Beerdigung meines Opas.

6 Antworten

Ich würde, an Deiner Stelle, mit Deiner Mutter ganz ehrlich (aber bitte gefühlvoll) darüber sprechen. Sagen, dass es Dir nicht so gut dabei geht, wenn Du mitkommen würdest zur Beerdigung (falls das so ist). Wenn Du gar nicht hingehen willst, dann sage es Deiner Mutter. Vorgeheuchelte Gefühle sind schlimmer als gar nicht hinzugehen. Eine Möglichkeit wäre, dass Du am nächsten Tag noch mal mit Deiner Mutter, zum Friedhof fährst und ihr später bei der Grabpflege hilfst.

Eine andere Möglichkeit wäre, wenn Du, während alle anderen bei der Beerdigung sind, zu Hause (oder dort wo anschließend die private Trauerfeier stattfindet) bei den Vorbereitungen hilfst, somit nimmst Du Deiner Mutter auch Arbeit ab. Ich habe mal "Babysitter", für alle Kinder gemacht, während alle Anderen auf dem Friedhof waren und nebenbei den Tisch gedeckt usw.!

Schwarz muss man nicht unbedingt anziehen, es geht auch dunkles Grau oder dunkles Blau. Wie lange die Trauerfeier dauert ist relativ...bei einer Beerdigung waren wir nach einer Std wieder zu Hause, bei der Anderen erst nach 4 Std, weil der Verstorbene eine höhrere/besondere Position in der Gemeinde hatte.

In der Trauerhalle setzen sich alle leise auf die Bänke und hören dem Paster still zu...bitte nicht umdrehen, wenn Du hinter Dir Stimmen hörst oder wenn Du hörst, dass noch jemand in die Halle kommt. Still sitzen, Hände falten (oder auch nicht), nicht rumzapeln und aufstehen, wenn alle aufstehen. Der Sarg steht vorne und drum herum die Kränze und Blumen. Der Sarg ist geschlossen.

Zuerst in der Trauerhalle und der Pastor spricht über den Verstorbenen...vielleicht möchte auch noch ein Anderer etwas sagen, dannach geht es zum Grab...Sarg wird herunter gelassen, gebetet, sich verabschiedet vom Verstorbenen mit einer Rose/Blume...die wird ins Grab geworfen und meistens eine Schaufel (steht da am Grab) mit Erde. Das macht fast jeder der Angehörigen. Den engsten Angehörigen wünschen andere Trauergäste "Beileid" am Grab...manchmal wollen das aber nicht alle Angehörigen und bitten darum "am Grab, von Beleidsbekundungen Abstand zu halten".

Es kann ggf. noch gesungen werden oder noch mal spricht der Pastor, aber das ist immer verschieden....danach löst sich die Trauergemeinde auf und jeder fährt nach Hause oder man fährt gemeinsam irgendwo hin und macht die Trauerfeier (Gaststätte, zu Hause, Gemeindehaus).

Wie gesagt, bespreche alles am Besten mit Deiner Mutter....und weinen brauchst Du definitiv nicht, wenn Du nicht willst oder musst, aber nimm bitte Rücksicht auf die Gefühle aller anderen Trauernden.

Mein Beileid !

Nun ja sagen wir es ma so wenn du dort nicht weinst ist dies nicht schlimm. Ich habe auf meiner ersten Beerdigung auch nicht geweint. Soviel dazu. Normalerweise trägt man schwarz,. dann geht es wahrscheinlich in eine Kapelle dort ist der Verstorbene dann entweder schon im Sarg oder man kann ihn nochmal sehen. das ist verschieden. Dann wird der Sarg zum Grab getragen und beerdigt. Normaler weise schmeist jeder dann noch eine Blume ins Grabalso auf den Sarg. Dannach gehen die meisten noch zusammen Kaffe trinken oder Essen um zu reden. Ist aber auch verscheiden. Bei manchen ist der Sarg auch schon im Grab kommt aber selten vor!

Hat das geholfen?

Es ist nicht schlimm, wenn du nicht weinst. Wenn er kirchlich beerdigt wird, steht der Sarg vorna am Altar und es gibt einen Gottesdienst, wo etwas über ihn erzählt wird und man sich erinnert. Dann werden einige Lieder gesungen und der Sarg wird nach draußen auf den Friedhof gebracht. Dort wirft man dann eine Blume ins Grab (der Reihe nach) und verabschiedet sich. Ist eigentlich nicht schlimm und dauert meist nur 45 Minuten, tue deiner Mutter doch den Gefallen.

Du fühlst Dich nicht traurig, wieso also solltest Du weinen?

Allein schon aus Respekt Deiner Mutter gegenüber hast Du mit zu der Beerdigung zu gehen, es war IHR Vater. Der Tote hat nichts mehr von Deinem Besuch an seinem Grab, aber man sollte der eigenen Mutter schon so etwas wie "Mitgefühl" zeigen.

Man muß nicht unbedingt schwarz tragen, aber gedeckt sollten die Farben auf einem Friedhof schon sein.

Es ist nicht schlimm, wenn du dann nicht weinst... Was da so passiert? Naja, es werden ein paar nette Worte gesagt, die vorher mit einem Verwandten besprochen worden sind, der Sarg/ die Urne wird abgelassen, man darf etwas Erde drauf schippen und dann geht man meist schon wieder... Für manche ist so eine Beerdigung halt wichtig, um Abschied zu nehmen... Und das man weiß, dass man nicht alleine ist... Danach geht es meist zum sogenannten Leichenschmaus...

Das war aber eigentlich alles...

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