Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden, Jesus sagt erschlagt sie in Lukas 19 Vers 27?

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10 Antworten

Es ist eine harte Aussage; so ähnlich wie andere harte Aussagen, die Jesus in seinen Gleichnissen und Aussprüchen manchmal macht, um Dinge ganz eindeutig klarzustellen. Gehen wir mal ins Detail.

Jesus erzählt von jemandem, der auszieht, um sich ein Reich zu erwerben. Er hat Knechte, also eigene Leute, vergleichbar mit seinen Jüngern, die seine Lehre annahmen und leben. Die Knechte bekommen den Auftrag zu wirtschaften und das tun sie oder auch nicht. Die "Bürger" aber - Landsleute, Menschen aus dem eigenen Umfeld also - sind ihm feind, sie senden ihm sogar feindliche Botschaften nach. Diese Leute sind vergleichbar mit den Menschen, die zwar die Lehre Jesu hören und sogar verstehen, sie aus Feindschaft aber dennoch nicht annehmen. Kommt der Mann nun als König zurück, verhält er sich auch wie ein König der damaligen antiken Welt. Die Knechte, die das anvertraute Gut gewinnbringend verwaltet haben, werden belohnt - zumindest zwei davon - und wer nicht gut gewirtschaftet hat, wird zwar nicht direkt bestraft, aber peinlich bloßgestellt. Ein orientalischer König rechnet aber auch mit seinen erklärten Feinden ab: Er läßt sie hinrichten, zum Zeugnis seiner königlichen Macht. Nichts Besonderes also.

Das Gleichnis steht nicht als monumentale Androhung des Gerichts da oder als Ankündigung göttlicher Grausamkeiten. Sprache und Bilder, die hier verwendet wurden, waren den damaligen Zuhörer und Lesern der Geschichte völlig klar. Der Mann, der zu Beginn noch kein König ist, erwirbt sich ein Reich, nämlich das Gottesreich. Er kommt heim in SEIN EIGENES Land und ordnet die Verhältnisse. Und wer sein erklärter Feind ist, wird in diesem Reich keinen Platz mehr haben.

Erklärte Feinde Gottes sind nicht Menschen wie Du oder ich oder Menschen, die vor lauter Angst vor einem schrecklichen Richter-Gott nicht mit ihren Talenten "wuchern" können (aus diesem Gleichnis hier stammt der Begriff "Talent" für eine Begabung oder eine natürliche Fähigkeit!). Die Leute, um die es geht, sind diejenigen, die wider besseres Wissen (!) und ganz absichtlich Feinde Gottes sein wollen. Solche Leute hatte Jesus wohl gelegentlich um sich und er sagte ihnen auch bei verschiedenen Gelegenheiten, was auf sie zukommt, unter anderem auch in dieser Geschichte. Gruß, q.

Viele halten Gott und seinen Sohn für so sentimental, dass sie es gar nicht übers Herz brächten, böse Menschen zu bestrafen. Das liegt entweder daran, dass solche und viele ähnliche Aussagen der Bibel nicht gelesen werden, oder dass gleich reflexartig nach einer abgemilderten Deutung gesucht wird.

Einige beispielhafte Textpassagen:

  1. Thessalonicher 1:6-9

6Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten,7euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln8in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen.9Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke.

Hebräer 10:26-31

26Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,27[wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.28Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin.29Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat?30Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“31Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

  1. Petrus 3:5-7

5Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes;6und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde.7Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

Offenbarung 19:11-21

11Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.12Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt,13und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes.14Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet.15Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen.16Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

17Ich sah auch einen Engel in der Sonne stehen, und er schrie mit lauter Stimme und sagte zu allen Vögeln, die in der Mitte des Himmels fliegen: „Kommt hierher, werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes,18damit ihr die Fleischteile von Königen freßt und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen, von Freien wie auch von Sklaven und von Kleinen und Großen.“

19Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer.20Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt.21Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

Johannes 3:36

36Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Gott und sein Sohn sind eben nicht sentimental, rührselig, und inkonsequent. Sie sind liebevoll, barmherzig und langmütig, aber genauso gerecht und ihrem Wort verpflichtet.

Berichtigung:

Statt 1. Petrus 3:5-7 lies 2. Petrus 3:5-7

Statt 1. Thessalonicher 1:6-9 lies 2. Thessalonicher 1:6-9

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@kdd1945

Hallo kdd1945

Deine Zahlendreher hat das System verursacht!

