bremsweg von DB Zug

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4 Antworten

Moin Moin,

Das hängt vom Zuggewicht, der Art der Bremse bzw. den zusätzlich wirkenden Bremsen wie die Magnetschienenbremse und der Bremsstellung der Loks/Wagen. Hier muss man im Einzelfall berechnen. Dann hat man bestenfalls noch feuchte Schienen, plötzlich macht der Sandstraler schlapp und die Bremsen geben nach. Und dann hat man noch Gefälle(Wobei alles auf einmal so unwahrscheinlich und vorhersehbar wäre).

P. S. Warum Vorhersehbar? So viele Störungen sollten durch regelmäßige Kontrollen und Reparaturen auszuschließen sein. Doch wie wir in Eschede gesehen haben(Wobei dieses Unglück nicht auf die Bremsen zurückzuführen ist) können die im BW und AW auch mal Dreck fabrizieren.

Ich kam selber schon mal in solch eine Situation. Gott sei dank ist da nichts schlimmes passiert. Ich hatte einen Güterzug mit knapp 2000 t Ladung und musste eine Notbremsung einleiten. Mein bremsweg war damals ca 1 km bei einer Geschwindiglkeit von 80 km/h

Das kann man nicht pauschal sagen, es kommt darauf an, was für ein Zug es ist, wieviel Gewicht der hat etc. Ein Güterzug bremst anders als ein ICE.

Ein Reisezug dürfte mit 80 km/h bei einer Vollbremsung einen Bremsweg von etwa 75m (kleine S-Bahnen) bis ca. 300/400 Meter (ICE's) haben.

Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h liegt der Bremsweg von Personenzügen sogar bei 1000 Metern, ab 180 km/h verlängert er sich bis zu 3000 Metern! Schnelle Reaktion zur Schadensabwendung also praktisch unmöglich..

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