Bremszeit eines Zuges berechnen ...?

2 Antworten

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Du benutzt die falsche Formel. Beim Bremsvorgang muss ja noch eine negative Beschleunigung mitwirken. Deswegen brauchst du eine Formel, die diese beinhaltet:

  1. v = a * t

und

  1. s= a/2 * t²

Die erste Formel stellst du einfach nach a um: a = v/t. Dieses a setzt du in die zweite Formel ein:

s= v/2t * t²

Ein t kürzt sich weg:

s = v/2 * t

Und nun noch nach t umstellen:

t = 2s/v = 2*500(m)/33,33(m/s) = 30s

Und nicht vergessen, die Geschwindigkeit in m/s umzurechnen ;)

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DH!

Warum ist es so richtig? Weil's keine gleichförmige Bewegung ist, sondern eine gleichförmig gebremste Bewegung...

Grüße

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@uteausmuenchen

Ja, Du meinst das richtige. Es heißt aber korrekt: Weil es keine gleichförmige Bewegung ist, sondern eine gleichmäßig gebremste Bewegung. ;)

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Guten Abend,

ich bin kein Physiker, verzeih mir deshalb, falls ich Blödsinn rede; ich versuche nur es zu verstehen ^^

v = a * t

Gehst du damit nicht an sich davon aus, dass der Zug am Anfang still steht? Bei dieser ganzen Rechnung habe ich das Gefühl, dass wir die Zeit berechnen, in der der Zug von 0km/h auf 120km/h beschleunigt. Letzten Endes macht es keinen Unterschied, da sich nur das Vorzeichen der Beschleunigung ändern würde, die Zeitspanne wäre dieselbe... Aber der Form nach zu urteilen löst es meines Erachtens die Aufgabenstellung nur "zufällig" :D

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@Melvissimo

Fällt mir gerade auch auf..komisch jetzt bin ich wieder unsicher

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@Gartenzaun

Nein, lass dich nicht verunsichern. Klar bremst er ab. Ich habe ja auch gesagt "negative Beschleunigung". Dies spielt aber bei dieser Aufgabe KEINE Rolle. Ich habe natürlich das mit der Anfangsgeschwindigkeit nicht direkt beachtet. Das würde alles unnötig komplizierter machen.

Ich habe einfach gerechnet, in welcher Zeit der Zug von 0 auf 120 km/h beschleunigt. Ob du nun berechnest, in welcher Zeit er von 0 auf 120 km/h abbremst oder meine Variante, das ist egal. Die Zeit bleibt gleich.

Und es löst die Aufgabe nicht zufällig. Man muss eben nur vorher verstehen, dass es in dem Fall egal ist, ob der Zug bremst, oder beschleunigt. ;)

Das ganze wäre nur wichtig zu betrachten, wenn der Zug nicht auf genau 0 herunter bremst, sondern auf eine andere Geschwindigkeit.

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@Herbert989

Ob du nun berechnest, in welcher Zeit er von 0 auf 120 km/h abbremst....

Es müsste natürlich richtig heißen: ... in welcher Zeit er von 120 km/h auf 0 abbremst....

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ein Tipp (ohne gleich Deine Hausaufgaben zu lösen): wenn Du die Einheiten mit multiplizierst (generell: in allen Berechnungen wie Faktoren behandelst, sie kürzts bzw. multiplizierst) hast Du einerseits immer gleich eine Probe, ob was Sinnvolles herauskommt, andererseits eine Bestätigung, die richtige Formel anzuwenden. In Deinem Fall kommt da km²/h heraus. Da stimmt ja wohl was nicht. Und zwar gewaltig.

Auch du liegst falsch. Ihr vergesst alle das es sich um eine negative Beschleunigung handelt. Der Zug fährt nicht gleichförmig, sonder wird gebremst.

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@Herbert989

nichts vergessen. Ich wollte ihm nur einen Tipp geben, wie er selbst eine schnelle (wenn auch nicht vollständige) Probe machen kann, ob die angewandte Formel überhaupt einen Sinn machen kann. In seinem Fall - keinen. Ohne gleich die Lösung zu präsentieren.

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