Cesar Millan Methoden

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Wenn ich eines gelernt habe während meiner Arbeit in der Filmbranche, dann ist es das: Traue niemals einem Film oder einer Dokumentation, die im Fernsehen oder im Kino gezeigt wird.

Da wird so lange die Szene wiederholt, bis sie so rüberkommt, wie der Regisseur es gerne hätte und wirkliche Problemszenen, Problemkinder, Problemhunde gibt es da überhaupt nicht. Alles wird so dargestellt, dass es verkaufbar, präsentierbar ist und um es spannend zu machen, dürfen auch ein paar willkürlich herbeigemauschelte Dramatikeffekte nicht fehlen.

Ob es hier um Kinder oder um Hunde geht, die "richtig" erzogen werden sollen oder um Knackis geht, diewegen irgendwelcher Raubüberfälle oder Erpressungen und dgl. vor Gericht stehen, das ist ALLES vorher abgesprochen und wird so lange geübt und wiederholt, bis der Regisseur zufrieden ist und der Kameramann die Szene im Kasten hat.

Deshalb: Man kann sich in solchen Sendungen evtl. die eine oder andere Anregung holen, man kann lernen, bei seinem Hund auf Kleinigkeiten zu achten usw. aber man sollte nie, nie, nie irgendwas als Evangelium betrachten oder den einen Lügner mit dem anderen vergleichen, um dahinterzukommen, welcher besser ist.

Es sind alles Lügen, die mit Hilfe geschickter Kameraführung und dem notwendigen Know how- vom Regisseur über die einzelnen Darsteller (zu denen in dem Fall auch die Tiere gehören!) bis hin zum letzten Kamerabeleuchter und den Maskenbildnern macht da jeder nur ganz professionell seinen Job. Auch die Darsteller. Und wenn ich nun auch noch erzählen würde, was und wie es im Anschluss an jede fertig abgedrehte Folge hinter den Kulissen abläuft (und glaub mir, ich hab es oft genug gesehen und erlebt !), würde dir der Kitt aus der Brille springen.

Glaube niemals das, was du im Kino oder im Fernsehen siehst. Zu mindestens 90 % ist alles Lug und Trug. Und genau darum scheitern so viele Darsteller in der Filmindustrie am eigenen Zwiespalt zwischen Lüge und Wahrheit ... aber das steht ja hier nicht zur Debatte.

Ich stimme dir vollkommen zu, aber ich denke das hat die eigentliche Frage nicht so richtig beantwortet.
:)
LG

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Ich hatte Nachbarn, die bei der Sendung waren. Natürlich muss das nicht für jede Folge gelten, aber bei denen war nichts gefaked.

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Hallo... lange schon her...habs jetzt gelesen Meine Subjektive Meinung: Zunächst mal hört sich der Part mit der Stelle, "und zerrt auch oft an der Leine" so an, als wenn dies keine sinnvolle Motivation sei. Wir Menschen neigen dazu den Tieren unsere Umgehensweise aufzustülpen. Das liegt daran, dass die meisten hingehen und eigene Motivationen immer wieder in den Vordergrund stellen, ohne dabei die Motivation der Tiere (hier speziell Hunde) zu sehen. Dass die Leine sehr weit oben angesetzt wird, hat damit zu tun, dass man oben dem Hund nicht die Möglichkeit gibt mit der körperkraft gegen die Korrektur zu reagieren und somit die Wirkung gegen Null tendiert. Nun zur eigentlichen Frage. Der Rütter hat für sich erkannt, dass es sich nicht verkaufen lässt, wenn man Hundgerecht mit dem Tier umgeht, da eine gewisse "Brutalität" für den Menschen nicht zu vermitteln wäre und somit nicht zu verkaufen wäre(schlechte Werbung und so....) Aber man vergisst, dass Hunde im Rudel viel Brutale untereinander umgehen. Ein Rudelführer setzt schon mal Drohbisse ein, wenn es nicht passt....! Nun zum Unterschied....Cesar Millan geht das Ganzheitlich an und sagt den Besitzern auch, dass es in der Hauptsache im Verhalten von den Menschen liegt entsprechend die Ursachen für die Probleme zu beseitigen. In Deutschland will dies meist keine Hören. Hunde sollen ja Freude machen. Und hier sollen sie die eigene Motivation befriedigen. Das der Mensch sein Verhalten verändern muss ist nicht populär. Also geht Rütter hin und verändert die meisten Probleme mit "Klassischer Konditionierung". Das Verändert das Verhalten des Hundes bei diesem einzeln geschilderten Problem, aber nicht wenn es um die Positionierungen im Rudel (Familie und Tiere) geht und somit auch um gewünschtes Verhalten ganzheitlich und nicht nur für das eine Problem, was man im Fernsehen gezeigt bekommt.

