Bewerbung für Ausbildungsstelle weit weg vom Wohnort?

7 Antworten

Hallo DuFehlst, warum du dich gerade in diesen Unternehmen bewirbst muss grundsätzlich in jede Bewerbung rein, jedoch ob du erwähnst ob du bereit bist für die Stelle umzuziehen ist dir überlassen. Also ich an deiner Stelle würde es tun, weil du damit nur bei deinen vielleicht zukünftigen Arbeitgeber punkten kannst. Baue am besten in deine Bewerbung einen Satz rein wie " Ich möchte anmerken, dass ich sehr flexibel bin und somit auch für diesen Ausbildungsplatz in die Nähe Ihres Unternehmens ziehen möchte. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Die Tatsache, dass du dich dort bewirbst zeigt ja an sich schon, dass du bereit wärst dafür umzuziehen/evtl sowieso in die Gegend ziehen wirst. Sonst würde die ganze Bewerbung ja keinen Sinn machen. Das würde ich deshalb nicht unbedingt betonen. Du musst dann allerdings mit deiner schriftlichen Bewerbung schon sehr überzeugen, damit die dich auch wirklich einladen! Denn sie müssen dir eigentlich die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch erstatten. Da bist du dann natürlich ein "teurer" Bewerber. Ein extra Hinweis auf deine große Motivation wäre also ok, aber ich würde das nicht auf den Umzug an sich beziehen. Man muss eben mobil sein heutzutage, und vielleicht bekommt die Firma ja öfter Bewerbungen von weit weg, dann ist das für die nichts Besonderes mehr. Wenn dann in der Bewerbung noch extra steht, dass man sogar umziehen würde, könnte das eventuell sogar lächerlich wirken.

Ich wurde mal beim/vorm Gespräch drauf angesprochen, ob ich jetzt ernsthaft von so weit weg hergekommen wäre und tatsächlich umziehen würde. Das wurde zwar verwundert, aber positiv aufgenommen soweit ich das beurteilen kann ;) Es ging um nen Platz in Hamburg, also jetzt wirklich keine Provinz in die nur ungern junge Leute ziehen. Deshalb hat mich die Frage danach an sich etwas verwundert ;)

Mal ehrlich soviel Gedanken macht sich ein Arbeitgeber nicht mehr. Es ist üblich, dass man nicht mehr in seinem näheren Wohnkreis unbedingt nach einer Ausbildungsstelle sucht. Die meisten ziehen eh schon mit 18 Jahren aus, um entweder zu studieren oder eine Ausbildung zu machen. Es ist doch klar, wenn du 200 km weit entfernt wohnst, dass du nicht täglich pendeln wirst. Was für Kosten sollen auf den AG groß auf ihn zukommen. Miete und sonstige Lebensunterhaltungskosten musst du sehen wie du sie bestreitest. Du musst durch andere Qualifikationen glänzen.

Hallo DuFehlst,

die Umzugsbereitschaft würde ich auf jeden Fall erwähnen. Zum einen unterstreichst Du damit, wie motiviert Du für diese Stelle bist, zum anderen ist es für den Arbeitgeber immer günstiger, wenn Du nicht allzu weit weg wohnst.

wenn du bereits dort auch verwandte hast würde ich das erwähnen - ansonsten wird es schwierig - außer die firmen haben ein eigenes internat ...

nur von zu hause weg wollen - ist kein guter grund dafür ;-)

Keine Ahnung ob du dich mit dem heutigen Arbeitsmarkt ausseinander setzt oder nicht. Die Bereitsschaft den Ort zu wechseln, ist eine Voraussetzung in der heutigen Zeit und nichts außergewöhnliches mehr.

Man will nicht einfach nur so von daheim weg, sondern man geht dahin, wo man Arbeit findet.

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@rosequeeny

ich setz mich sogar beruflich mit dem arbeitsmarkt auseinander - aber gerade in dem alter ist es für den jugendlichen oft der grund - und er/ sie schreibt - ausbildung weit weg von zu hause - wenn es in seiner gegend die ausbildung nicht gibt ist das was anderes ... aber um einzelhändler zu werden muss keiner umziehen

und die finanzierung der wohnung usw. bleibt ja am ende doch bei den eltern hängen - wenn die sich das nicht leisten können, dann geht ein zugesagter ausbildungsvertrag vielleicht kurz vorm antritt noch flöten ...

leider äußert sich der fragesteller nicht mehr ... nur so könnten weitere infos für einen guten rat sorgen

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@cakaep

Nun mal ganz ehrlich die meisten, die das "Nest" gleich nach der Schule verlassen, machen sich schon ihre Gedanken. Komisch man sieht es nicht als schlimm an, dass jemand zum Studieren das "Nest" verlässt, aber geht es um eine Ausbildung sehen es alle als Flucht. Bei den meisten Ausbildungen gibt es eine Ausbildungsvergütung, das Kindergeld steht dann auch dem Kind zu und nicht mehr den Eltern. Ja und welch Wunder, wie viele Std. sind auch Azubis bereit ein Nebenjob noch anzunehmen. Wie viele Stunden suchen sie auch den Weg in eine WG. Hat zwei Vorteile sie sind nicht alleine und es ist eine günstige Wohnmöglichkeit. Wenn jemand seine Ausbildung abricht liegt es nicht wirklich an dem "Heimweh" sondern einfach weil man sich für den falschen Beruf entschieden hat. Es ist also nichts außergewöhnliches mehr. Flexibilität wird gleich von Anfang an erwartet. Auch wenn man eine Ausbildung im Einzelhandel anstrebt, kann ein Ortswechsel schon einiges ausmachen. Vielleicht sagt der Ausbildungsbetrieb von vornerein, als Ausbildung kannst du machen, aber Übernahme ist nicht drin. Wenn ich dann die Wahl hab eine Ausbildung zu machen in einem Betrieb, der mir auch die Möglichkeit der Übernahme anbietet, dann gehe ich den Weg.

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