Bienenwabe unterm Gartentisch?

5 Antworten

Der Beschreibung nach ist das keine Bienenwabe. Bienenwaben werden nur von Honigbienen gebaut und die machen das auch nur als Schwarm / Volk mit vielen Tausend Individuen. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um die Gallische Feldwespe, die einzelne wagerechte Waben aus einer Art Pappmache errichtet. Dieses Nest hat keine Nesthülle und hat zum Höhepunkt der Entwicklung Mitte August nur ein paar wenige Arbeiterinnen. Diese Art ist nicht aggressiv und wird auch nicht lästig, so dass du das Nest dort ruhig lassen kannst. Freue dich doch über das Nest und an dem Treiben der ruhigen und nützlichen Tierchen.

Dein Balkon wurde in diesem Sommer okkupiert. Er gehört jetzt nicht mehr dir, sondern den Hornissen. (Ich gehe mal davon aus dass es sich um Hornissen handelt.)

Im späten Herbst kannst du deinen Balkon wieder nutzen. So lange solltest du dich an den Insekten freuen und den Aufbau ihres Staates mit der Kamera dokumentieren. Dann kannst du auf der Arbeit mit deinen Fotos angeben und dich für deinen Mut und deine Großzügigkeit bewundern lassen. So bald die Hornissen den Staat endgültig verlassen haben, kannst du ihr Haus auch noch auf Ebay verkaufen. Der Tausch gegen den Balkon ist also gar nicht so schlimm. In ein paar Wochen ist alles vorbei, du musst also gar nichts unternehmen.

Motorrad im Mietgarten abstellen verboten?

Hi,

ich wohne seit 2016 in einer Erdgeschoßwohnung in einem Erfurter Plattenbau. Zu meiner Wohnung gehört eine kleine Gartenfläche direkt vor meinem Balkon. Ich habe mir dort ein paar Gehwegplatten hingelegt und stelle mein Motorrad dort ab. Jetzt bedrängt mich die KoWo (Wohnungsgesellschaft), ich solle das Motorrad entfernen, es verstoße gegen die Hausordnung, es dort abzustellen. In der HA steht zwar, das Abstellen von KFZ auf den Grünflächen sei verboten, im nächsten Absatz wird das eigenmächtige Gestalten der Grünflächen (Rasen mähen, Hecke schneiden etc.) auch verboten, das machen alles KoWo-Leute. Da zweitens in meinem Garten nicht stattfindet (ich muss dort selber mähen etc), zähle ich meinen Garten auch nicht als Grünfläche im Sinne der HA (um genau zu sein, sehe ich meinen Garten nicht als Teil der Gemeinschaftsflächen. Ich habe dort ein Sondernutzungsrecht. Der Garten steht sowieso nur mir allein zur Nutzung zur Verfügung. Kein Mieter hat deshalb einen Nachteil, weil mein Motorrad dort steht. Mitten auf einem Wäscheplatz wäre das was anderes). Ich habe bereits versucht, über Gespräche mit der KoWo eine Kulanzregelung zu erreichen, aber die KoWo kommt nur mit immer neuen Vorwänden, warum das Motorrad dort weg müsse. Es wäre kein versiegelter Stellplatz, Öl könnte ja auslaufen ... Letzter Höhepunkt war, es könnte aus Brandschutzgründen nicht dort stehen, die Feuerwehr könnte sonst nicht "anleitern" (lustig, die Feuerwehrzufahrt und -aufstellfläche ist auf der Vorderseite, die Balkone auf der Rückseite. Hier gibts nur Wiese, Bäume etc. Ein Leiterwagen KANN hier überhaupt nicht anfahren.)

Mein Problem: Ich kann nicht wirklich ausweichen. Es gibt nur einen großen öffentlichen Parkplatz. Wenn ich das Motorrad dort hinstellen, steht es frei im Wetter, kann umgeschubbt werden oder umfallen, anketten kann ich es dort auch nirgends und wie ich das mit der Wetterschutzhülle dort machen soll, weiß ich auch nicht.

Meine Frage: hat jemand ähnliches erlebt? Wie ist die Rechtslage? Soll ich mich auf einen Streit einlassen?

...zur Frage

Nachträglicher Verbot Gasgrill rechtens?

Hallo zusammen! Folgende Situation:

Wir wohnen jetzt seit ca. 1,5 Jahren in der neuen Mietwohnung mit großem Balkon. Die Vermieter (ein Rentner-Ehepaar) wohnen direkt in der Wohnung unter uns. In unserer Hausordnung steht der Passus: "Das Grillen auf Balkon und Terrasse ist untersagt". Bei Einzug haben wir mit den Vermietern darüber grsprochen. Wir wollten uns gerne einen Gasgrill anschaffen zum Grillen auf dem Balkon. Dies wurde uns dann ausdrücklich mündlich erlaubt, mit dem Hinweis, dass sie schon immer ihren Mietern erlaubt hätten zu grillen, das wäre ja gar kein Problem.

Nach einem halben Jahr Grillen, melden sich aber die Vermieter bei uns mit dem Hinweis, sie hätten erst jetzt realisiert, dass bei einem Gasgrill ja eine Gasflasche auf dem Balkon steht und von Gas höre man ja immer, dass es so gefährlich sei, und gerade jetzt in der Sommerhitze hätten sie große Angst dass die Gasflasche durch die Hitze explodiert und das ganze Haus explodiert/beschädigt wird. Daraufhin habe ich den Vermietern einige Seiten Information über die Hitzebeständigkeit und das Sicherheitsventil bei Gasflaschen etc. vorbeigebracht und darauf verwiesen, dass Gasflaschen beim Händler auch im freien in der Sonne gelagert werden und dies völlig ungefährtlich sei. Sie lasen sich auch die Informationen durch, aber sagten dann später zu mir, dies wären ja nur irgendwelche Seiten aus dem Internet, ohne Briefkopf und Unterschrift, das könnten sie so nicht glauben/akzeptieren.

Ihr Wunsch wäre es, dass wir den Gasgrill verkaufen/verschrotten und uns einen Elektrogrill zulegen. Generell hätten Sie und die Nachbarn nach wie vor auch gar kein Problem mit Geruch/Rauch, es ginge nur um die Angst vor dem Gas/Feuer. Mein Vorschlag, dass sie uns dann bitte den Anschaffungspreis des Gasgrills erstatten, da wir diese ja erst angeschafft hatten, nachdem Sie uns ausdrücklich die Erlaubnis dafür gegeben hatten, und sich um die Entsorgung/Verkauf des Grills kümmern sollten, wurde dann jedoch abgelehnt, "man sie ja nicht blöde/man lasse sich nicht über den Tisch ziehen".

Sie wollen jetzt demnächst einen Brandschutzexperten von der Stadt kommen lassen, der Ihnen schriftlich erklären soll, ob die Gasflasche auf dem Balkon erlaubt/ungefährlich sei, oder ob eine Gefahr besteht und wir den Grill auf unsere Kosten entsorgen müssen.

Jetzt bin ich ratlos wie ich weiter vorgehen soll. Können Sie mir dazu Informationen geben, welche Rechte und Pflichten ich haben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?