Bewerbung als Produktionshelfer?

6 Antworten

Hallo harley6555,

es war eine gute Idee, Deinen Entwurf hier überprüfen zu lassen. Man merkt dem Text an, dass so ziemlich jeder Satz aus dem Internet kopiert ist. Damit kannst Du niemanden überzeugen.

Ich schlage vor, Du informierst Dich erstmal, wie eine gute Bewerbung aussieht, am besten mit Hilfe der einschlägigen Ratgeberliteratur oder auch auf dieser Seite: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

und stellst dann noch mal einen neuen Entwurf hier ein.

Kleiner Tipp vorab: Für einen Versicherungsfachmann ist eine Tätigkeit als Produktionshelfer - zumindest nach gängigem Verständnis - keine "Herausforderung", sondern ein Karriererückschritt. Wenn Du diesen Schritt nicht gut begründest, entstehen viele Fragezeichen beim Leser.

Warum soll er das begründen? Weißt du, wieviele gut ausgebildete Leute als Produktionsarbeiter arbeiten?

Und die Sätze lese ich in jeder 2. Bewerbung, weil sie einfach Standard sind. Die Bewerbung ist gut.

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@violatedsoul

Warum soll er das begründen? Weißt du, wieviele gut ausgebildete Leute als Produktionsarbeiter arbeiten?

Es geht hier weniger um seine Ausbildung - die kennen wir ja beide  nicht - als vielmehr um einen radikalen Wechsel der Tätigkeit, der - zumindest bei mir - schon die Frage nach der Motivation aufwirft.

Und die Sätze lese ich in jeder 2. Bewerbung, weil sie einfach Standard sind. Die Bewerbung ist gut.

Genau aus diesem Grund ist sie nicht gut.

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@judgehotfudge

Er muss nicht begründen, warum er in der Produktion arbeiten will, er kann es nur.

Und wenn du meinst, dass eine Bewerbung aus anderen Sätzen bestehen soll, dann ist das nur deine Meinung. Oder wer hat dich hier zum Experten ernannt?

Eine Bewerbung sollte kurz und knackig sein. Keine Fremdworte, keine ellenlangen Sätze, kein Geschleime.

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@violatedsoul

Er muss nicht begründen, warum er in der Produktion arbeiten will, er kann es nur.

Wortklauberei. (Im übrigen habe ich nicht geschrieben, dass er "muss"!)

Und wenn du meinst, dass eine Bewerbung aus anderen Sätzen bestehen soll, dann ist das nur deine Meinung.

Stimmt, aber sie ist gut begründet. Im Gegensatz zu Deiner.

Oder wer hat dich hier zum Experten ernannt?

Ich weiß nicht. Ich nehme an, das war ein Versehen.

Eine Bewerbung sollte kurz und knackig sein. Keine Fremdworte, keine ellenlangen Sätze, kein Geschleime.

Dem stimme ich zu. (Und habe auch weiter oben nichts Gegenteiliges geschrieben.)

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@judgehotfudge

Wenn Du diesen Schritt nicht gut begründest, entstehen viele Fragezeichen beim Leser.

Wie deutest du das?

Er bewirbt sich da, also wird er auch wissen, warum er das machen will. Versicherungsfritze ist für mich persönlich ein trockener Job. Eine Arbeit mit den Händen scheint da reizvoller zu sein.

Ich lese keine Begründung bei dir. Du meintest nur, die Bewerbung wäre schlecht und zusammenkopiert. Ich hab schon viele Bewerbungen gelesen und auch ausdrucks - und rechtschreibtechnisch etwas verbessert. Die Grundform verändere ich aber nicht, denn die ist wie gesagt Standard.

Diese Bewerbung ist inhaltlich gut. Wenn du was herumzukritteln hast, dann schreibe doch mal deinen Text. Oder bist du wieder zeitlich eingeschränkt?

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@violatedsoul

Ich weiß, Du gehörst zu denjenigen, die sich gerne an Details auslassen. Das ist Deine Sache.

Ich gebe Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist meine Sache.

Der Unterschied ist allerdings, dass der Fragesteller bei Deiner Art der Unterstützung bei der nächsten Bewerbung wieder bei Null anfängt.

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@judgehotfudge

;-)))))))))))

Ja, diese Antwort habe ich erwartet :-)))))

Ich verbessere nur, der inhaltliche Text des jeweiligen Fragestellers bleibt sein eigener. Von daher macht sich jeder Bewerber immer seine eigenen Gedanken. Und wer noch etwas ausdrucksarm ist, darf sich jederzeit (von mir) helfen lassen. Ich bin da sehr unkompliziert.