Man muss hinter den Aufzählungsnummerirungen, wenn sie am Zeilenanfang stehen, den Punkt weglassen. Dann wird die Zahl als Text behandelt und unverändert editiert.

Ansonsten eine sehr plausible Erklärung. Danke und DH!!



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Hallo svennowitsch! Hier spricht Jesus als künftiger Richter der Menschen. Die meisten sehen in Christus nur das Kind in den Windeln und kehren im Dezember nach Bethlehem zurück; oder den wehrlosen Mann am Hinrichtungswerkzeug. Nein! Christus ist ein mächtiger König geworden, der die richten wird, die sein Königtum nicht anerkennen wollen. Sein Gerichtsvollzug ist in Offb.19/11 ff niedergeschrieben. Bevor jedoch Christus zum Gericht schreitet, lässt er die Botschaft vom bereits aufgerichteten Königreich Gottes weltweit predigen (Mat.24/14). Wahrscheinlich haben diese Prediger auch schon an Ihre Tür geklopft. Ja! Jehovas Zeugen verkündigen, daß 1914 im Himmel Christus mit der Herrschaft über die Erde betraut wurde (Offb.11/15).

3 ½ Jahrzehnte vor 1914 haben Jehovas Zeugen auf Grund einer entschlüsselten Prophetie aus dem Buch Daniel erkannt, daß mit 1914 der große Krieg kommen würde, den Jesus als Beginn der Bedrängniswehen voraussagte (Mat.24/7). Inzwischen hat der Mensch Waffen erfunden, mit dem man das Leben auf der Erde X-mal auslöschen könnte so daß in Kürze folgendes wahr werden wird: Offb.11/18B (Ei)......... alle zu verderben, die die Erde verderben.

Wiese sollte dieser weltweite Krieg kommen? Weil 1914 Jesus im Himmel König über die Erde wurde und Satan aus dem Himmel schleuderte. Hiezu die einschlägigen Bibelstellen:

Offb.6/1-8 (Ei)………..Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel; und ich hörte das erste der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: Komm! Da sah ich ein weißes Pferd; und der, der auf ihm saß, hatte einen Bogen. Ein Kranz wurde ihm gegeben, und als Sieger zog er aus, um zu siegen. Als das Lamm das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite Lebewesen rufen: Komm! Da erschien ein anderes Pferd; das war feuerrot. Und der, der auf ihm saß, wurde ermächtigt, der Erde den Frieden zu nehmen, damit die Menschen sich gegenseitig abschlachteten. Und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben. Als das Lamm das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte Lebewesen rufen: Komm! Da sah ich ein schwarzes Pferd; und der, der auf ihm saß, hielt in der Hand eine Waage. Inmitten der vier Lebewesen hörte ich etwas wie eine Stimme sagen: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar. Aber dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu! Als das Lamm das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten Lebewesens rufen: Komm! Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt „der Tod“; und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde. Offb.12/7-9 (Ei)........Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache,, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.

Jehovas Zeugen verkünden seit rd. hundert Jahren das aufgerichtete Königreich Gottes im Himmel. Jeder kann jetzt frei entscheiden, ob er dieses Königreich anerkennen will oder nicht. Jehovas Zeugen ermuntern weltweit die Menschen, die Bibel in die Hand zu nehmen und sich mit ihrer Prophetie auseinanderzusetzen.

1.Thess.5/21 (NW)……Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist

Apropos eine andere Frage: Wer, meinen Sie, sind heute echte Nachfolger Jesu? Die, die sich gegenseitig im Krieg umbringen oder eine andere Gruppe…..? Ich bin vor 50 Jahren zur Ansicht gekommen, daß es Jehovas Zeugen sind. Sie haben folgende Merkmale

Teil A) Allgemeine christliche Grundsätze • Sie haben Liebe untereinander Joh.13/34,35 (Ei)……………….Ein neues Gebot gebe ich euch: liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, ,dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. Liebe wirkt vereinigend, wie Paulus schreibt: Kol.3/12-14 (Ei).....Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum kleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Vor allem aber liebt ein= ander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Das Gebot der Nächstenliebe kannten auch schon die Israeliten (3.Mose 19/18); das „neue Gebot“ ist das der opferbereiten Liebe (..wie ich euch geliebt habe..) • die alleinige Grundlage ihres Glaubens ist die Bibel 2.Tim.3/16,17 /Ei)………Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. Joh.17/17 (Ei)........... Heilige sie

Kommentar zum Neuen Testament von William McDonald zu der Stelle Lukas 19,27: "Die Bürger, die den "Hochgeborenen" nicht als Herrscher wollten, werden als "Feinde" bezeichnet und zum Tode verurteilt. Das war eine traurige Vorhersage des Schicksals des Volkes, das den Messias abgelehnt hat."