Kurz: Cesar Millan hat den Hund im Vordergrund bei den Problemen, Rütter hat seine eigene Populäre Situation im Vordergrund (böswillig seine Geldbörse) Gruß der der Hunde mag

MrnoO1 du magst nicht nur Hunde,du kennst dich auch gut aus,hast du gut beschrieben und erkannt,sehe ich genauso! Mfg.der Hundefreak

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Ich habe mit Interesse alle Komentare hier gelesen. Meine Erfahrung mit meinen Hunden beruhen auf den gleichen, die auch andere hier schon mit ihren Hunden gemacht haben. Eine ruhige bestimmte Führung ist die Basis für das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Die gleichen Probleme treten übrigens auch bei führungslosem Umgang mit Pferden auf. Ich weiß von vielen Besitzerinnen von Pferden, die sich schon lange nicht mehr auf ihr eigenes Pferd setzen, weil sie schlichtweg Angst davor haben. Herden-oder Rudeltiere bilden die Rangfolge immer nach dem gleichen Konzept: der beste führt an, nur das läßt uns überleben. Das meint César Millan mit Energie. Frauen neigen dazu, Autorität oder Führung negativ zu belegen und dem Tier ein eher partnerschaftliches Verhalten anzubieten. Doch das interpretiert der Hundeverstand als schwach oder labil. Fehlende Führung bedeutet für das Tier Überforderung in unserer komplizierten Menschenwelt. Ich nenne gerne ein Beispiel, um es klarer zu machen: man stelle sich vor, man beginnt mit einem Wanderführer eine Wanderung in den Bergen. Auf halber Strecke dreht er sich um und teilt mit, das er nicht mehr weiß, wo man sich befindet. Fühlt man ein ungutes Gefühl aufkommen? Sogar Ärger und Zorn? Genau so reagiert ein führungsloser Hund. Sein Vertrauen in uns wird nicht erfüllt. César Millan ist in der Hundewelt genauso bedeutend wie Monty Roberts in der Pferdewelt. Jeder Tierbesitzer sollte sie kennen und studieren und zwar bevor man sich für ein Tier entscheidet.

Frauen neigen dazu, Autorität oder Führung negativ zu belegen und dem Tier ein eher partnerschaftliches Verhalten anzubieten

seltsamerweise sind es die frauen, die ihre hunde weit besser im griff haben als die männer. das sind die worte eines schäferhundetrainers mit 40 jahren erfahrung.

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Wir haben unsere beiden Hunde von einer erfahrenen Züchterin und Hundetrainerin. Den Rüden haben wir mit 8 Wochen übernommen und mit ihm bei ihr auch die Grundausbildung gemacht. Die Hündin haben wir nach Ablauf der Zuchtphase übernommen und ist seine Mutter, wurde also auch von der Züchterin trainiert.

Grundlage der Ausbildung war: Der Hund muss wissen, wer der Boss ist. Der Ruck an der Leine dient dazu, ein bestehendes Fehlverhalten zu korrigieren, sofort in dem Moment, in dem es auftritt. Die Methoden sind sehr erfolgreich, beileibe keine Quälerei und decken sich mit der Methode Millans weitaus mehr als mit der Methode Rütters. Dominanz muss nicht automatisch Gewalt bedeuten, Lob nicht automatisch in Form eines Leckerlis daherkommen. Wer kritisiert, ein Hund würde sich nur aus Angst fügen, soll ersteinmal beweisen, dass Gehorsam nicht nur um des Leckerlis Willen erfolgt.

Auch wenn unser Rüde ein Dickkopf ist und wir stetig mit ihm arbeiten müssen, sind wir mit dem Resultat sehr zufrieden: Für unsere Hunde können wir unsere Hand ins Feuer legen. Sie melden, wenn jemand am Zaun entlang geht oder an der Tür ist, lassen jedoch auf Kommando sofort ab. Mit anderen Hunden vertragen sie sich, auch wenn es ein oder zwei in der Nachbarschaft gibt, bei denen die Rangfolge im Freispiel immer wieder zu klären ist.