Meine Tochter hat mal zu mir gesagt, ihr hilft es nicht, wenn ich ihr sage, sie soll den Duden benutzen, wenn sie nicht weiß, wie das Wort geschrieben wird.

Stimmt. Wer Vogel mit F schreibt, sucht auch falsch.

Und wer sich bei Bewerbungen helfen lässt, dem geht es auch so. Es bricht sich also keiner einen Zacken aus der Krone, wenn er sich einfach den Text vornimmt und verbesserungswürdige Dinge einfach ändert. Daran kann er sich ja später orientieren.

Ich schreibe für sehr viele Menschen, die sicher nicht dumm sind. Aber, wie es meine Mutter nennt, fabulieren kann nicht jeder. Warum also nicht nutzen, wenn man so jemanden hat?

Rat geben tut man am besten praktisch. Was man vor sich hat (lesen kann), kann man sich nämlich (fürs nächste Mal) merken.

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@violatedsoul

Wie gesagt: wie Du hilfst, ist Deine Sache.

Zu Deinem letzten Absatz aber folgendes: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Lernen am besten dann funktioniert, wenn man sich etwas selbst erarbeitet hat. Und nicht, wenn man es von jemand anderem fertig vorgesetzt bekommen hat.

Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.

Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr., Chinesischer Philosoph

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@judgehotfudge

Du kloppst nur Sprüche, damit hilfst du nicht.

Alle Links zu Bewerbungen sind davon abgesehen nicht einheitlich. Jeder hat seine Vorstellungen. So wie jeder Personaler seine Vorstellung hat. Schreibe eine Bewerbung und schicke sie an drei Personaler. Jeder wird sie nach seiner Prämisse beurteilen.

Frage mal Menschen im Leistungsbezug des Amtes, wie viele Bewerbungseinheiten sie schon haben und wie viele verschiedene Vorgaben sie mittlerweile gesammelt haben.

Es gibt auch bei Bewerbungen Standardvorgaben und - ausdrücke, so wie es die DIN gibt, in welche Zeile was hin soll.

Du kannst das Rad nicht neu erfinden, das konnte auch Konfuzius nicht. Wer nicht weiß, wie oder wo er angeln soll, wird auch nie einen Fisch fangen. Du darfst es ihm also auch erstmal praktisch zeigen.

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@violatedsoul

Du kloppst nur Sprüche, damit hilfst du nicht.

Das sehen die Fragesteller aber anders.

Meine Bilanz bisher: 461 hilfreichste Antworten bei 87924 Punkten.

Deine Bilanz bisher: 165 hilfreichste Antworten bei 102972 Punkten.

Alle Links zu Bewerbungen sind davon abgesehen nicht einheitlich. Jeder hat seine Vorstellungen.

Das ist richtig. Allerdings gibt es einige Punkte, über die sich alle Experten einig sind. Dazu gehört, dass man keine Standardformulierungen aus Bewerbungsvorlagen übernehmen sollte.

So wie jeder Personaler seine Vorstellung hat. Schreibe eine Bewerbung und schicke sie an drei Personaler. Jeder wird sie nach seiner Prämisse beurteilen.

Selbstverständlich. Dennoch gibt es auch Gemeinsamkeiten - und als Bewerber ist man gut beraten, sie sich zunutze zu machen. Dazu gehört z. B. die Präferenz von originellen, frischen, authentischen Texten gegenüber langweiligen, abgestandenen, schon hundert mal gelesenen.

Frage mal Menschen im Leistungsbezug des Amtes, wie viele Bewerbungseinheiten sie schon haben und wie viele verschiedene Vorgaben sie mittlerweile gesammelt haben.

Das kann ich mir vorstellen. Es entspricht auch meiner Erfahrung, dass die Agentur für Arbeit und die Jobcenter bei ihren Maßnahmen i. d. R. keine Experten einsetzen.

Es gibt auch bei Bewerbungen Standardvorgaben und - ausdrücke, so wie es die DIN gibt, in welche Zeile was hin soll.

Kannst Du mir das noch etwas genauer erläutern?

Du kannst das Rad nicht neu erfinden, das konnte auch Konfuzius nicht.

Darum geht es auch nicht. Es geht darum, wie eine gute Bewerbung aussieht. Und die sieht eben jedes Mal ein bisschen anders aus und nicht immer gleich.