Quelle: http://www.jesus.ch/information/bibel/bibelstudium/lukasevangelium/138209-bibelstudium_lukas_191127.html

Relativieren ist...'relativ' ^^ Denk dran, es handelt sich hier um ein Gleichnis. :)

Zitat aus einer Zeitschrift über diesen Text:

"Jesu Gleichnisse und andere Texte zeigen folgendes: Seine Gegenwart ist wie die Anwesenheit eines Hausherrn, der zu seinem Haus zurückkehrt, und wie die Anwesenheit eines Mannes, der das Königtum erlangt hat und zurückkehrt, um die Herrschaft über sein Reich anzutreten; Jesu Gegenwart bedeutet, dass eine persönliche Besichtigung vorgenommen und ein Urteil gesprochen wird, worauf die Vollstreckung des Urteils sowie die Belohnung der als bewährt Erfundenen folgt."

Ich glaube, um das zu verstehen muss man sich eingehender mit der Bibel und dem Hauptthema der Bibel beschäftigen. :)

svennowitsch, in der Tat ein schwerer Vers. Griechisch original: "macht sie vor mir nieder". WEnn einer jemanden "niedermacht", ist das nicht unbedingt, dass er ihn "erschlägt". Jedenfalls nicht unbedingt buchstäblich. Man kann auch mit Worten erschlagen! Wenn man Jesu andere Worte bedenkt: "Mein Wort ist scharf wie ein zweischneidig Schwert", dann könnte diese Übertragung vielleicht auch angebracht sein. Denn das Annehmen Jesu Worte = IHN selbst, entscheidet letztlich über Tod und Leben. Die, die gar nichts von Jesus wissen wollen, IHN ablehnen, werden (auf eigenen Wunsch!) von Jesus = dem Leben abgeschnitten. Mit einem tatsächlichen Gemetzel hat dieses Gleichniswort wohl nichts gemein. Denn letzte Worte Jesu waren auch für seine Feinde: "Vater, vergib ihnen, dennn sie wissen nicht, was sie tun!"


Auf ein baldiges Gemetzel, das Jesus, in Form des Engels Micheal, in der Schlacht von Hermagedon veranstaltet, hoffen nur die Zeugen Jehovas. 'Sie freuen sich darauf, dass alle, die ihre Sekte ablehnen, dann - angeblich eben von Jesus - in meterhohem Blutbad niedergestreckt und von Vögeln zerfleischt werden, und gemäß ihrer bunten Wachtturm-Bildchen wortwörtlich!

Deine Deutung von griechisch: katasphatto in diesem Zusammenhang würde dann wohl lauten: "schimpft sie mal richtig aus"

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Einen Hinweis auf die Bedeutung des Gleichnisses bekommst Du in

Lukas 19:11
Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen.


Lukas 19:12
Daher sprach er: „Ein gewisser Mensch von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land, um Königsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren.

.
Jesus selbst ist dieser "gewisse Mensch von vornehmer Geburt". Mit dem Hinweis, daß er in ein fernes Land reisen müsse, um Königsmacht zu erlangen, zeigte er den Jüngern, daß sie mit ihrer Meinung "das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen", falsch lagen. Eine Reise in ein fernes Land war damals schließlich eine langwierige Angelegenheit.

Jesu Reise ging natürlich nicht in ein buchstäbliches Land, sondern nach seiner Auferstehung ging er mit dem Wert seines Loskaufsopfers zurück in den Himmel, um dort auf seine Einsetzung als König zu warten.

Hebräer 10:12-13
12 Dieser aber hat für immer ein einziges Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich zur Rechten Gottes gesetzt,
13 fortan wartend, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt würden.