Was wir bemerkt haben: Der Hund fühlt sich gezwungen, die Führung zu übernehmen, wenn er von seinem Besitzer nicht das Gefühl vermittelt bekommt, das dieser die Situation unter Kontrolle hat. Meine Frau ist "ängstlicher" und hier ist unser Rüde weitaus wachsamer als bei mir, eben weil er das Gefühl hat, meine Frau "beschützen" zu müssen. Das eigene Verhalten überträgt sich also 1:1 auf den Hund. Verhält sich ein Hund in einer Situation "unangemessen", liegt die Schuld fast immer am Hundehalter!

Hunde nehmen auch die Gefühle ihrer Umwelt auf. Sie spüren instinktiv, wenn andere Menschen sich vor Hunden (und somit auch vor Ihnen) fürchten und werden versuchen, sie zu dominieren. Hier hilft es, seine Hunde generell an der Leine zu führen und sie vorwiegend abseits von anderen Menschen frei laufen zu lassen. Ein angeleinter Hund verursacht in anderen Menschen weniger Angst, so dass sie sich selbstsicherer verhalten. Umgekehrt merken Hunde, wenn sich andere Menschen "aggressiv" gegenüber Ihnen oder dem Hundehalter verhalten. Hier muss man durch eigenes, selbstsicheres Auftreten dafür sorgen, dass der Hund sich sicher fühlt, und keine Veranlassung sieht, durch "Drohen" für Respekt zu sorgen.

Wir haben im Verwandtenkreis viel Kontakt zu anderen Hunden. Wenn wir zu Besuch kommen (oder Besuch erhalten) regeln die Hunde am Anfang kurz und knapp die Rangfolge: der "fremde" Hund muss sich dem anderen auf dessen Territorium unterordnen. Das geschieht durch Knurren, Bellen oder "spielerischem" Raufen. Nach zwei Minuten ist die Situation geklärt - wenn der Mensch sich nicht "einmischt", weil er einen ausgewachsenen Kampf befürchtet. Je mehr "Krach" es bei Raufereien unter Hunden gibt, desto weniger passiert m.E.n. tatsächlich. Ich hätte erst dann Angst, wenn sich zwei Hunde annähernd "lautlos" direkt aufeinander zu bewegen und ihre Körpersprache aggressiv ist. Dann muss der Halter sofort eingreifen, noch ehe es zu einem "Kontakt" kommen kann.

Was auch stimmt: Wir vermenschlichen in unserer Gesellschaft die Hunde zu sehr. In einem Rudel gibt es "Teamplay" nur dann wenn klar ist, wer der Boss ist. Unsere Hunde dürfen recht viel, aber nur in festgelegten Grenzen. Ihr Platz auf dem Sofa gilt nur so lange, wie wir es zulassen - im Zweifel müssen sie ihn räumen. Und das wir auch akzeptiert. Umgekehrt haben sie ihre Rückzugplätze, wenn sie ungestört sein wollen - und das müssen dann auch Besucher akzeptieren.

Es erschreckt mich manchmal, das andere Leute ihre Kinder auf jeden Hund zustürmen lassen um ihn zu streicheln! Und dann komisch gucken, wenn wir das verhindern und das Kind anweisen, erstmal Kontakt mit dem Hund aufzunehmen, indem man ihm die Faust hinhält und ihn schnuppern lässt - und den Hund nicht weiter zu bedrängen, wenn er kein Interesse zeigt. Warum muss ein Hund jedes Eindringen in seine "Privatsphäre" akzeptieren? Die gleichen Leute würden sich beschweren, wenn der Hund seinen eigenen Privatbereich durch knurren oder bellen klarstellen würde. :-(

Wenn man einen Hund halten will oder mit einem Hund in Kontakt treten will, sollte man sich vorher einmal ein gutes Buch über Tierpsychologie besorgen und versuchen, die Verhaltensweisen eines Tieres zu verstehen, Dann kann man sich weitaus besser ein Bild davon machen, ob der Hund "nur spielen" will oder seine Ruhe haben möchte. Tiere sind keine Menschen und können nicht wie solche behandelt werden. Was jedoch nciht heißt, dass man ihnen nicht respektvoll begegnen sollte.

Im Grunde hast du jetzt nur deine eigene Philosophie von Hundeerziehung an Beispielen erklärt, das hat jetzt aber nicht so viel mit der Frage zu tun.

