Darf man zum Gespräch für ein psychologisches/ärztliches Gutachten Notizen mitbringen?

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8 Antworten

Ich finde es durchaus vernünftig, wenn du dir ein paar Dinge aufschreibst. in der Gesprächssituation kannst du sie dann besser ansprechen, sie sind dir wichtig, gehören also hierher.

Du weisst ja, worum es geht, was festgestellt werden soll.

Du kannst dir auch entsprechende Fragen vorstellen und schon mal darauf versuchen, zu antworten. Es wird dich auch beruhigen und dir den Stress nehmen, der bei so einem Termin unweigerlich kommt, wenn du deine Notizen dabei hast und dich sorgfältig darauf vorbereitet hast.

So erledigst du die Sache besser als total aufgeregt, spontan und mit einem Chaos im Kopf.

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Klar darf man das! Empfehle ich sogar.

Negativ ausgelegt wird es bestimmt nicht, im Gegenteil, es lässt in erster Linie erst mal darauf schließen das du vorbereitet bist, dein Anliege ernst nimmst und dir eine Entwicklung am Herzen liegt.

Der Psychologe wird grundsätzlich auf deine Anliegen eingehen, Notizen dienen als deine Gedankenstütze und nebenbei machst du dir diese im vertrauten Rahmen, d. h., stressfrei.

LG

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Sicher darf man das. Eine gute Vorbereitung des Termins zeigt wie ernst man die Sache nimmt.

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Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das negativ ausgelegt wird. Erklär einfach, warum Du Dir Notizen gemacht hast.

Ich mache das ja sogar zuweilen, wenn ich zu meiner Homöopathin gehe, damit ich keine Symptome vergesse, die wichtig wären, zu erwähnen.

Alles Gute. lg Lilo

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Ja klar darfst du das, ist sogar sehr gut, wenn du das so machst und alle für dich wichtigen Informationen weitergibst, jedes Detail kann wichtig sein. Wird dir keiner einen Strick draus drehen, wenn du es dir aufschreibst....

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Hallo Tragosso,

Sie schreiben:

Darf man zum Gespräch für ein psychologisches/ärztliches Gutachten Notizen mitbringen?

Antwort:

In der Fachliteratur findet sich kein Hinweis, daß Sie zu einem Gutachtertermin keine Notizen mitbringen dürfen!

Ganz im Gegenteil!

Viele Betroffene erzählen dem Gutachter irgendwelche Stories, welche sich dann in der einen oder anderen Form später im Gutachten wieder finden und oft nicht gerade positiv ausfallen!

Es hat sich in der Praxis bewährt, die eigene, aktualisierte und optimierte Krankenakte in Kopie zum Termin mitzubringen und dem Gutachter gegen Empfangsbestätigung auszuhändigen!

Bei speziellen Fragen des Gutachters kann man dann ganz einfach auf den Inhalt der eigenen Krankenakte verweisen und so kann man sich nicht um Kopf und Kragen reden! 

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

Bitte beachten Sie, daß die meisten Verfahren, auch Begutachtungen und Verfahren vor dem Sozialgericht, überwiegend nach Aktenlage entschieden werden!

Demzufolge kommt dem Inhalt der eigenen Krankenakte eine sehr große Bedeutung zu!

Achten Sie also in Ihrem eigenen Interesse immer darauf, daß der Inhalt Ihrer eigenen Krankenakte auch tatsächlich berücksichtigt wird!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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ich habe mir immer meine notizen mit gebracht,wurde meiner meinung nach nicht negativ ausgelegt.

hier gleich im ersten abschnitt was dazu.

http://www.rentenburo.de/sites/default/files/merkblaetter/Merkbl-Vorbereitung-auf-Gutachtenstermin.pdf

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Das würde ich dir nicht raten, der Psychologe will sehen das du dich mit dem Thema gründlich auseinander gesetzt hast. Und wenn du die Wahrheit sagst, was du unbedingt machen solltest, dann kannst du dich auch nicht verhaspeln

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