Psalm 110:1
Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:
„Setze dich zu meiner Rechten,
Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“


Der erklärte Feind dieses Königreiches Gottes ist natürlich Satan, der Teufel mit samt seinen Dämonen.
Der Vers, der Dich verunsichert hat, ist eigentlich eine Bestätigung der Prophezeiung in

1.Mose 3:14-15:
14 Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens.
15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

..

In dieser Prophezeiung spricht Gott zu Satan, der die Schlange als ein Sprachrohr gebraucht hatte, um Eva zu verführen.

Mit dem endgültigen Sieg Jesu über Satan wird ihm sozusagen der "Kopf zermalmt".


Irgendwie finde ich diese Aussage recht brutal

Da Satan so viel unsägliches Leid über buchstäblich Milliarden von Menschen gebracht hat, muß es Dir um ihn wirklich nicht leid tun - im Gegenteil!

Die endgültige Beseitigung Satans ist die Voraussetzung dafür, daß sich eine der letzten Prophezeiungen der Bibel erfüllen kann:

Offenbarung 21:2-3
3Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.
4Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Hallo Sturmwolke

Sehr gut und völlig richtig argumentiert und direkt aus der Bibel belegt!!

DH!!



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@Abundumzu

An kdd1945, sturmwolke, abunumzu. Eure Wachtturm-Kopien sind in keiner Weise eine Antwort. Der Fragesteller hat nach Lukas 19, 27 gefragt. Warum gebt ihr im keine Antwort zu diesem Vers, nach dem er gefragt hat? Es ist so typisch für ZJ, Gedanken umzulenken, wenn sie keine Antwort geben können. Umlenken auf ein abkopiertes Wachtturm-Thema, bei dem sie ihre Sektenlehre meinen, anbringen zu können.

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@mollimops

@mollimops:
Außer den Bibelzitaten habe ich da gar nichts kopiert. Ob die Antwort für den Fragesteller hilfreich ist, kannst Du gerne ihm selber überlassen.

Und tschüß!

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@Sturmwolke

Sturmwolkie,Nicht kopiert? Nach mehrmaligem "Studium" den Wachtturm auswendig wiedergegeben? Na egal. Wichtiger: Die Bedeutung dieses Verses wurde immer noch nicht erklärt. Warum auf andere Bibelteile ablenken, die diesen speziellen Vers in keiner Weise erklären? Ist es hierbei zu peinlich - gar in dieser Öffentlichkeit Organisastions schädigend die "Wachtturm-Wahrheit" offen zu legen ? Besser "theokratische Kriegslist" anwenden? Die kennst du doch als treuer ZJ? Aber mag Jehova Unwahrheiten oder Halbwahrheiten?


Da die Fragen, bzw. Antworten angeblich von allgemeinem Interesse sind, sollten die Antworten für alle zumindest auf die Frage bezogen sein, also präzise beantwortet werden. Das war bei sämtlichen ZJ-Antworten nicht der Fall! Dem Frager solche in andere Richtung führende Antworten überhaupt anzubieten, zeugt von Missachtung seiner Frage!

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Wir sollen die uns anvertrauten Güter vermehren, und nich aufbewahren und vergraben, um sie nur zu schützen. Du brinngst dein Geld ja auch auf die Bank, damit es sich vermehrt, und läst es nicht im Socken unter deinem Kopfkissen. Wie wütend wärst du wenn du dein Geld einem Bänker brächtest und bkommst keine Zinsen, siehst aber das alle anderen Welch bekommen. Ich glaube ,deine Aussagen würden sich ähnlich anhören wie die die Jesus in dem Gleichnis erwähnt. . Was will einer mit Taugenichtsen anfangen ??? Irgendwie mus er ja schaubilder darstellen, damit wir die Botschaften verstehen !

Um es kurz zu machen:

Jesus war der Gewalt überhaupt nicht abgeneigt. Da randaliert er auch schon mal im Tempel und treibt die Händler mit der Peitsche, stürzt ihre Tische um und schädigt so ihr Eigentum.

Korrigiere den Bild von Jesus als Friedensfürsten, und alles passt wieder.

Jesus bringt beides: Gerechtigkeit und Frieden!

Jesaja 9:6,7

6Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.7Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

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ich glaub der Zusammenhang relativiert die Aussage, hab ich mal gehört, aber es ist sicher nicht wörtlich gemeint glaube ich, des kann ich mir gar nicht vorstellen

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