Bus-System: Welche Nachteile birgt es?

8 Antworten

die probleme mit einem bussytem kommen wenn das  vllt in 10 jahren ausfällt und es keine teile mehr gibt. oder nur zu hohen preisen

wir haben von allen schlatern, lampen und steckdosen je 1 kabel gezogen und das wird alles zentral von eienr sps gesteuert.

fällt die irgendwann mal aus und es sollte keinen ersatz mehr geben nimmt man eine neue oder macht das einfach mit brücken und relais

Eine Hausautomation würde ich auf jeden Fall so installieren, dass sie auch bei Ausfall der Steuerung bedienbar bleibt.

Also Beleuchtungen mit Tastern und Stromstoßschaltern. Parallel zu den Tastern Relais, die von der Steuerung bedient werden können. Der Schaltzustand der Stromstoßschalter geht auf die Eingänge der Steuerung.

Damit kann die Steuerung mit einem kurzen Impuls einen gewünschten Zustand herstellen, die Bewohner über die Tasten aber auch. Über bestimmte Tastenfolgen könnte man sogar mit der Steuerung kommunizieren.

Da die Bedienbarkeit sichergestellt ist, braucht man keine teure SPS, sondern es kann auch mit einem preiswerten Raspberry Pi oder ähnlichem realisiert werden.

der nachteil von einem "richtigen" bus system ist in erster linie, dass ihr überall in der ganzen hütte die sogenannten aktoren, also die jenigen teile, die die busbefehle ausführen verstecken müsst.

bei der klassischen installation wird das alles in den schaltern verklemmt.

ich würde es an eurer stelle so handeln, dass ihr alle geschalteten geräte auf jeden fall einzeln in die verteilung führt. das hat der martinzuhause schon relativ gut erklärt. das hat auch den vorteil, dass wenn ihr auf KNX setzt, die mehrfachaktoren preiswerter sind, wie viele einzelaktoren.

gleiches bzw. ähnliches gilt auch für die rolläden....

also ich persönlich bin ja loxone fan. sollte, wie martinzuhause schon schrieb, irgendwann was kaputt gehen, was nicht mehr zu kitten ist, bleiben damit ja noch optionen offen wie relais einbauen oder eine andere, ähnliche steuerung verwenden.

also ich würde in den verteilungen reichlich platz für einen Loxone Mini Server und ggf. erweiterungen schaffen. das ist dann schon die halbe miete:

https://www.buy-smarthome.de/miniserver/miniserver/

das gute stück kann 8 verbraucher an und auschalten, allerdings nur bis 5 ampere. für Lampen reicht das in der regel. für steckdosen brauchts noch relais.außerdem gibt es 8 eingänge für Taster (Lichtschalter, Rolladenschalter etc.

idealerweise schließt du jeden taster im haus an einen eigenenen eingang an. mit DI erweiterungen kannst du je modul 20 weitere schalter anschließen.

außerdem hat das gute stück 4 analoge eingänge, die du z.B. für Helligkeitsfühler, Temperatursensoren, Windmesser etc. nutzen kannst.

die 4 analogen ausgänge lassen sich, wenn du sie für nichts anderes benötigst, mit leistungsdimmern bestücken, um Leuchten zu dimmen...

der rest ist software....

was die sache mit dem stromausfall angeht, das ist bei Loxone halb so wild. die programme etc. bleiben erhalten. problematisch könnte es werden, wenn mal nur eine phase ausfällt, dann ist, wenn es die betrifft, an der das netzteil hängt, alles was an der loxone hängt, auch wenn es über andere phasen läuft erst mal out of order. dem kann man aber relativ leicht entgegen wirklen, in dem man ein 2 - 3phasiges Netzteil verwendet. fällt eine der 3 phasen aus, hatlten die anderen beiden das Netz aufreicht.

und wie martinzuhause schon schrieb. WENN es mal irgendwann keine ersatzteile mehr gibt, relais etc. wird es immer geben. z.b. spezielle rolladenantreiebsrelais, aber auch ferndimmer zum ansteuern der ganzen geschichte. nur ein netzteil wirst du wohl brauchen, weil die stuerstromkreise ggf. nicht mehr als 24 volt abkönnen.

ich empfehle für die steuerleitungen JY-STy 2x2 x 0,8 für schalterkombinationen bis 2 schalter oder 4 x 2 x 0,8 für schalterkombinationen bis 6 schalter.

übrigens,.für schalter mit kontrolleuchte z.B. fürs bad würde ich eine ausnahme von den 24 volt machen und sie in 230 volt verkabeln. in der verteilung baust du ein koppelrrelais ein, das das 230 volt signal des tasters in ein 24 volt signal für den eingang wandelt. parallel an den ausgnag für die betreffende leuchte kannst du dann eine ader anschließen, die die kontrolleuchte im schalter bedient...

konkret, falls du dich für loxone entscheidest heißt das eine 5ader leitung von der verteilung zum Lichtschalter, von dort 3ader weiter zur leuchte.

in die dose kommt ein Taster mit seperatem meldekontakt.

die blauen adern beider kabel werden an der N Klemme im Taster verbunden. die schwarze ader des 5adrigen mit der braunen ader des dreiadrigen zur Leuchte an der Klemme für die Kontrolleuchte im Schalter.

die braune und die graue ader kommen auf den Schließerkontakt des tasters.

in der verteilung wird eine blaue ader von dem FI Kreis den das bad betrifft auf A2 am Koppelrelais verlegt. ebenfalls der N der 5adrigen Leitung zum schalter angeschlossen. die graue ader dieses Kabels an A1 des koppelrelais.

die braune ader des 5ader kabels kommt an die Sicherung fürs badlicht. parallel mit dem Eingang des relaiskontaktes in der loxone. der entsprechende ausgangskontakt kommt an die schwarze ader.

nun muss nur noch über den schließerkontakt 13 -> 14 des relais die 24 volt steuerspannung auf den entsprechenden digitalen eingang gelegt werden.

die funktionsweise ist denkbar einfach. drückst du auf den taster fürs Licht im  klo. das relais zieht an, und gibt einen 24 volt impuls auf den steuereingang der loxone. die schaltet das relais fürs badezimmerlicht durch, und zusammen mit dem licht im bad geht auch das kontrollicht im schalter an.

lg, Anna

Mir sind bei meinem keine Nachteile aufgefallen, es ist halt nicht preiswert.

Bei Stromausfall stehst du immer im Dunkeln und bei elektrischen Rollläden stehen die auch da wo sie stehen, das gilt aber auch ohne Bus-System!

Ich bin gelernter Elektroniker, aber ich würde an meinem Haus nichts selber umbauen etc. Der Fachmann hat es installiert, der Fachmann soll es richten.

Das Bus-System hat bis jetzt jedes Gewitter klaglos hingenommen, die Telefonanlage ist jetzt die dritte.

Schaue dir mal das KNX System an und (meine bittere Erfahrung) Hände weg von RWE Smarthome.

Hi,

Stromausfälle sind ja eher selten aber wenn du dieses Risiko abdecken willst, ist das doch kein Problem. Ein kleines Notstromaggregat kostet ja nicht die Welt.

http://notstrom-aggregat.info/

Das beantwortet nicht meine Fragen... 

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@BusodernichtBus

Nicht?

Ich kann keine andere Frage finden?

Und Nachteile eines Bussystems kann ich auch nicht erkennen.

Was also ist deine konkrete Frage?

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