrt herum eingesteckt werden:

http://www.auswandern.us/steckdose-usa.jpg

Nö. Stimmt nicht ganz. Spezialgewinde. Son Schwachsinn. Bei Lampen, die mittels Stecker betrieben werden, muss man darauf achten, dass das Schraubgewinde an der geschaltenen Ader hängt.

Und es heisst NEUTRALLEITER nicht NULL.

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@fuchsi1970

Als "Ratgeberheld" sollte man schon Fachausdrücke kennen und nicht "Nullleiter" sagen, da gebe ich Fuchsi recht! Die Problematik mit dem richtigen Anschluss lässt sich ganz einfach mit einem Durchgangsprüfgerät beheben, womit die Schaltung einfach einmal durchgemessen wird und dann kann man den Stecker/Steckdose kennzeichnen.

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@TitanAlpha

Warum zum Geier soll ausgerechnet ein Ratgeberheld (jemand der selber am wenigsten für diese Auszeichnung etwas kann) einen anderen Ausdruck benutzen als den, welchen womöglich 99% Andere ebenfalls gebrauchen. Auch ich sage tagtäglich in meinem Elektrojob "Null-Leiter" und sogar Schraubenzieher anstelle Schraubendreher, wie es ja eigentlich richtiger wäre.

Nichts dagegen habe ich, wenn man in einem Kommentar ergänzend mitteilt, daß es richtiger wäre "Neutralleiter" ihn zu benennen.

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@TimeosciIlator

Ratgeberheld wirst du indem du oft hilfreiche Antworten gibst (was du anscheinend machst). Hilfreicher ist allerdings wenn Fachleute (und ich unterstelle dir jetzt einmal das du ein solcher bist) auch Fachausdrücke verwenden. Das ist eben eine Art der professionalität und unterscheidet einen Techniker von einem Wald&Wiesen Elektriker.

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@TimeosciIlator

Meine Güte, dass ich mir ein bischen Tipperei gespart habe heißt höchstens das ich faul bin - und dazu stehe ich!

Fassungen für Steckerbetriebene Lampen haben ein Gewinde das nicht Teil des Stromkreises ist und dafür unten am Fuß der Fassung zwei Kontakte die erst schließen wenn das Leuchtmittel fast vollständig eingeschraubt ist.

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@Commodore64

Spezialgewinde. Son Schwachsinn. Bei Lampen, die mittels Stecker betrieben werden, muss man darauf achten, dass das Schraubgewinde an der geschaltenen Ader hängt.

Und jetzt erkläre mir mal woran der Laie sehen kann in welcher Stellung dieser Schalter an oder aus ist.

http://www.fernsehteile.de/assets/images/Schnurschalter_schwarz.jpg

Und erkläre mir mal warum der Laie auf jeden Fall dran denkt den Schalter aus zu machen (durch Hellsehen wo aus ist) und den Stecker zu ziehen wie er es machen sollte!

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