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Mit den Methoden von Cesar Millan wird nur erreicht, dass der Hund sich aus Angst fügt. Und Angst ist niemals ein guter Lehrmeister. Der einzige Grund, warum die Hunde mit ihrem "unerwünschten Verhalten" (z.B. andere Hunde anbellen) aufhören, ist, weil sie Angst vor den zu erwartenden Schmerzen haben, wenn sie es trotzdem tun. Wer es nötig hat, die Hunde mit Stachelhalsband, Tritten, Würgehalsband und Stromschlägen zu erziehen, ist für mich kein Hundeexperte. Man kann genauso viel erreichen mit liebevoller Konsequent, so dass der Hund sich nicht aus Angst vor der Strafe fügt, sondern mit einem positiven Gefühl und freudig gehorcht. So sehen mir die Hunde bei Cesar Millan nicht aus... ich bin überhaupt nicht dafür, Hunde zu sehr zu vermenschlichen oder ihnen alles durchgehen zu lassen, aber die Methoden von Cesar Millan sind mir zu brutal.

Erziehung darf keine Schmerzen verursachen! Wenn ein Hund sich aus Angst vor den Schmerzen fügt, ist das kein echter Gehorsam, sondern nur Meideverhalten. Strafe zerstört das Vertrauen, das Hunde in die Menschen haben. Diese Strafmittel lassen den Hund nur widerwillig etwas tun.

Verknüpfen die Hunde Gehorsam mit Schmerz, werden sie scheu. Angst kann sich aufstauen.

Das ist der Punkt, Hunde die in der Rangordnung stehen haben so gut wie keine Angst, denn in einem Rudel regelt der Chef alles und die anderen warten ab. Die meisten Unarten von Hunden entstehen durch Unsicherheit anderen Tieren oder Menschen gegenüber. Oft bestätigen Menschen dies durch Unwissenheit und dann setzt sich das Verhalten fest. Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, muss man dem Hund erst mal klarmachen, dass er hier überhaupt nichts zu melden hat, weil er hier nicht der Chef ist. Das geht nicht mit der Stimme, denn wir sind laute Affen und ein Hund ist ein normalerweise ruhiges Raubtier. Die meisten unerwünschten Dinge die Hunde tun sind nicht natürlich, es macht auch dem Hund keinen Spaß wie auf 1000V geladen durch die Gegend zurennen und alles zu beobachten und bei dem kleinsten Ding auszurasten. Alles was Cesar macht, er verbietet Einmischung, Aufgespieltheit und Aggression.

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@Morticia1925

Ich habe mir einige (nicht alle) Folgen von ihm angeschaut. In manchen Folgen kann ich gut nachvollziehen, was er getan hat, und hätte es selbst nicht anders getan, zum Beispiel, als der große Bernhardiner Angst vor der Treppe hat. Da finde ich die Arbeit von ihm ganz gut. In manchen Folgen geht er mir aber zu rabiat vor. Um dem Hund zu zeigen, dass er hier nicht der Rudelchef ist und dass er untergeordnet sein muss, ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, ihn mit der Leine halb zu erwürgen oder ihm wehzutun. Natürlich weiß ich, dass die Hunde untergeordnet im Rudel sein sollen und dass man notfalls auch sehr streng sein kann, aber ich hab das bisher sehr gut geschafft, ohne Schläge, Treten oder andere "Erziehungsmaßnahmen", die den Hunden wehtun, anzuwenden. Ein Leinenruck bekommt mein Hund nur, wenn akute Gefahr droht, wenn er zum Beispiel etwas Verfaultes fressen muss. Wird der Hund zu oft am Halsband geruckt, kann sich seine Halsmuskulatur verspannen.

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@Jennapfote

Außerdem denke ich, dass man Tiere nicht vermenschlichen soll. Zugleich soll man aber auch keine Menschen vertierlichen. Wir sind und bleiben Menschen, auch wenn uns der Hund als Wolfsmitglieder ansieht. Im Gegensatz zu Wölfen können wir uns also aussuchen, mit welcher Methode wir unseren Hund erziehen möchten. Während die Wölfe eben nur ihre Zähne hatten, um andere zurechtzuweisen, haben wir viele andere Möglichkeiten. Jeder sollte die Erziehungsmethode finden, bei der er sich am besten fühlt. Wer sich gut fühlt, wenn er seinen Hund mit Tritten quält, der ist für mich kein Hundeprofi. Es geht aber auch anders - nämlich sanft.

