Besteht das Medizinstudium nur aus stumpfen Auswendiglernen?

2 Antworten

Das kannst du so ohne weiteres nicht sagen.

Ich persönlich (studiere medizin) finde nicht, dass medizin stupides auswendidlernen ist. Man kommt auch gut mit Verständnis durch 😅

Mein Freund studiert Physik und lernt zwar wirklich nicht - allerdings hat er einige Kommilitonen, die wirklich viel lernen. Das ist dann zwar kein auswendig lernen, aber wenn man Dinge nicht auf Anhieb versteht (was da auch häufig vorkommen kann), hilft es eben, sich lange damit zu beschäftigen und zu üben (was ja auch eine Form des Lernens ist).

Also nein. Medizin ist nicht nur auswendig lernen und Physik nicht nur verstehen. Es ist 1. Individuell und bei jedem anders und 2. Eben nicht so pauschal zu sagen.

Lg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es gibtsicherlich diese Auswendiglerner, bis zum Physikum kommen sie sicher noch am besten durch, jedoch wird es dann zunehmend komplexer und es müssen immer mehr Vorgänge verstanden werden. Aufgrund der Fülle des Stoffs, ich meine , im 2.Staatsexamen waren es 26 Fächer, ist natürlich die Lernfähigkeit und Merkfähigkeit eine absolute Voraussetzung.

Heute kann ich das gut verstehen, weshalb dieses Lernen so wichtig ist, es gibt Sachen, die man nach 30 Jahren Beruf doch noch wissen muss, obwohl man es in diesen Jahren nie aktiv gebraucht hat.

ES ist somit, etwas anders als in anderen Studiengängen absolut wichtig, so zu lernen, dass man es verstanden hat und nie wieder vergisst.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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