Wer nicht weiß, wie oder wo er angeln soll, wird auch nie einen Fisch fangen.

Ich weise die Fragesteller ausdrücklich darauf hin, wo sie angeln können. Und zwar nicht auf irgendeinen Teich, sondern auf einen, wo es sich wirklich lohnt.

Du darfst es ihm also auch erstmal praktisch zeigen.

Danke für Deine Erlaubnis! Aber für die konkreten Umformulierungen fühlen sich ja Leute wie Du zuständig. Warum soll ich mich da auch noch einmischen?

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Danke für eure Antworten und Tips, jedoch sehe ich das Ihr euch grad nur streitet und mir wenig dabei hilft.

Jeder Satz ist nicht aus dem Internet kopiert. Ich weiß nicht wie Sie darauf kommen. Natürlich habe ich recherchiert und einiges umformuliert. In diese Bewerbung habe ich einige Stunden rein gesteckt auch wenn es für Sie simple vor kommt. 

Ich wollte wissen ob ich Rechtschreibfehler habe oder eventuell paar Sachen ändern muss. Über meine Karriere möchte ich mich hier auch nicht äußern. Habe einiges durchgemacht im Leben und möchte nun das Unternehmen von mir überzeugen.

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"auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bin ich durch einen Freund auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Gern möchte ich mich Ihnen als Bewerber vorstellen.

Nach meinem Schulabschluss war ich in unterschiedlichen Bereichen tätig. Zuletzt habe ich als Versicherungsfachmann (Junior Repräsentant) im Außendienst in selbstständiger Form gearbeitet.

Für eine Tätigkeit als Produktionshelfer in Ihrem Hause bringe ich sehr gute Voraussetzungen mit. Ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit können Sie bei mir ebenso voraussetzen, wie selbständiges und sorgfältiges Arbeiten. Dabei fällt es mir stets leicht, mich in bestehende Teams einzugliedern. Sie gewinnen einen motivierten Mitarbeiter mit dem Willen, sich auf neue berufliche Herausforderungen einzustellen und kann Ihnen ab sofort zur Verfügung stehen.

Ich freue mich, Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken zu überzeugen."

Danke erstmal für die schnelle Antwort.

"Zuletzt habe ich als Versicherungsfachmann (Junior Repräsentant) im Außendienst in selbstständiger Form gearbeitet."

Kommt zwischen Außendienst und in selbstständiger Form ein Komma ?

Sprich so: 

"Zuletzt habe ich als Versicherungsfachmann (Junior Repräsentant) im Außendienst, in selbstständiger Form gearbeitet."

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Wenn das an eine Zeitarbeitsfirma gerichtet ist, kannst du dir die Mühe eigentlich sparen - "jung, flexibel und anspruchslos" reicht da völlig.

Ansonsten würde ich ein paar Kleinigkeiten ändern:

  • "Zuletzt habe ich als selbstständiger Versicherungsfachmann (Junior Repräsentant) im Außendienst gearbeitet." (in selbständiger Form sagt man einfach nicht)
  • "Da ich zurzeit auf Arbeitssuche bin, kann ich Ihnen ab sofort zur Verfügung stehen" - den Satz würde ich komplett streichen! Steht im Lebenslauf, und wer nicht sucht, bewirbt sich nicht!
  • "Gern werde ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken überzeugen." Den nächsten Satz einfach weglassen! Wenn du das "gerne" tust, freust du dich natürlich über die Chance dazu! "Hätte, wäre, würde, möchte" lassen dich "schwach" und unsicher erscheinen - "werde, bin usw." klingen selbstbewusster

Viel zu viel. ein Produktionshelfer ist höchstwahrscheinlich in einer zeitarbeitsfirma. schreibe einfach das du gerne in der Firma arbeiten willst, dass du den Arbeitsort erreichen kannst und das du Lebenslauf und Zeugnis im Anhang hinzugefügt hast das reicht. zeitarbeitsfirmen verlangen nicht so eine Bewerbung .

Es gibt hier sicherlich ein paar Sachen die du ändern solltest - dies hast du ja auch schon vorher gelesen.

Persönlich finde ich eine Ansprache an den richtigen Mitarbeiter immer sehr wichtig - dies zeig schon einmal echtes Interesse. Auch solltest du deine Behauptungen wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit immer belegen/beweisen. Wie das geht, findest du z.B. hier http://www.bewerbung-als-produktionshelfer.de/

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