Beobachtungsbogen Sozialverhalten von senioren

3 Antworten

Hallo happysilvi, zum Sozialverhalten gehören alle Kontakte im täglichen Leben. Man muss diese unter den Kriterien der Empathie betrachten. Zur Empathie gehören alle Gesichtspunkte der Gefühle, wie Zorn, Wut, Freude, Sympathie, Liebe, Gleichgültigkeit ..... Bedenke aber, dass eine Beobachtung immer nur das ist, was man gesehen hat - es dürfen keine eigenen Deutungen des Gesehenen sein und auch keine Wertungen. LG

Nimm alle Verhaltensweisen, die Dir aufgefallen sind. Ist die betroffene Person schwierig im Umgang? Ist sie immer freundlich? Hat sie dauernd etwas zum Meckern? Ist sie traurig, weil sie keinen Besuch bekommt? Wie sieht es mit Hilfsbereitschaft (wenn überhaupt möglich) aus? Nimmt sie an Gesellschaftsspielen teil? Lacht sie gerne und viel? Erzählt sie viel aus der Vergangenheit? Ist mutlos für die Zukunft? Verbittert? Tolerant?

dankeschön ;)) hast mir echt geholfen ;DD

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@happysilvi

Freut mich :-) Es geht ja im Prinzip nur um das Verhalten im Umgang mit den Mitmenschen, Sozialverhalten eben.

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Ein guter Anhaltspunkt ist das BORKSAM Schema.

Bewusstsein: Klar, getrübt, eingeschränkt?

Orientierung: Wer, wo bin ich? Datum?

Reden: Still, redefreudig, verwirrt...

Kontaktverhalten?

Stimmungslage?

Antrieb?

Mnestik: Gedächtnis / Konzentration

Das geht schon mehr in die Richtung "psychogische Studie".

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@Nachtflug

Ja. Im Prinzip ist es eine psychiatrische Basis-Anamnese. Das Sozialverhalten ist ja abhängig von den Folgen der Befunde. Also...wäre eine Sache auffällig, hast du Auswirkungen auf das Sozialverhalten.

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@adavan

aber wir haben verschiedene oberpunkte dh. : sozialverhalten, emotionales verhalten, selbstständigkeit, grob- oder feinmotorisches verhalten, sprachverhalten, essverhalten.

und wir müssen uns eben einen oberpunkt aussuchen und dazu dann ein paar kriterien finden um einen beobachtungsbogen zu machen.

und das Reden würde ja dann eher zu sprachverhalten passen....

aber trotzdem danke für deine antwort ;)

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@happysilvi

Bitte. Ein paar Punkte wäre evtl. noch zu berücksichtigen: Sozialer Status (Herkunft, familiäre Anbindung...); Körperliche Gebrechen (gehfähig, bettlägerig etc.), Medikation

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