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@Morticia1925

ich bin vollkommen deiner meinung Morticia1925!! viele probleme entstehen erst durch den menschen und nicht durch den hund!!

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@Jennapfote

Wenn du schreibst: "Wer sich gut fühlt, wenn er seinen Hund mit Tritten quält, der ist für mich kein Hundeprofi", meinst damit die Stubser die Cesar mit dem Fuß macht um ihn aus der unerwünschten Haltung zu holen? Falls ja dann hast du wirklich keine Ahnung.

Und in dem Satz: "Im Gegensatz zu Wölfen können wir uns also aussuchen, mit welcher Methode wir unseren Hund erziehen möchten. Während die Wölfe eben nur ihre Zähne hatten, um andere zurechtzuweisen, haben wir viele andere Möglichkeiten." zeigst du ebenfalls dass du auch zu der Sorte Mensch gehörst die den Hund vermenschlichen. Wenn man Cesar Millan genau zuhört, erkennt man, dass er seine Art der Kommunikation mit den Hunden sich von diesen selbst abgeschaut hat. Und dass nicht etwa weil er glaubt dass sei besser für die Hunde oder wegen irgendeiner verqueren Ideologie, sonder aus einem ganz pragmatischen Grund: Diese Sprache versteht der Hund! Und er beisst ja die Hunde nicht wie du indirekt andeutest sondern er stubst sie mit Fuß oder Hand an und zwar nicht fest sondern "überraschend" für den Hund. D.h. diese Berührung muss unmittelbar nach dem Auftreten des unerwünschten Verhaltens und überraschend für den Hund kommen, sonst ist dieser nicht in der Lage diese Zurechtweisung mit seiner Handlung zu verbinden. Und er würgt auch keine Hunde mit der Leine sondern zupft eher daran. Wenn es mal rauher zugeht dann nur weil der Hund so heftig reagiert. Cesar bleibt nur unnachgiebig und übt selbst - außer um der Kraft des Hundes nicht nachzugeben - keine aktive "Gewalt" aus. Natürlich können wir uns als Mensch aussuchen wie wir mit dem Hund kommunizieren, genauso wie ich mich entscheiden kann einen Chinesen auf Deutsch anzusprechen, aber ob er das versteht ist einen ganz andere Sache.

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@Jennapfote

du bist mit sicherheit kein Hundeprofi,nicht mal ein fortgeschrittener ;-) soviel mist aufeinmal habe ich noch nie gehört!du willst also damit sagen weil wir Menschen sind,müssen wir jetzt mit den hunden menschlich umgehen,gehts noch..........wir Menschen müssen mit den hunden artgerecht und natürlich umgehen,wie es ihre Natur vorschreibt,das sind wir ihnen schuldig,aber der Mensch denkt ja,er kann alles verändern,und denkt auch noch das er im recht ist,arme Menschen,ein Hund ist ein Hund,und möchte auch als solcher behandelt werden,und meideverhalten,ist was ganz natürliches in der Natur,es kommt nur drauf an,wie man es macht!Ps.Cesar schlägt keine Hunde unsw. deswegen unterlasse bitte solche bemerkungen,alles was er macht ist hundegerecht,wenn du wirklich was über Hunde mal lernen willst,weil praxis macht den meister,nicht leckerlis und Martin R. der probleme nur verlagert (symptomdoktorei) dann besuche mal im sommer größere Tierheime,und in den aussengehegen sind meist so 10 bis 15 Hunde,beobachte da mal das rudelverhalten und die komnikation der Hunde,und mache das mal längere Zeit,dann wirst du ein ganz anderes Bild von Hunden und erziehung haben,so habe ich das vor über 20jahren gelernt,das war meine ausbildung,verstehst du Praxis,alles andere ist lehrbuchtheorie,versuche mal dir ein eigenes Bild zu machen,und laße mal hunde hunde sein.Mfg.der Hundefreak

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Ich habe noch nie gegehen das Cesar Millan einen Hund mit elektroschocks behandelt...Vielleicht solten sich einige hier mal mit dem Rudelverhalten von Wölfen (von denen alle Hunde abstammen) beschäftigen...Ich würde sagen das sowohl Rütter als auch Millan ihr Handwerk verstehen, aber ich denke auch das Martin Rütter mit einigen Hunden von Cesar überfordert wäre. Die Hunde leiden keine Höllenschmerzen sondern lernen disziplin und unterordnung.

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